ROYAL OAK vs. NAUTILUS

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ROYAL OAK vs. NAUTILUS

      Threadstarter

      Endlich ist es mir gelungen, zwei der schönsten Stücke in meiner bescheidenen Sammlung vereinen zu können.
      Ihr Design kommt aus der Feder des legendären Gerald Genta, der für die moderne Uhr so prägend war, wie Pininfarina für die Sportwagenindustrie.

      Die Royal Oak und die Nautilus sind zwei unterschiedlichen Interpretationen ein und derselben Idee.
      Eine grosse Sportuhr, reduziert auf das absolute Minimum.
      Keine Sekunde, kein überladenes Zifferblatt.
      Von eben diesem Zifferblatt geht aber eine unglaubliche Magie aus. Es flirtet regelrecht mit dem Betrachter – je nach Blickwinkel verändert es leicht die Farbe.

      Ein ausgewogenes Design, dass den Blick auf die Uhr aus jeder Perspektive zum absoluten Genuss macht.

      Jede der beiden Schmuckstücke schmiegt sich sanft ums Handgelenk. Perfekter Tragekomfort.

      Während der letzten vier Jahrzehnte sind aber bereits soviele Lobeshymnen über diese beiden Meisterwerke geschrieben worden, dass ich es nun bei ein paar Vergleichsbildern belassen möchte.

      Möge jeder für sich selbst entscheiden, welche besser gefällt. Eigentlich hätte ich statt der 15202 fairerweise eine 5402 neben die 3700 legen müssen – die habe ich aber leider nicht. Somit hat die AP einen leichten Vorteil, weil schon die Blechschliesse gegen die massivere aus Edelstahl ausgetauscht wurde - und weil der Glasboden den Blick auf das herrliche Werk preisgibt, welches beide Uhren antreibt.

















































      Welche ist Dein Favorit?


      Warum?




      Gruss
      Hans

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von volcano ()

    • wunderschön, beide!!

      ich hatte leider die Nautilus noch nie in der Hand, die AP schon.
      Wenn ich jetzt wählen könnte/ dürfte, die AP, unschlagbar zeitloses Design gepaart mit perfekter Größe, sportlich und elegant zugleich :gut: :wink:
      danke für`s Zeigen

      Lieben Gruß
    • Technisch reizvoller weil wesentlich aufwendiger im Aufbau von Band und Gehäuse ist definitiv die Royal Oak. Das Werk war damals bei beiden dasselbe. Sie war auch der erste Entwurf von Genua in dieser Richtung, die Nautilus kam später, die Ingenieur noch später. Optisch ist es Geschmacksache, wobei ich persönlich auch hier der RO den Vorzug gebe, einfach aufgrund des kantigeren und damit technischer anmutenden Designs.
      Nicht das Erzählte reicht - nur das Erreichte zählt!

      Beste Grüße,

      Matthias
    • ... schöner Vergleich und tolle Fotos :gut:

      Um die Genta-Triologie vollständig zu machen, hier noch ein Vergleich der Royal Oak mit der dritten im Bunde, der IWC Ingenieur SL 1832:













      Man sieht ganz schön die unterschiedlichen Konzepte: die Royal Oak ist das "Original" und hat mit der Lancierung 1972 praktisch eine neue Uhrenkategorie geschaffen - vorher hatten Uhren in dieser Preislage zwingend ein Edelmetall-Gehäuse. Es war auch das erste Mal, dass eine Uhrendesigner als "Marke" Aufmerksamkeit bekam - was vorher völlig unüblich war (wie Genta öfters beklagte - er kriegt ja auch nur Mini-Honorare für die meisten seiner vorherigen Arbeiten).

      Patek und IWC haben dann 1976 beide auf diesen Erfolg reagiert - bei Patek ist es praktisch eine "Kopie" der RO, also das gleiche Konzept, das gleiche Werk (JLC 920), nur halt etwas softer im Design. IWC hatte das Konzept einer "RO in robust", entsprechend massiv sind das Gehäuse und vor allem das komplett geschmiedete (!) Band - da gibt es auch nach 40 Jahren keinen Stretch. Als einziger setzte IWC auf ein Inhouse-Werk, das Kal. 8541 ES. Dies war wesentlich robuster als die JLC Basiswerke und verfügte schon über Sekundenstopp und eine Datumsschnellschaltung (was man bei den anderen heute noch vermisst...). Der Nachteil wird aber auf den Fotos auch deutlich: Die Bauhöhe war allein durch das Werk bedingt schon 3mm mehr, damit war die Eleganz einer RO am Handgelenk perdu.

      Tolle Uhren sind sie alle Drei - und auch aus heutiger Sicht noch "moderne" Designs, obwohl inzwischen gut 40 Jahre alt. Das macht wahre Klassiker aus :gut:

      Gruß,
      Christian
    • Moin Hans,

      herzlichen Dank für den sehr schönen Vergleich zwischen den "Exits" :verneig: !

      Oft habe ich schon darüber nachgedacht, ob ich meine Sammlung auf max. fünf Uhren "komprimiere". Bei dieser essentiellen Sammlung würde sicher die Nautilus oder die Royal Oak eine Rolle spielen. Ich bin sehr froh, diese Entscheidung nicht, jedenfalls nicht jetzt, treffen zu müssen :jump: .

      Sollte es aber jemals soweit kommen, stünde noch die Frage zur Disposition, die originalen 70er-Modelle zu kaufen oder deren modernen Interpretationen. Ich behaupte, dass jeder Uhrenbegeisterte sich früher oder später mit dem Genta-Design-Ikonen auseinandersetzen und feststellen wird, dass es am Design der Uhren nichts zu verbessern gibt :gut: .
      Grüße aus Hamburg

      Björn




      The only difference between men and boys is the price of their toys.
    • Hallo Hans,

      Ein wunderbares Duo :grb: :gut:

      Bei mir mussten es die Nachfahren sein. Uhren ohne Sekundenzeiger gehen bei mir nicht, ich wollte jeweils das eigene Inhouse-Kaliber in den Uhren und mir gefielen die Schließen der modernisierten Bänder besser.





      Dürfte es nur eine sein?
      In dem Fall würde die RO bleiben. Zum einen ist sie die erste Uhr, die Genta in dieser Gattung geschaffen hat und zum anderen finde ich einfach das Gehäuse-Design einzigartiger.
    • Das ist mal ein Thread nach meinem Geschmack! :)
      Für mich sind die Genta Designs mit die interessantesten Uhren überhaupt! Die Nautilus gehört auf alle Fälle zu den ganz Großen, auch wenn ich mehr der AP Fan bin... Die Iwc Ingenieur ist aber auch ein Sahnestück! Den Traum einer Royal Oak hab ich mir letzte Woche erfüllt. Ob eine Nautilus auch irgendwann kommt kann ich noch nicht sagen, sie würde aber gut zu den zwei Schätzen der Genta-Familie passen :)