Beiträge von Tux

    Und die „grünen Technologien“, die als Exportschlager Deutschlands für den Klimawandel gesehen werden, die werden schneller zu Chinas Exportschlager, als man hier im Land wach wird.

    Da braucht man ja nur mal in Richtung Photovoltaik zu schauen. Was ist denn geblieben von der deutschen Solarindustrie und den hochfliegenden Plänen vom Weltmarkführer?

    In den letzten zwei Jahren waren überschlagen auf den Straßen hier in der Umgebung fünf sechs Fahrzeuge in Brand geraten, was zumindest einen Artikel in der Tageszeitung wert war. Waren alles Verbrenner und hinterher ebenfalls Totalschäden. Da dürfte der Unterschied eAuto oder Verbrenner vom Endergebnis her nicht die große Rolle spielen.

    Vom Endergebnis her vielleicht nicht. Aber der Weg dahin unterscheidet sich erheblich. Wo die Feuerwehr bei einem Verbrenner mit konventionellen Löschmethoden vorgehen kann, läßt sich eine durchgegangene Batterie kaum noch beherrschen. Und der dann einsetzende Prozess läuft länger und mit höheren Temperaturen als beim Benzin- oder Dieselbrand ab und setzt toxischer Gase mit hoher Temperatur frei (nicht nur Rauchgas). Zusätzlich besteht die Gefahr, dass auch noch nach der Brandbekämpfung Gase austreten, die dann zusammen mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff ein zündfähiges Gemisch bilden können. Gerade in Tiefgaragen ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

    „Herr Doktor, wie werde ich hundert Jahre alt?“

    „Keinen Alkohol, keine Drogen, gesunde Diät und keine Frauengeschichten!“

    „Und dann werde ich hundert?“

    „Das weiß ich nicht. Aber ich garantiere Ihnen eins: Es wird Ihnen wie hundert Jahre vorkommen!“

    ;)

    Ja, und dann die Temperaturen dabei.

    Ich wollte in erster Linie andeuten, wie sich so etwas unter „Nicht-Laborbedingungen“ entwickeln könnte.

    Aber den LUF60 kannte ich noch nicht. Die Technik entwickelt sich halt weiter. :gut:

    Danke. :gut:

    Jetzt das Ganze mal als Tiefgaragenbrand vorgestellt.

    Lage: Mix aus geparkten Verbrenner- und E-Fahrzeugen. Brandursache unklar (könnte auch ein Benziner sein). Feuer hat mehrere E-Fahrzeuge erfaßt. Situation unübersichtlich. Sicht stark reduziert. Hohe Temperaturen. Massive Gasentwicklung. PA und in Brandnähe Hitzeschutzanzug erforderlich. Einsatz von Technik und Gerät durch Zufahrt und Deckenhöhe eingeschränkt.

    Da gibt es noch einigen Bedarf für die Entwicklung von Technik und Konzepten.

    Würde mich trotzdem mal interessieren, wie Ihr damit in der Praxis umgeht. Ich habe mit dem Thema bei größeren „Einheiten“ zu tun. Da ist das eine Kombination aus baulichem Brandschutz, Feuerlöschsystemen und Druckentlastung / kontrolliertem Ableiten von heißen und toxischen Gasen. Wenn die Batterien durchgehen, kann man eigentlich nur versuchen, die Ausbreitung zu begrenzen und „kontrolliert“ abbrennen lassen. Wirklich löschen läßt sich da realistisch nicht. Außer vielleicht, man flutet den Raum mit Löschwasser.

    Da hat sich jemand die Idee der Containerlöschlanze, die je nach Inhalt des Containers auch funktioniert, genommen und versucht, diese auf Batterien zu übertragen. Das muß man aber mögen. Ohne Plan und klaren Ansatzpunkt ein (leitendes) Metallrohr in Lithium-Batterien zu klopfen, erfordert bei allem über Brand im Entstehen eine gewisse Verwegenheit. Dazu besteht die Möglichkeit, Zellen zu schädigen oder kurzzuschließen, die noch nicht im Thermal Runaway sind.

    Ich kann mir schwer vorstellen, dass man damit im „Normalfall“ mehr erreichen kann als eine Kühlung des Brandherdes Batterie und evtl. eine Reduzierung der ins Freie ausströmenden Gase. Was ja auch schon etwas ist.

    Man sollte vielleicht auch mal anmelden, auf Baumängel zu prüfen. Nur pro forma für den Fall, … Irgendwas paßt da auf jeden Fall nicht. Ob Anlage, Brandschutz, falsche Versicherung oder sonst etwas, kann man natürlich ohne Details nicht sagen.

    Klingt irgendwie vorgeschoben. Da würde ich mir als Eigentümer mal harte Fakten vorlegen lassen, mit denen sich das begründen läßt. Es müßte ja so etwas wie ein Brandschutz- und Brandbekämpfungskonzept existieren. Oder eine fundierte Risikoanalyse.

    Wenn Brandgefahr und -ausbreitung ein Thema sein sollte, dann dürfte man auch keine E-Autos in der Tiefgarage parken, ohne zu laden.


    Ich tippe eher darauf, dass man die billigste Gebäudeversicherung genommen hat oder die Anlage zu schwach auf der Brust ist, um ohne Energiemanagement eine größere Zahl an Wallboxen zu speisen. Wäre für mich auf jeden Fall ein Thema für die nächste Eigentümerversammlung.

    Wir schauen erstmal, was passiert, wenn die ganzen Leasingverträge auslaufen. Warum soll jemand dann einen Gebrauchten zu den mMn sehr optimistisch angesetzten Restwerten kaufen, wenn er für etwas mehr Geld plus Fördermittel ein Neufahrzeug bekommt.

    Was die Ladeinfrastruktur angeht, darf man weiterhin gespannt sein, wie das aussehen soll. Wer die Möglichkeit hat, zu Hause am Eigenheim eine Wallbox zu installieren, hat es da sicher einfacher. Vorausgesetzt, die Gesamtanschlußleistung für die Siedlung steht auch zur Verfügung. Sonst geht das nur über Smart Grid und per Zuteilung.
    Tiefgarage mit 50 bis 100 Stellplätzen sieht schon etwas anders aus. Und als Laternenparker in der Stadt wird man vor echten Herausforderungen stehen. Zumindest sehe ich da momentan außer vielen Schlauschwätzereien nach dem Motto „Man müßte mal“ bisher kein schlüssiges Konzept. Und solange man diese Probleme nicht beim Namen nennt und technisch in Angriff nimmt, wird es auch keins geben.

    Die Kraftwerkskapazität bei der ganzen Sache mal völlig außen vor gelassen.

    Da muß man sich echt wundern, dass Firmen wie z.B. BMW, Mercedes oder Ford überhaupt in der Lage sind, Dividenden auszuschütten. Aber das holen die dann bestimmt durch völlig überzogene Preise bei Ersatzteilen, Service und Ölwechsel wieder rein. :gut:


    ;)

    Es bringt aber umwelttechnisch wenig. Außer vielleicht, dass sich ein paar grüne Politiker deswegen einen rubbeln werden. Solange national hochmoderne Kraftwerke vom Netz gehen, während weltweit neue Kohlekraftwerke gebaut werden oder man die Abholzung von Regenwald für die Erzeugung von Biodiesel subventioniert, ist es aber auch schwer, überhaupt von Konzept zu reden. ;)