Datumschaltung bei Cal. 3120 (15300)

  • Liebe Lounger,


    meine 15300 war vor 8 Wochen bei AP zum Service. Da die Uhr nach der Revi schlechte Gangwerte hat (+10 bis +12 Sek), geht sie wieder zurück zu AP. Was mir aber auch aufgefallen ist: das Datum schaltet nicht Punkt 24 Uhr um, sondern erst 10 oder 15 Minuten nach Mitternacht. Ist das bei dem Kaliber normal?

    Gruß, Alex




    Omega Speedmaster Prof. Ref.3570.50.00
    Rolex Sea Dweller Ref. 16600
    Rolex Submariner Ref. 1680
    AP RoyalOak 15300ST

  • Das AP House rief gerade an. Die Gangwerte seien noch in der AP Toleranz (8 bis 10 Sek. :rolleyes: ). Aber der Uhrmacher hat zum Glück einen anderen Fehler festgestellt: das Datum schaltet nicht sauber. Also geht die Uhr wieder zum Servicepoint und in dem Zusammenhang werden hoffentlich die Gangwerte richtig eingestellt. :dance:

    Gruß, Alex




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  • Das AP House rief gerade an. Die Gangwerte seien noch in der AP Toleranz (8 bis 10 Sek. :rolleyes: ). Aber der Uhrmacher hat zum Glück einen anderen Fehler festgestellt: das Datum schaltet nicht sauber. Also geht die Uhr wieder zum Servicepoint und in dem Zusammenhang werden hoffentlich die Gangwerte richtig eingestellt. :dance:

    Ich hatte meine 14790St neulich bei AP zur Revision und war auch über das Gangergebnis (+ 10/Tag) etwas enttäuscht, da die Uhr die ganzen 10 Jahre vor der Revision nur +2 bis +3 Sekunden am Tag lief. AP hat dann meinen Wunsch nach einer Nachreglage mit Hinweis auf die „AP-Spezifikationen“ abgelehnt...


    Eine Toleranz von „8 bis 10 Sekunden“ ist meines Erachtens ein Armutzeugnis angesichts der Spezifikationen anderer Hersteller Rolex -2 bis +2, Patek -3 bis +2 etc.


    Kein Thema bei meinen 15202 und 5402, aber bei einer 14790 mit dem fantastisch präzisen 889JLC-Werk???

  • Na du machst mir ja Hoffnung, wobei ich da noch etwas auf das Problem mit der Datumsscheibe setze. Wenn die Uhr dann schon aufgemacht werden muss, können sie sie ja auch gleich ordentlich einstellen.

    Gruß, Alex




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  • Ich kann diese Sekundenklauberei überhaupt nicht nachvollziehen:
    Ein Tag hat 86.400 Sekunden, die Uhr geht 8-10 Sekunden vor oder nach... :rolleyes:


    Ja mei, das sind so um die 0,01 %


    Wer das für ein „Armutszeugnis“ hält... ich finde, der merkt gar nix mehr :bash:
    Und ja, vielleicht können andere Hersteller das NOCH besser, für mich eine rein akademische Diskussion ohne praktischen Effekt.


    Erinnert mich an die unsinnige Diskussion von HiFi-Freakts so in den 80ern, wessen Verstärker den niedrigeren „Klirrfaktor“ hat .... 0,04% oder 0,15% ... zu hören war das nur eh nicht :bgdev:

  • Ich kann das gut nachvollziehen.


    Es macht einfach einen Unterschied ob meine Uhr nach 3 Wochen am HG +/- 0 hält oder schon 3 Minuten falsch geht. Bei einer Uhr um 10k kommt mir da schon alles hoch, wenn sie das doppelte kostet wäre das für mich inakzeptabel.


    Zum „Uhren bauen können“ gehört für mich schon dass sie auch in einem Toleranzbereich läuft den andere aus dem Ärmel schütteln.

  • Norbert, genau das ist die Aussage, die ich immer von einem Uhrmacher erwarte und oft bekomme. "Ja mein Gott, ein Tag hat 86.400 Sekunden."


    Es nervt einfach... Das hat Rene genau richtig gesagt. Nach 1 Woche geht meine Uhr schon über ne Minute vor. Und das Werk hat nun einmal auch noch eine Gangreserve von 60 Stunden, so dass ich sie auch Mal 3 Tag liegen lassen kann. Dann nimmst du sie und sie geht eben extrem vor. Das können die auch besser und ich hoffe, ich bekomme sie ordentlich eingestellt wieder.

    Gruß, Alex




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  • Ich finde die Haltung von AP völlig indiskutabel. Natürlich ist eine Abweichung von 10 Sekunden auf den Tag berechnet im Promillebereich. Darum geht es aber nicht. AP nimmt für sich in Anspruch, in der Top-Liga mitzuspielen. Und wenn Marken wie Rolex und Omega das prima hinbekommen, dann erwarte ich das von AP in dem Preissegment deutlich darüber erst recht. Noch dazu, weil auch die Service-Preise deutlich über den Preisen von Omega und Rolex liegen.
    Die sogenannten Toleranzen seitens AP sind nichts anderes als Profitmaximierung auf Kosten der Kunden und dem angestrebten Image der Marke nicht würdig. Ich finde das sehr schade, aber wie heißt es so treffend: Hochmut kommt vor dem Fall.

  • Das stimmt schon alles, und ich finde auch, dass es auf jeden Fall weniger als 10s Abweichung am Tag egal in welcher Lage sein müssen. Sonst muss der Hersteller sich zurecht anhören, dass er es uhrmachertechnisch halt nicht drauf hat. Verzierungen und Goldrotor hin oder her - das ist alles Blödsinn, wenn das Uhrwerk denn am Ende nicht das leistet, was es soll.


    Für mich zeigen diese Diskussionen / Vorfälle immer wieder, dass Rolex völlig verdient unangefochtene Nr. 1 der Uhrenmarken ist. Da gibt es kein Geschwurbel und Gelaber: wenn es um die Technik geht, funktionieren die Uhren ganz überwiegend perfekt.


    Bin mal gespannt, wie sich die neuen Werke der Code-Linie so schlagen. Denn bei NEU entwickelten Werken bin ich dann doch anspruchsvoller und erwarte mir mehr, als bei Kalibern, die vor z.B. 50 Jahren entwickelt wurden.

  • Es geht doch hierbei gar nicht um die Praxisrelevanz...Letztlich hat jeder fast immer Zugang zu atomuhrgenauer Uhrzeit (PC oder Handy). Wir kaufen diese Uhren doch auch, weil wir die Technik faszinierend finden. Das hier relevante Uhwerk hat technisch das Potential zu hervorragenden Gangleistungen, wie verschiedene Uhrenhersteller beweisen, die im Grunde das gleiche Werk (nur weniger aufwändig finissiert) verwenden oder verwendet haben (JLC, IWC in der Mark XII, Vacheron Constantin etc.). Was mich ärgert, ist der geringe Anspruch, den AP an sich selbst (zu Lasten des Kunden) stellt. Eine bessere Reglage ist bei diesem Werk - insbesondere bei in 5-Lagen regulierten Werken- lächerlich einfach...(Triovis Feinregulierung).


    Der Kunde wird dann von AP mit Aussagen wie „das aktuelle Gangergebnis (+ 10 Sekunden) sei doch schon hervorragend“, für dumm verkauft. Nach rund 40 Jahren Sammelerfahrungen und einigen absolvierten Uhrmacherseminaren weiß ich, was für ein dummes Geschwätz das ist. Und das, nachdem man rund EUR 1.000 für eine Revision (inkl. leichter Gehäuseaufarbeitung) bezahlt hat. Schade ist das...

  • Für mich zeigen diese Diskussionen / Vorfälle immer wieder, dass Rolex völlig verdient unangefochtene Nr. 1 der Uhrenmarken ist. Da gibt es kein Geschwurbel und Gelaber: wenn es um die Technik geht, funktionieren die Uhren ganz überwiegend perfekt.

    Nachdem ich auch Uhren der so genannten Haute Horlogerie hatte und habe, muss ich Dir im Hinblick auf Präzision, Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit, langfristiger Wasserdichtigkeit...und sogar bei der Wertstabilität Recht geben. Ich schätze meine Kronen sehr!

  • Beim Verhalten von AP empfehle ich mittlerweile jedem, der mich fragt, sich bei neuen Produkten erst einmal zu gedulden und zu sehen, ob sie technisch tatsächlich auf höchstem Niveau halten, was versprochen wird.
    Das neue Chrono-Werk sieht spannend aus. Aber ist es so zuverlässig wie zB das bisher u.a. verwendete Kaliber von F. Piguet? Die wunderbare flache Bauweise hat das neue Werk schon mal nicht.

  • Bin mal gespannt, wie sich die neuen Werke der Code-Linie so schlagen. Denn bei NEU entwickelten Werken bin ich dann doch anspruchsvoller und erwarte mir mehr, als bei Kalibern, die vor z.B. 50 Jahren entwickelt wurden.


    Wenn ich meine ca. 30 Jahre alte AP mit ewigem Kalender (Basiskaliber ist JLC 920, entwickelt 1967) sehe, könnte das schwer werden.
    Mit anständiger Regelage durch einen fähigen Uhrmacher geht die ca. 3s vor am Tag.


    Mal sehen, was dkh99 nach dem Service zurück gesendet wird...

  • War nach der Revision bei meiner RO 15300 identisch, nur das der Wert +14 Sek/24h lag.
    Erst wurde auch auf die Spezifikationen hingewiesen und ich hatte die Uhr dann erstmal getragen, allerdings die Abweichungen täglich aufgeschrieben und das dann noch mal hingeschickt. Und bei de +14Sek hatte man dann doch eingesehen das es nicht so toll ist, jetzt läuft die Uhr mit +7 Sek/24h. Naja............

    Viele Grüße
    Andi


    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
    Sir Winston Churchill

  • Gut dass es auch Menschen gibt, die solche Vorfälle als Lappalie ansehen und weiterhin das Zeug kaufen. Ob man mit +-10 Sek am Tag leben kann war nicht Bestandteil der Diskussion. Wenn ich eine Uhr im absoluten Luxussegment erwerbe, erwarte ich eben auch Präzision die diesem Level angemessen ist.


    Man darf auch nicht vergessen dass das Einregulieren der Uhr kein Hexenwerk darstellt. Ob in 5 oder 6 Positionen, der zeitliche Aufwand dafür liegt bei ein paar Extra-Minuten. Wenn kleine Marken, die ETA-Werke einschalen und regulieren, bei der Präzision ein besseres Ergebnis liefern und die Uhr für 500,- € bis 2.000,- € verkaufen, dann ist diese Sparmaßnahme bei AP absolut nicht nachzuvollziehen.

  • War nach der Revision bei meiner RO 15300 identisch, nur das der Wert +14 Sek/24h lag.
    Erst wurde auch auf die Spezifikationen hingewiesen und ich hatte die Uhr dann erstmal getragen, allerdings die Abweichungen täglich aufgeschrieben und das dann noch mal hingeschickt. Und bei de +14Sek hatte man dann doch eingesehen das es nicht so toll ist, jetzt läuft die Uhr mit +7 Sek/24h. Naja............

    Für mich unerklärlich. Warum bekommt man das nicht besser hin. Bei 7 sek kann ich gerade so noch leben. Aber es geht sicherlich auch beim 3120 besser. Ich bin gespannt was kommt. Hoffe, es dauert nicht zu lange. Ich trage die Uhr sehr sehr gerne

    Gruß, Alex




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