Sonderausstellung über die Deutsche Uhrmacherschule im Uhrenmuseum Glashütte

    • Sonderausstellung über die Deutsche Uhrmacherschule im Uhrenmuseum Glashütte

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      Über die Pfingstfeiertage kamen die Uhrenfreunde des Glashütte-Original-Uhrenforums zu ihrem jährlichen Treffen nach Glashütte. Zu diesen Treffen ist ein Besuch des Glashütter Uhrenmuseums immer ein fester Bestandteil des Programms, denn es gibt immer wieder Neues und Interessantes zu entdecken.


      Diesmal war es die Sonderausstellung über die Deutsche Uhrmacherschule in Glashütte.


      In bewährter Weise führte Herr Reichel mit viel Hintergrundwissen und auch Anekdoten durch die Ausstellung.



      Die Gründung der Uhrmacherschule ist zu wesentlichen Teilen ein Verdienst von Moritz Grossmann.









      Auch Alfred Helwig absolvierte hier seine Lehre. Zu sehen ist das Gangmodell des fliegenden Tourbillons, das Helwig entwickelt hat.




      Die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte hatte insgesamt vier Direktoren:

      Georg Heinrich Lindemann 1878 - 1885
      Ludwig Strasser 1885 - 1917
      Hermann Romershausen 1917 - 1920
      Dr. Karl Giebel 1920 - 1950


      Eine Originalzeichnung eines Glashütter Uhrwerks.




      Die in Glashütte ausgebildeten Uhrmacher kamen aus der ganzen Welt.







      Das Feiern kam nicht zu kurz. Die Absolventen der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte organisierten sich im S.V. "Saxonia" Glashütte in Sachsen.





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      Für alle, die einen Besuch im Museum planen, gibt es nachfolgend noch ein paar Anregungen:

      " Vortragsabende zum Leben an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte



      Begleitend zur Sonderausstellung „Mehr als Theorie und Praxis. Die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte 1878 – 1951“
      veranstaltet das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte monatlich einen Vortragsabend zu den verschiedenen Themen der Ausstellung:

      Donnerstag, 25.10.2018, 19 Uhr:
      "Uhrmacherschüler aus Nah und Fern"



      1. Reinhard Reichel (Museumsdirektor):
      „Die Schüler der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte – eine Einführung“


      2. Piet Andriessen
      (Uhrmachermeister, Nachfahre eines Uhrmacherschülers):
      „Van Baal, Verhagen und Andriessen – Internationale Schüler an der Glashütter Uhrmacherschule“


      3. Reinhold Dähndel (Uhrensammler):
      „Der Glashütter Schüler Heinrich Winkelmann und sein Lebenswerk“

      Donnerstag, 29.11.2018, 19 Uhr:
      "Meilensteine der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte"



      1. Dr. Jörg Biber (Nachfahre):
      „Der Lehrer Paul Biber – Ein Leben für die Feinmechanik“


      2. Reinhard Reichel (Museumsdirektor):
      „Der Lehrer Alfred Helwig – Ikone des feinen Uhrenbaus“


      3. Thomas Goldbeck (Uhrmacher, Lehrausbilder):
      „Die Uhrmacherschule Alfred Helwig der Manufaktur Glashütte Original -
      Moderne Ausbildung an historischem Ort“

      Preis pro Veranstaltung: 4,50 Euro pro Person
      Der Besuch der Sonderausstellung ist im Preis inbegriffen.

      Aufgrund begrenzter Plätze wird eine Voranmeldung per Telefon 035053-4612102 oder per Email [email protected] empfohlen.
      Bei Rückfragen steht Ihnen auch gern Frau Hauschild zur Verfügung:
      Sonja Hauschild
      Marketing & PR

      Tel.: +49 (0)35053 46 12 107
      Email: [email protected]
      Internet:
      www.uhrenmuseum-glashuette.com "



      Vielleicht ist etwas Interessantes dabei und erleichtert die Entscheidung zum Besuch des Glashütter Uhrenmuseums ;)

    • Threadstarter

      Gute Nachricht :) für alle, die bisher noch keine Zeit für einen Besuch der Sonderausstellung gefunden haben:

      "Sonderausstellung zur Geschichte der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte wird bis Mai 2019 verlängert


      Seit Mai 2018 gibt das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte in einer Sonderausstellung einen umfassenden Einblick in eines der größten Sammlungsgebiete des Museums – die Geschichte der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte zwischen 1878 und 1951.
      Zum einen verpflichtet der Standort des Museums selbst, das Gebäude der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule Glashütte, zum anderen ist es eines der wichtigsten Themen der Glashütter Uhrmachergeschichte der vergangenen 174 Jahre, welches zum ersten Mal in dieser Komplexität in einer Ausstellung gezeigt wird.
      In der Sonderausstellung „Mehr als Theorie und Praxis“ stehen nicht die Exponate im Vordergrund, sondern die Menschen. Arbeit, Leben und Alltag der Schüler, Lehrer und Direktoren werden anhand von historischen Dokumenten, Fotografien und Schülerarbeiten erlebbar gemacht. Ihre Erlebnisse während des Aufenthalts in Glashütte, die Nachwirkungen dieser im Leben der Schüler, aber auch ihre Rückblicke auf das „Musenstädtchen Glashütte“ zeigen die Bedeutung der Schule als Kompetenzzentrum und deren Wirkung auf den weltweiten guten Ruf der Uhrmacherstadt Glashütte auf.
      Über 25.000 Besucher haben die Ausstellung bereits besucht. Zahlreiche Gäste sind dem Aufruf des Museums gefolgt und haben Informationen, Dokumente und sogar Objekte von Uhrmacherschülern zur Verfügung gestellt. So konnte die eigens für die Ausstellung entwickelte Datenbank „Schüler-Mediathek“ um rund 150 Schülerportraits und zahlreiche Lebensdaten erweitert werden.
      Auch international fand die Ausstellung großes Interesse. Schülernachfahren aus den USA und den Niederlanden sandten dem Museum Unterlagen und reisten eigens für die Besichtigung der Ausstellung nach Glashütte. Schülerbiografien, die das Museum als unwiderruflich verloren eingestuft hatte, sind nun wieder zugänglich und durch Exponate in der Ausstellung vertreten.
      Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte nimmt dieses stete Interesse zum Anlass und verlängert die Sonderausstellung bis zum Sonntag, 5. Mai 2019.
      Besucher können das Uhrenmuseum täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigen. Zur Ausstellung ist der Begleitband „Deutsche Uhrmacherschule Glashütte“ erschienen und kann im Museum- und Online-Shop käuflich erworben werden.


      Begleitend zur Sonderausstellung bietet das Museum ein themenreiches Programm:

      Vortragsabend: Frauen an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte
      Freitag, 8. März 2019, 19 Uhr
      Eintritt: 4,50 Euro, der Besuch der Sonderausstellung ist inbegriffen
      Nur wenigen Frauen ist es aufgrund der gesellschaftlichen Stellung um 1900 möglich, eine Ausbildung zu genießen. Zwischen 1902 und 1951 besuchen gerade einmal 44 Frauen die Glashütter Uhrmacherschule. Der Lehrplan unterscheidet nicht zwischen Frau und Mann. Ihnen werden die gleichen Pflichten, Rechte und Möglichkeiten zuteil. Die hohe Qualität ihrer Abschlussarbeiten sind Zeugnisse für die Leistungen der Schülerinnen.
      Der Vortragsabend gibt einen allgemeinen Einblick zur Ausbildungssituation an der Uhrmacherschule. Welche „Schwierigkeiten“ mussten gemeistert werden, bevor die ersten Damen an der Schule unterrichtet werden konnten? Welche Veränderungen im Lehrplan und im Gebäude mussten erfolgen? Aus welchen Verhältnissen stammten die Frauen? Welche Informationen sind zu ihrem weiteren Werdegang bekannt? Zwei Nachfahren der Schülerinnen Eva Fitkau und Elsbeth Kamphaus sprechen zum Schicksalsweg dieser beiden Uhrmacherinnen.


      Vortragsabend: Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte – Prof. Brückner spricht über sein Projekt
      Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr
      Eintritt: 4,50 Euro
      Vor zehn Jahren wurde das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte mit der Dauerausstellung „Faszination Zeit – Zeit erleben“ feierlich eröffnet. Fast 400.000 Besucher haben seither eine Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte der Glashütter Uhrmacherkunst unternommen und sich mit der Faszination eines mechanischen Uhrwerks auseinandergesetzt. Hinter der großartigen Ausstellungskonzeption des Museums steht das Atelier Brückner mit Prof. Uwe R. Brückner als kreativem Kopf.
      Prof. Brückner spricht zum Ausstellungskonzepts des Glashütter Uhrenmuseums, den Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung, resümiert nach zehn Jahren und gibt einen Einblick in thematisch verwandte Projekte des Ateliers Brückner.


      Winterferien-Führung: Närrische UhrenZeit
      Donnerstag, 21.02.2019; Dienstag, 26.02.2019, 10:30 – 12:00 Uhr
      Eintritt: 2 Euro Führungsgebühr zzgl. Eintritt pro Person
      Im Uhrenmuseum bereiten sich kleine Zeitdetektive auf Fasching vor. Wie feierte man vor 100 Jahren Fasching? Was erlebten Schüler an der Uhrmacherschule? Welche Uhren eignen sich als Vorlage für Kostüme? Bei einer spannenden Tour durchs Museum finden wir Antworten und basteln eine Uhrmaske."
      ©Glashütter Uhrenbetrieb GmbH. All rights reserved


      Ich kann die Ausstellung nur empfehlen - siehe den Beitrag ganz oben ;) !
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