DMC FZ-1000 ... oder nicht?

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    • DMC FZ-1000 ... oder nicht?

      Threadstarter

      Hallo,

      bisher benutze ich noch immer meine gute FZ-50. Gestern bin ich zufällig in eine FZ-1000 "reingerannt"
      und habe kurz damit herumgespielt. Gefiel mir eigentlich ganz gut!

      Ehe ich langsam, aber sicher, den Kauf einer neuen Kamera ins Auge fasse, wollte ich fragen, ob ihr
      vergleichbare Knipsen kennt. Vor allem ein großer Sensor interessiert mich.

      - DSLR ist kein Thema für mich
      - Filtergewinde sollte vorhanden sein
      - manueller Zoom wünschenswert

      - Videofunktion eher sekundär
      - maximale Megapixel sind nicht entscheidend, ich will keine Fototapete gestalten

      Inzwischen wäre mir vermutlich am Wichtigsten, dass die Kamera auch bei weniger guten
      Lichtverhältnissen zurecht kommt, ohne gleich ein furchtbares ISO wählen zu müssen und
      womöglich stark verrauschte Bilder zu produzieren.

      Ich mache nur wenige Bilder, es ist daher für meinen Geschmack nicht interessant vierstellige Beträge
      auszugeben. Da werde ich die Kirche im Dorf lassen.

      Merci für Ideen und Vorschläge :blume:

      Bernd
    • Moin,

      unnnamed schrieb:


      Vor allem ein großer Sensor interessiert mich.


      Wenn das ein wichtiger Fakt ist, scheidet die FZ1000 mit ihrem 1" Sensor (Cropfaktor gemessen an Kleinbild 2,7) eigentlich aus.
      Glaubt man einigen Testberichten, so sinkt die Bildqualität ab ISO 800 deutlich. Vorteil ist wohl, dass der eingebaute Stabilisator sehr gut funktioniert und man dadurch, durch längere zu erreichende Belichtungszeiten, die ISO niedrig halten kann.

      Ich hatte vor Jahren auch mal eine FZ 50 in meinem Besitz. Im Vergleich zu einer DSLR hatte die Bridge für mich allerdings nur Nachteile. Da ich aber Deine fotografischen Vorlieben nicht kenne, muss dass bei Dir natürlich nicht auch so sein.
      Wer z.B. gerne im Telebereich fotografiert, wird mit den 400mm bestimmt Spass haben. Wenn ich mich an die FZ 50 erinnere, konnte man die Taubenscheiße auf dem Kirchendach brilliant und scharf abbilden, mangels Weitwinkel hatte man allerdings Probleme den Kirchturm in seiner Gesamtheit auf den Sensor zu bannen.

      Zu Zeiten der FZ50 war allerdings das Kameraangebot deutlich überschaubarer als das heute der Fall ist. Aus meiner Sicht war damals die Bridge der Kompromiss zwischen kleiner Taschenkamera und DSLR. Interessant auch deshalb, weil die Preise für eine DSLR noch deutlich höher waren als sie es heute sind.
      Micro Four Thirds gab es als Alternative auch noch nicht.

      Wenn ich heute eine kleine Kamera zu einem überschaubaren Preis suchen müsste, würde ich mich bei Fuji in der X Serie umschauen, z.B. nach einer gebrauchten XT-1.
      Aber wie gesagt, da lege ich eher meine persönlichen Vorlieben zu grunde.
      Viele Grüße,
      Thomas

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    • Hallo Bernd,

      Thomas hat ja bereits einiges zu Deiner Frage genannt.

      Bezüglich Rauschen:
      Dann könntest Du Dir alternativ zur FZ1000 die Sony RX100 III (Zeiss Objektiv) ansehen.
      Preisniveau ist ähnlich. Das Rauschen soll die Sony etwas besser im Griff haben.
      Auch die Bildqualität insgesamt soll auf hohem Niveau sein bei der Sony.
      Als Plan B noch die Sony RX10, ebenfalls mit Zeiss Objektiv.

      Stünde ich vor der Kaufabsicht, würde ich diese drei Kameras (FZ1000/RX100 III, RX10)
      ins Auge fassen. Evtl. kann man eine SD mitnehmen und Probeaufnahmen machen und diese
      in Ruhe am PC vergleichen. Insbesondere wegen dem Dir wichtigen Rauschverhalten.

      Ich gestehe, ich bin ein Fan von Sony (Bridge und SLT) und deshalb nicht gerade neutral.
    • RX10! Schon haptisch eine andere Welt, als die Panasonic, außerdem wirklich ein geniales Paket mit herausragender Bildquali. Inzwischen gibt es die vor allem sehr sehr preiswert.

      Wenn es um Rauschverhalten geht, dann nützt "eine SD-Card mit nehmen" und eigene Tests machen nicht wirklich viel, da würde ich mich eher auf dkamera verlassen. Ich behaupte mal, dass die BQ-Unterschiede zwischen RX10 und Rx100 I/II/III/IV für Otto Normalknipser marginal sind. RX10/100I/100II hatte ich alle schon mal länger, ich würde lügen, wenn ich da wirklich relevante Unterschiede in der BQ festgestellt hätte. Das wird aber bei der FZ1000 auch nicht anders sein, nur ist das ein echter Plastikbomber.

      Letztlich muss man auch bzgl. Größe, Handhabung, Zoom etc. seine Entscheidung treffen, der kleinere Zoombereich und das Gefummel mit den Miniknöpfen an den RX100 haben mich immer ein bisschen gestört. Als Zweitkamera fand ich sie aber toll. Die RX10 begeistert mich rundrum, einzig der recht langsame Zoom, der ja letztlich auch nicht wirklich manuell ist, war manchmal etwas störend. Man gewöhnt sich aber dran.

      Okay, inzwischen hab ich auf Fuji (X-Pro1+18-135) umgerüstet, würde aber jede der drei Sonys wieder kaufen. Sind jede für sich Spitzenkameras. Die RX100 III und IV satteln da sicherlich noch mal drauf, bei beiden denk ich aber, man wollte vor allem zeigen was technisch geht. Ob alle Funktionen wirklich praktikabel genutzt werden können, sei einmal dahin gestellt, vom Preis ganz abgesehen. Geht es vor allem um gute Bildqualität zum günstigen Preis, würde ich ohne Zögern zu der inzwischen tw. unter 300 € erhältlichen RX100 raten. Ist ein großer Zoom gewünscht, würde ich die RX10 der FZ1000 allemal vorziehen.
    • Threadstarter

      Aber der Winter kommt! :opa:



      Aufgefallen ist mir bislang übrigens, dass die Akkulaufzeit wirklich nicht berauschend ist.
      Ich hätte direkt noch einen zweiten Akku erworben, im Laden gab es leider keinen mehr.
      Egal, kommt Zeit, kommt Zweitakku.

      Ansonsten muss ich mich ein wenig mit der Kamera auseinandersetzen. Aber im Vergleich
      zu meiner betagten FZ-50 hat es sich natürlich gelohnt die FZ-1000 nach langem Hin und
      Her einfach mitzunehmen.

      Bernd