SIHH 2016: Alle Neuheiten von A. Lange & Söhne

  • Liebe Lounger,


    A. Lange & Söhne präsentiert auf dem SIHH 2016 gleich sieben Produktneuheiten und wir stellen sie je nach Zugehörigkeit zu den Produktfamilien vor. Beginnen wir mit der Linie, die für viele das Gesicht einer Lange und Söhne schlechthin ist - der Lange 1. Mit ihrem dezentralen Zifferblattaufbau und dem markanten Großdatum besticht sie durch eine der bekanntesten Optiken der gesamten Branche. Auf dem SIHH werden drei neue Modelle für die Lange 1 Kollektion präsentiert.


    Nachdem die Lange 1 bereits 2015 ein neues Werk bekam, erhält die Familie nun Zuwachs durch eine 38,5 mm große Variante im Weißgoldgehäuse mit nachtleuchtenden Zeigern und Zifferblattindexen. Drei Tage Gangreserve und ein Doppelfederhaus gehören bei dieser Serie zum guten Ton.




    Wir bleiben bei der Lange 1, wachsen aber von 38,5 auf 41mm Gehäusegröße - es geht also um eine Grosse Lange 1. Auch was das Gehäusematerial betrifft, geht es eine Etage nach oben. Die zweite Neuheit der Familie wird nämlich ausschließlich in der schweren Platinrobe ausgeliefert. Zudem ist sie als Sonderedition auf 200 Exemplare limitiert. Ihr Name: Grosse Lange 1 Mondphase Lumen. Wer Interesse an der Dresdener Manufaktur hat weiß vielleicht, dass es bereits eine Grosse Lange 1 Lumen (2013) wie auch eine Grosse Lange 1 Mondphase (2014) gab. Hier verbinden sich beide Komplikationen auf und hinter dem halbtransparenten Zifferblatt aus Saphirglas. Im Inneren arbeiten 446 Einzelteile für den zuverlässigen Ablauf von Zeit, Datum und Mondphase. Nach Vollaufzug ganze drei Tage lang und um dem Namen gerecht zu werden, auch bei Nacht sichtbar.




    Auch die dritte Neuheit stammt aus der gleichen Produktfamilie, wenngleich sie mit deutlich komplexeren Funktionen aufwartet. Wir sprechen von der Lange 1 mit Tourbillon und Ewigem Kalender. Einem Meisterwerk mit 624 Werkseinzelteilen und patentiertem Sekundenstopp-Tourbillon. Der Kalender besteht aus Lange-Großdatum, retrogradem Wochentag, umlaufendem Monatsring und Schaltjahrindikator bei sechs Uhr. Sämtliche Anzeigen des ewigen Kalenders schalten sprunghaft weiter. Außerdem ist der Mechanismus ist so konstruiert, dass erst im Jahr 2100 eine Korrektur durch den Träger erforderlich ist. Gefasst ist die ganze Technik in einem 41,9mm großen Gehäuse aus Weißgold - ein schöner Kontrast zu dem grauen Zifferblatt.




    Wir wechseln die Modellfamilie, bleiben Lange aber selbstverständlich treu. Es geht zur Saxonia-Kollektion. Die flachste Uhr der Sachsen, das ist die Saxonia Thin. Nur 5,9mm Bauhöhe misst diese Dresswatch. Auf dem SIHH wird sie mit neuem Zifferblatt- und Gehäusedesign präsentiert. Die veränderte Optik mit extraflachen Maßen gibt es entweder im rot- oder weißgoldenen 40mm Gehäuse.




    Zwei besonders beliebte Komplikationen finden in der zweiten Neuheit der Saxonia Familie Verwendung. Deswegen zeigt einem die Saxonia Mondphase nicht nur Himmel, Mond und Sterne, sondern bei 12 Uhr auch das langetypische Großdatum. Im Inneren arbeitet ein Automatikkaliber mit 72 Stunden Gangreserve, das in dem 40mm großen Gehäuse Platz findet. Wahlweise in Weiß- oder Rotgold.




    Die nächste Uhr hat es selbst für die Verhältnisse von A. Lange & Söhne in sich. Wir sprechen von einem auf nur 100 Exemplare limitierten Datograph Perpetual mit Tourbillon. In dem 41,5mm großen Gehäuse werden 3 Komplikationen und 5 Zusatzfunktionen untergebracht. Hinter dem Begriff Datograph steckt ein Schaltrad-Chronograph mit exakt springendem Minutenzähler, Flyback-Funktion und dem typischen Lange-Großdatum. Der mittlere Namensbestandteil Perpetual verweist auf einen exakt springenden ewigen Kalender mit Mondphasenanzeige. Die Mechanik des Tourbillons offenbart sich erst beim Blick durch den Saphirglasboden auf der Rückseite. Dort kreist die Gangpartie einmal pro Minute um die eigene Achse. Diese Drehbewegung kompensiert den Einfluss der Schwerkraft auf die Unruh und sorgt somit für bessere Gangwerte. Aus 729 Einzelteilen besteht dieses sächsische Wunderwerk im Platingehäuse.




    Die letzte der sieben Produktneuheiten stammt aus der Modellfamilie Richard Lange. Sie steht für die Tradition präziser Beobachtungsuhren, die einst von A. Lange & Söhne gebaut wurden, um höchsten wissenschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Der jüngste Spross dieser Familie hört auf den Namen Richard Lange Springende Sekunde. Der integrierte Sprungmechanismus erlaubt es, die Zeit auf die volle Sekunde genau zu erfassen, da sich der Sekundenzeiger in exakt 60 Schritten pro Minute bewegt. Durch den Zero-Reset-Mechanismus lässt sich die Uhr schnell und einfach synchronisieren. Nur 100 Exemplare wird es von der exakt 39,9mm großen Beobachtungsuhr im Platingehäuse geben.



  • Bei Lange kamen gestern einige Knaller zum Vorschein, die wir heute auch in die Hand nehmen konnten. Ein absolutes Highlight ist der Datograph Perpetual Tourbillon. Das Werk ist ein Meisterwerk aus 729 Einzelteilen. Das Ganze wird in einem 41,5mm großen Platingehäuse gefasst und ist auf nur 100 Exemplare limitiert. Für die 295.000 Euro gibt es außerdem einen Ewigen Kalender, der die nächsten 122 Jahre genau läuft, das neue Manufakturkaliber 952.2 und 50 Stunden Gangreserve.




    Auch die Modellfamilie Richard Lange hat auf dem SIHH ihren Zuwachs präsentiert. Die Richard Lange Jumping Seconds zeigt die Sekunde besonders exakt an und informiert den Träger, über ein sich rot färbendes Fenster bei 6 Uhr, wenn die Gangreserve weniger als 10 Stunden beträgt. Das Gehäuse misst 39,9mm und ist aus Platin gefertigt. Die Uhr ist auf 100 Exemplare limitiert und kostet 78.000 Euro.




    Hier noch ein Schnappschuss der teuersten Serien-Produktion von A. Lange & Söhne. Die Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar. Ein Hingucker mit 41,9mm großem Weißgoldgehäuse und grauem Zifferblatt. Der Ewige Kalender springt exakt um und die Uhr kostet stolze 315.900 Euro Liste.



    Zum Abschluss ein Augenschmaus aus Glashütte: Die Große Lange 1 Mondphase Lumen mit halbtransparentem Zifferblatt aus Saphirglas und einer Mondscheibe mit 1164 Sternchen. Das Ganze in einem 41mm großen Platingehäuse und auf 200 Exemplare limitiert - macht dann bitte 69.900 Euro...


  • Hallo David, vielen Dank für diese sehr detaillierten Infos! :gut: :blume:
    Ja, da sind einige Traumuhren dabei, keine Frage. :ohnmacht:
    Und die Technik ... das ist für mich Kunst, wahre Uhrmacherkunst! :verneig: