Beiträge von Schwertmaster

    Was mir gerade so einfällt:


    Wie um aller Herrgodswillen können eigentlich diese Züge mit Strom fahren.
    So viel Strom wie so ein Zug braucht können wir doch nie liefern. In Mannheim gehen ja auch immer die Lichter aus, wenn eion ICE losfährt.


    :verdacht:

    ...
    Die Zukunft geht wohl eher in Richtung Wasserstoffauto oder ähnlichem (wobei man hier auch keine Nachteile in Punkto "tanken" hätte und die Reichweite auch kein Problem darstellen würde).

    Klar, eine Technik mit einem Wirkungsgrad von ca. 25% ist natürlich viel besser als reiner E-Antrieb mit einem Wirkungsgrad von ca. 90%.


    Leute hört auf so eine sch... nachzuplappern und schaltet selbst euren Verstand ein.


    Hast Du mal gesehen wie viel Platz eine Wasserstofftankstelle braucht, an der gerade mal 5kg pro Stunde "getankt" werden kann. Von den Kosten ganz zu schweigen.


    Meinen Tesla habe ich auf dem Campingplatz mit der Kabeltrommel geladen und dabei auch nicht mehr Strom gezogen wie die Klimaanlagen der großen Wohnmobile nebenan.


    In Schweden haben alle Firmenparkplätze, die ich kenne Steckdosen, da die Autos dort im Winter mit Strom auf Temperatur gehalten werden um zum Feierabend anzuspringen.
    Warum sollte das in D nicht gehen.


    Mich wundert immer, das die Versorgung mit Strom in D als so schrecklich und unmachbar gilt.
    Leute schaut euch mal diesen gigantischen Logistikaufwand an, der Betrieben wird um uns mit Benzin und Diesel zu versorgen. Und das klappt auch seit Jahrzehnten.

    Da hast Du in vielem Recht, aber man darf ein Model S nicht mit einem 5er BMW oder E-Klasse vergleichen.
    Mein Model S hat die Fahrleistungen eines BMW M6, Mercedes AMG Dingsbums oder Audi S7, aber zu einem deutlich geringeren Preis.
    Das Model S ist (wenn man es mit echten Konkurenzfahrzeugen vergleicht) sogar sehr billig. In der Anschaffung und im Unterhalt.
    Klar gibt es in der Preisklasse unter 80k€ noch nichts Alltagstaugliches (Bis auf das Model 3, das aber leider noch nicht lieferbar ist).
    Als Stadtauto bzw. Zweitwagen sind aber Renault Zoe, Nissan Leaf, Hyundai Ioniq, schon durchaus bezahlbar, wenn auch noch teurer als vergleichbare Verbrenner.


    Man muss halt nur seine Prioritäten für sich setzen. Es geht vieles, wenn man den will.

    Noch eine Anmerkung. Ab 1.1.2019 müssen E-Fahrzeuge und Hybriden nur noch mit 0,5% versteuert werden, wenn Sie als Dienstwagen genutzt werden. Warum ist das erst am 1.1. so? Weil man vermutlich hofft, dass die deuschen Autobauer endlich auch mal was am Start haben.
    Bedauerlicherweise gilt die Regelung jetzt noch nicht bzw. nicht Rückwirkend (is klar, gibt ja derzeit neben TESLA nicht wiklich viele Alternativen....).

    Oh, das wusste ich ja noch gar nicht.


    Wird sich bei mir aber trotz dem nicht lohnen. Ich fahre fast alles beruflich und nutze dazu die App "Fahrtenbuch" aus dem App-Store auf meinem Eiphon.
    Funktioniert super und ohne großen Aufwand.

    Jetzt noch.
    In Ö wird schon diskutiert den Preis für Starkstromverbraucher anzuheben weil sie das Netz zu sehr belasten.


    Wie geschrieben, ich bin nicht abgeneigt, aber da gilt es noch zu viele ungelöste Probleme zu lösen.

    In Deutschaland werden heute noch Strassenlaternen am hellichten Tag angemacht um Stromschwankungen zu vermindern. :bash:


    Klar kann nicht ganz Deutschland um 18:00 Uhr sein Auto bis 20:00 Uhr auf 100% laden. Das braucht auch keiner.
    Selbst im Campingplatz war nach einer Nacht an 6 Ampere die Kiste wieder für über 100 km geladen. Zu Hause lade ich mit max. 11kw. Im Alltag ist das Auto so um 21:30 bis 23:00 Uhr wieder bei 90% (mehr Lade ich nicht). Also auch noch "zu schnell".



    Mit einem intelligenten Lademanagement für Autos auf Parkplätzen (z.b: Parkhäuser und Firmenparkplätze) könnte man die Braunkohlekraftwerke, die immer noch aktiv sind um Lastspitzen zu decken weiter reduzieren, wenn nicht sogar endlich komplett abschalten....

    Ich freue mich schon darauf wenn alle auf Stromer umsteigen, man sich dann an den Ladetankstellen anstellen muss (dauert ja bei jedem NUR 20 Minuten ;) ) und der Strompreis durch die Decke geht.


    Sollten sie das alles wirklich auf lange Sicht hinbekommen bin ich dabei.

    Zu dem Thema:


    Als wir vergangenen Samstag aus Kroatien zurück gefahren sind, gab es in Österreich an allen Raststätten an denen wir vorbei gefahren sind lange Schlangen an den Zapfsäulen. Ich konnte ohne zu warten an jedem Supercharger laden.


    Und für die 2500 km-Reise hatte ich bis auf die Mautgebühren keine Kosten.




    Zum Zeitverlust:


    Mit dem Diesel:
    - Tankstelle anfahren
    - Tanken beginnen, dabei pippi machen "verdrücken"
    - endlich fertig getankt
    - an der Kasse anstellen und bezahlen
    - Endlich Pipi machen!
    - wieder ins Auto und weiter


    Dauert zusammen auch 10 Minuten



    Tesla:
    - Supercharger anfahren
    - Laden starten
    - Pipi machen
    - zurück ans Auto
    - Emails checken und ggf. gleich beantworten (Das Auto hat Internet an Bord)
    - nach 15 Minuten geht es weiter.



    Zeitverlust ca. 5 Minuten.

    Was macht denn jetzt das Fahren entspannter? Irgendwie höre ich nur Argumente, die zwar das Laden als ' nicht so schlimm ' darstellen, aber was ist da jetzt entspannter? Dass eine Beifahrerin nicht mehr hört wie schnell man fährt? Ich fahre auch ziemlich entspannt " Verbrenner " , aber als Argument würde ich das jetzt nicht anführen.
    Natürlich sind Verbrenner auf lange Sicht auf dem absteigenden Ast, werden aber noch lange parallel zum " Stromer " existieren. Als der Verbrenner kam, wurden auch nicht alle Reit- und Zugpferde sofort erschossen :G

    Wie ich schon ein paar mal geschrieben habe: Ich kann es nicht in Worten erklären. Man muss es selbst "erfahren"

    Dein Beileid darfst du gerne behalten bis ich irgendwann mal gezwungenermassen keine Autos mehr mit ordentlichem Sound fahren kann. :G

    Vor gut einem Jahr dachte ich noch genau so.


    Aber da Du wohl noch nie E-Auto gefahren bist, weisst Du es ja bestimmt besser als ich...


    Hallo,


    Bin leider noch nie Tesla gefahren ,glaube aber das es TOLLE Autos sind .
    Trotzdem können sie meinem 911 (993) niemals das Wasser reichen Sound +Spassfaktor ist einmalig .


    Hoffe das Porsche den Macan bald mal wenigstes als Hybrid rausbringt......
    Tesla ist mit seinen überzogenen Preisen mir eigentlich noch zu Teuer.


    Ein Porschefahrer der die Tesla-Preise als überzogen ansieht. Jetzt wird es lustig ...


    Nenn mir einen Porsche, BMW, Mercedes, what ever, der zu gleichem Preis die Fahrleistungen eines Model S hat. Von den Unterhaltskosten ganz zu schweigen.

    Mal aus reinem Interesse an die Tesla Fahrer, Privat- oder Geschäftsleasing?


    Ich denke Privat eher unrentabel oder liege ich da total falsch.


    Danke schon mal. :gut:

    Als ich im Juni 2017 den Leasingvertrag (Geschäftlich) gemacht habe, war Privatleasing günstiger als Finanzierungskauf.
    Wie es momentan ist, weiß ich nicht.

    Zitat

    wie schaut's bzgl. Service/Wartung aus? Sind die notwendig bzw. im Rahmen des Leasings vorgeschrieben? Was wird hier technisch gemacht?

    Die sind beim Leasing konstenfrei dabei. Dabei wird der Filter der Klimaanlage und die Wischerblätter gewechselt. Bremsen werden gecheckt und ein allgemeiner Check des Autos. Das wars. Da die Bremsen beim E-Auto kaum genutzt werden (Auch das trägt sehr zum entspannten Fahren bei) haben die kaum Verschleiss. Dies sieht man auch an den schönen sauberen Felgen der Teslas.


    Ausage von TESLA: Die Wartung können Sie machen, müssen Sie aber nicht. Es hat keine Auswirkung auf die Garantie und auf die Betriebssicherheit.


    Problem bei der Wartung ist nur, man bekommt als Ersatzwagen einen P90D oder sogar P100D.
    Beim Abholen des eigenen S75 lässt man sich dann gleich den Preis für ein Upgrade auf den P machen ;)

    Wer noch ernsthafte Infos aus 1. Hand will und nicht nur den Schmu, den die Presse über E-Fahrzeuge und besonders über TESLA verzapft, dem rate ich dieses Forum: https://tff-forum.de . Ich bin dort auch unter dem Usernamen "MiB" vertreten.


    Zu meinem Model S75:


    Ich komme im Schnitt 350 bis 400 km weit. Im Winter auch mal weniger. Auf der Autobahn kann es auch mal auf 200 km runter gehen ;). Ich könnte auch locker die 450km schaffen, aber ich will Spaß am Auto fahren. Den Diesel konnte ich auch in 550km leerfahren oder in knapp 1100.
    Zum Vergleich: Der Verbrauch meines 530D lag im Schnitt bei 9,8 Liter Diesel bei 4km/h niedrigerer Durchschnittsgeschwindigkeit.


    Noch zu mir: Lange Jahre aktiv im Motorsport (meist im Caterham Super 7). In der Zeit auch so manchen Rennboliden von Porsche, Lamborghini, BMW etc. fahren dürfen. Ich habe noch eine A-Lizenz. Finde Motorsport immer noch toll. Aber für die Straße kommt mir kein Verbrenner mehr ins Haus.
    Früher habe ich jedem GT2, GT3 etc. auf der Straße sehnsüchtig nachgeschaut. Heute bedauere ich die Besitzer nur noch ;)

    ok, etwas schwer nachzuvollziehen, deshalb muss man es wohl er"fahren" ;)

    Noch eine "Erklärung":


    Ich bin seit gut einem Jahr Selbstständig und habe den TESLA als Geschäftswagen geleast.
    Der 530D war mein Firmenwagen meiner Ex-Firma in der ich angestellt war.
    Wäre es ein Verbrenner geworden, würde jetzt ein 1er BMW vor der Haustüre stehen.
    Für einen Verbrenner hätte ich im Leben niemals 78.000,-€ bezahlt (OK, geleast). Da war mein Limit bei ca. 50 k€.



    In den Gesamtkosten ist das Model S kaum teurer als der BMW 5er, ist aber vergleichbar mit dem M6 (der momentan wie viel kostet?) und nicht mit dem "popeligen" 5er für Liste 66k€. ;)




    Nachtrag:


    Noch ein Versuch einer Erklärung:
    Ich machte mit mneiner Frau auch eine Probefahrt mit dem BMW i3. Tolles Auto, aber leider nur ein 4-Sitzer. Meiner Frau gefiel er, da nicht so groß und viel billiger. Nach der Probefahrt mit dem Model S meinte Sie: Super Auto, aber nimm lieber den BMW, da Kleiner und billiger.
    5 Tagen nachdem unser Model S vor der Tür stand fragte sie mich: Und wie lange haben wir den jetzt? Ich sagte. "Ist für 4 Jahre geleast". Sie "Und dann?" Ich "Keine Ahnung, schau mer mal". Sie "Dann holst Du dir aber wieder einen Tesla".

    Das ist kein Auto, sondern ein fahrender :lupe: Computer . :lupe: . Bei den rein elektrobetriebenen Fahrzeugen lohnt sich das Warten, bis Reichweitenprobleme, Batterietechnik .. Ladestationen... auf einen alltagsgebräuchlichem Niveau sind. Auch wenn Tesla ganz schöne Fahrzeuge baut, in den nächsten Jahren wird sich da noch sehr viel in immer kürzeren Zeitabständen verbessern/tun. Momentan würde ich mich da als Versuchskaninnchen der Politik sehen.


    Gruß,


    Wolfgang


    Sorry, ich fahre seit einem Jahr und ca. 30tkm TESLA.


    Es gibt weder "Reichweitenprobleme", und das Model S wird seit 2012 in Serie gebaut, das Fahrzeug ist zu 100% Alltagstauglich.


    Nach deiner Meinung hast Du bestimmt auch keinen Computer, weil die werden ja auch immer besser ... :bash:

    Hi Michael,


    interessant, aber erklär doch mal bitte, was entspanntes Fahren mit Elektro- oder Verbrenner zu tun hat :grb:

    Kann ich nicht erklären, muss man selbst "erfahren".


    Ein paar Beispiele:


    Wenn man an der roten Ampel ganz vorne steht und bei grün ganz entspannt und lässig losfährt, ist im Rückspiegel trotz dem kaum noch ein Auto zu erkennen.


    Meine Frau hatte immer ein "Problem", wenn ich schneller als 120 km/h auf der Autobahn gefahren bin. Nach einer Woche TESLA bei einer längeren Autobahnfahrt fragte Sie mich "wie schnell fahren wir eigentlich?" Ich: "Der Tempomat steht seit einer halben Stunde auf 130". Sie: "Fahr doch mal schneller" Ich: :schock:


    An fast jedem Ortsschild rufen meine Frau und meine Kleine: "Vollgas!"


    Ich war geschäftlich in Holland (ca. 750km von mir zu Hause). Mit meinem BMW 530D wäre ich so gegen 14:00 Uhr vor Ort gewesen. Mit dem TESLA war ich um 15:00 Uhr dort. Ein Kollege, der schon vor Ort war fragte dann so um 20:00 Uhr, ob wir nicht langsam Feierabend machen könnten. Schliesslich hätte ich heute ja auch Anreisetag und wäre bestimmt müde. Mit dem BMW hätte ich wohl so gegen 18:00 Uhr bei ihm gefragt, ob wir nicht langsam Feierabend machen könnten, da ich ja auch Anreise hatte.



    Ich kann nur jedem raten: Macht eine unverbindliche Probefahrt, denn man muss das elektrische fahren selbst "erleben".