Beiträge von Florentine

    ..aber ich denke, man hat diesbezüglich dazu gelernt...

    :lol:...der war gut:gut:


    Bei Panerai läuft exakt das gleiche Schema ab wie bei IWC in den 00er Jahren:


    -Das Portfolio und die Marke wird aufgebläht

    -das Produkt gerät immer mehr in den Hintergrund

    -Hauptsache ist Image;Stories und Stars (Ambassadors, friends of the brand,...etc pp)

    -die Hardliner und Fanboys ('Paneristi') stehen nicht mehr im Focus des Portofolios





    Jeder legt ja heute nach eigener Facon und Budget seine Philosophie zurecht für was man den nicht benötigten cash versenkt.


    Man kann sich meiner Meinung nach aber getrost von dem Gedanken verabschieden das ein CEO egal welcher Luxus Marke seinen Job als 'Berufung' (Ausnahmen bestätigen ,wie immer , die Regel) sieht und dementsprechend handelt oder danach sein Konzept erstellt.


    Die Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten in der Philosophie des Luxuskonglomerats sind sogar so erschreckend deckungsgleich das es dazu wohl irgend ein Handbuch geben muss:Gwelches wohl mit dem Arbeitsvertrag ausgehändigt wird.

    Marken wie Panerai warten doch nur darauf, dass sich der Nebel des Vergessens über das Thema legt und machen weiter wie bislang ohne jegliche Entschuldigung oder Änderung.

    Vergess das mit der Marke....das ist Konzerngesteuert und bei allen 'Marken' die eben keine 'echte' Manufakturen sind (wie zB JLC,Piaget,VC,AL&S) der Fall.


    Mit dem einzigen Unterschied das es bei Panerai am meisten Spass macht ein Fass auf zu machen. Ich habe im IWC thread auf das 32111 hingewiesen was nichts anderes als ein gepimptes Eta Kaliber, welches aber genau mit dem gleichen Wortlaut (IWC developed in-house movement) angepriesen wird.


    Die Reaktion war die gleiche wie auf einen Furz an der Nordsee Küste.....null Reaktion weil es

    a) keinen interessiert

    b) keiner mitbekommt

    Themen abseits der Fifty Fathoms haben es anscheinend ein wenig schwer…

    Erst einmal vielen Dank Henrik, für Deinen unermüdlichen Einsatz hier in der Lounge die facettenreiche Bandbreite der Marke Blancpain vorzustellen und uns näher zu bringen.

    Aber bei mir ist es in der Tat so das ich bei Blancpain (wie bei allen anderen Marken) eigentlich nur das Thema 'Sportuhren' im Focus habe.


    Ich selbst habe es schon mit allerlei Derivaten um das Thema Dresswatch versucht und komme immer wieder zu dem Schluss dass diese Art von Uhren an meinem Handgelenk eher befremdlich wirken, was mir mein privates Umfeld dann auch noch jedes mal direkt zu verstehen gibt:G


    Ich verfolge aber mit großen Interesse dieses Thema speziell bei den Marken Breguet/Blancpain und wenn dann noch solche technischen Schmankerl' wie die springende Day/Date Anzeige in dieser Art und Weise (filmisch) vorgestellt werden, besonders gern:gut::blume:


    Was ich bei Blancpain wiederum sehr sympathisch finde ist, das immer wieder Komplikationen die eher untypisch bei Sportuhren / Divern sind, es geschafft haben in der Fifty Fathoms Familie verbaut zu werden ....und somit ist bei mir im Portfolio doch noch Luft um eventuell eine dieser Komplikationen im Sport'dress' (um die Kurve zu kriegen) ;)mal selbst am Handgelenk zu tragen.

    Basis ETA mit 5 Tagen Gangreserve? Wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt.

    Gibt's ja auch nicht von der Stange ....dort ist in Valfleurier nicht nur die Gangreserve optimiert worden sondern auch die Hemmung, Anker und Ankerrad aus Silizium ....da ist schon ordentlich was gemacht worden.


    War immer Kurt Klaus' Devise...."nimm das beste (frei verfügbare) am Markt und verbessere es"....er wäre in seiner Bescheidenheit NIE auf die Idee gekommen das als 'Manufaktur Kaliber' zu verkaufen


    Rein rechtlich (nach CH) sind sie auf der sicheren Seite das als 'in-house' zu verkaufen.....aber interessiert wohl eh keinen.

    scheint wohl das gleiche zu sein

    Basis Eta 2892 - A 2

    Gefällt mir weiterhin nicht diese Konzern Philosophie

    Es ist eben kein ‚in house developed manufacture calibre‘

    Es ist ein Eta 2892 - A2 enhanced inhouse


    allemal besser und aufwändiger als ein Sellita ins Gehäuse zu würfeln.


    Es gab Zeiten da hat man im IWC Jahres Katalog genau erklärt was in der Firma and den Eta Kalibern verändert und erweitert hat. Seitenlang mit Bild Doku. Heute verstrickt man sich in Worthülsen und Marketing Geschwurbel.

    Wer ist denn eigentlich dieser "typische Bentley-Kunde"? Der Zahnarzt, der sich alle 2-3 Jahre einen neuen Continental GT least?

    Oder der Gentleman von Welt, der sich eher alle 10-12 Jahre mal eine von den großen Limousinen kauft?

    Ich frage echt nur interessehalber.

    ....dass wird jetzt aber off topic und geht in Richtung Gesellschaftsanalyse;)


    Der 'typische'.... ist eben genau das, bzw die Eigenschaften welche durch das Gesellschaftsbild geprägt werden


    Du hast es ja hervorragend in Deiner Antwort vorgeführt "Der Zahnarzt"...."der Gentleman" ....was man auch immer darunter verstehen kann


    .....wird ne lustige Diskussion....darum lieber wieder zurück zu den Uhren und Breitling

    Schöne Uhr :gut:blue monochrome gefällt.

    Auch kein Sellita:respekt:


    Aber, wenn ich bei Richemont so etwas lese:

    "Movement: IWC 32111 (in-house developed automatic calibre with time and date)"


    klingeln bei mir alle Glocken.

    Gibt es darüber mehr info?? Ich denke auf den blogs und Pressemitteilungen wird man diese wieder vergeblich suchen

    .....Bentley hat sich in den letzten 20 Jahren weiter entwickelt bis hin zum Hybrid SUV, Breitling tritt seit dem B01 technisch auf der Stelle und begnügt sich mit gefälligen Designstudien - das allerdings sehr erfolgreich.


    Hier noch ein zugebenermaßen etwas böser Artikel zum Thema, aber ich glaube Robert Farago trifft den Nagel auf den Kopf.


    https://thetruthaboutwatches.c…-bentley-partnership-rip/

    Die Frage zur Sinnhaftigkeit solcher Partnerschaften darf ruhig gestellt werden... ;)

    Moin,

    Ich nehme den letzten Absatz mal als quote ...um meine Gedanken dazu kund zu tun


    Breitling und Bentley wirkte auf mich immer befremdlich und erinnerte mich immer wie eine 'arrangierte' Hochzeit.

    'Der Bentley Kunde' war vor 20 -25 Jahren auch definitiv ein anderer als es die Kunden heute sind. Die eher barocken Entwürfe der Bentley Pfannen empfand ich auch eher als übergriffig ostentativ .....die Bentley Kunden (Mehrfach Käufer und Besitzer) die ich in meinem Leben so kennen gelernt habe , entsprachen genau dem Gegenteil dem was die Uhren ausdrücken wollten.



    Beide Marken haben sich entwickelt und so auch die Kundschaft.

    Aber von der Marken Positionierung her, geht das heute nicht mehr zusammen.


    Herr Kern erinnert mit seinem pace schon sehr an seine Zeit bei IWC.....nach dem Motto viel hilft viel bin ich zumindest für dieses Jahr bei Breitling komplett überfordert....Nachdem er mit Weih Kog (auf IG) ein interessantes Gespräch hatte ....verlangt das der Markt aber wohl und die Fähigkeit schnell zu reagieren .....von einer Idee bis zu Marktreifen Produkt sei heute wichtiger denn je.....egal bin wohl jetzt echt zu alt.


    Die neuen bunten 'Auto Uhren' treffen wohl wirklich den Zeitgeist.

    Die Kunden kennen die Autos höchsten noch aus der Spielzeugkiste und kaufen, oder gar damit in die Innenstadt (vor die Breitling Boutique ) zu fahren, ist auch nicht mehr in naher Zukunft.......so begnügt man sich min dem 'Kern'schen story telling' und fühlt den spirit der petrol heads am Handgelenk.....ist wahrscheinlich dauerhaft auch preiswerter als die Corvette 2x in der Woche zu betanken;)


    G.Kern hat die Marke mit dem dicken B gründlich umgekrempelt und sucht den Hauptanteil seiner Kundschaft heute bei einem wesentlich jüngeren Publikum und dem anderen Geschlecht, als das bei Breitling noch vor 20 Jahren der Fall war.

    Die Kollektion ist auf jeden Fall erfrischend und eine Bereicherung für den Markt.


    Hoffentlich entwickelt sich die Geschwindigkeit und die Anzahl der 'Neuheiten' kohärent mit dem Markt.

    Und wieso macht man einen Springenden Sekundenzeiger an eine Automatik?? Danke an alle für die vielen Antworten.

    unabhängig vom Aufzug ( Automatik oder Handaufzug ) wurde die seconde mort schon 1776 entwickelt um eine größere Ganggenauigkeit bei den damaligen Uhrwerken zu erreichen

    Aus dem watch wiki

    Jean Moîse Pouzait entwickelte um 1776 einen vom Gehwerk unabhängigen Mechanismus zum Antrieb einer Seconde morte der separat angehalten werden konnte. Dieser Mechanismus hat ein eigenes Federhaus.“


    Heute, wie die mechanische Uhr selbst wohl ein anachronistisches ‚Gimmick‘ ohne direkten Mehrwert…. Ähnlich dem Tourbillion in einer Armband Uhr…. Nett an zu schauen und eben aders

    Opa hat immer gesagt: "Du musst da sein wo Deine Kunden sind":opa:...war schon was dran;)

    ...aber jetzt mal abseits jeglicher Polemik


    Bezogen auf Blancpain....so scheint die Marke hier in der 'alten Welt' immer noch eine sehr zurückhaltende Rolle zu haben.

    Nicht dass mir das nicht gefällt....ich schätze das sogar sehr und auch die 'homöopathischen' Auflagen die, die swatch Tochter so produziert.


    Schaut man sich mal die Sonderanfertigungen des Ateliers in den Publikationen an so dann erkennt man ja deutlich das die Marke in China /Asien einen höheren Stellenwert hat bzw der Markt deutlich prosperierender ist als in unseren Gefilden.


    Ich denke eine Limited Edition für die Europäischen Boutiquen wäre schon was feines und wenn das Modell stimmt auch schnell an den Mann/Frau ...Spekulant gebracht. Das Interesse müsste aber dann auch im Valle de Joux ankommen bzw Gehör finden ....auch da scheinen die Drähte Nordamerika/ Asien besser verbunden zu sein als bei uns.

    Moin und welcome,


    Mein Mostrich

    SeaQ, Blau Panorama Datum: Grundsätzlich finde ich die SeaQ eine dolle Uhr, habe auch schon einige Modelle davon am Arm gehabt Favorit ist bei mir die Bicolor Variante am 'Strickbändle'

    + interessantes ,nicht alltägliches Design (trotz Diver) - Stahl Band (vor allem Schliesse /wulstig) und Bandanstoss


    BP Bathyscaphe Stahl : eine Uhr die erst (bei mir ) auf den zweiten Blick wächst

    +zurückhaltendes Design/Werk /Verarbeitung - ....fällt mir nix ein


    GP Chrono: wie schon erwähnt die 'dressigste' Sport Uhr aus dem Trio

    + selten zu sehen, eigenständiges Design - ....die wie erwähnten Service Kosten bzw Garantie Handling


    Alternativen??

    Jede Menge

    Warum nicht die FF Grand Date Titan?? oder die FF Bathyscaphe Ceramic in BLAU(:gut:) oder auch den Chronographen der Bathyscaphe Reihe ??

    Bei der SeaQ unbedingt die mal die anderen der Familie anprobieren


    Ich hoffe ich konnte Dich verwirren:G

    Ich hoffe jedenfalls auch auf das nächste Sondermodell.

    (Für mich dürfte es eine große FF mit alter Gehäuseform, ohne Bodenglas, ohne Datum und ohne JB-Logo sein; eine Rotomatic Incablock also ... ;) )


    Beste Grüße

    Dirk

    wäre bestimmt ne schöne Uhr👍🏻 Ich kann mir das aber nicht vorstellen

    Die Strategie bei Blancpain ist ja klar erkennbar FF 40mm - für limited Editions

    45 mm unlimited Serie . Der Aufwand ein neues Gehäuse zu bauen für eine Serie ist nicht wirtschaftlich

    Ich fänd‘ es schon klasse wenn sie mal einige ‚mil spec inspirierte Modelle in 45 mm anbieten würden.
    Bei der ‚no Rad‘ habe ich auch ( wie die Barakuda) nicht zugeschlagen wg den 40 mm , das passt einfach nicht bei mir …..obwohl sie mich auf den Bildern immer wieder flashed🤩

    Die FF45A hat generell keinen Glasboden, sondern einen Weicheisenmantel um das Werk, genau so wie die originalen Fifty Fathoms aus den 50ern. Und genau so gehört das! :opa:


    Beste Grüße

    Dirk

    Der Weicheisenmantel ist, wie Dein Nickname: eine ‚old school‘ Lösung eben, wenn heute durch Materialien ( Titan , Silizium etc) man ein gleichwertiges Ergebnis ( Schutz vor Magnetismus) hat…. Why not?

    Die FF45 schafft für mich den perfekten Spagat zw tool watch und ‚Schmuck‘Uhr….das Teil erfüllt so ziemlich alles was ich bei einer Sportuhr in diesem Segment haben möchte.

    Und die zeitgenössischen Werke von Blancpain sind es durchaus wert mal genauer unter die Lupe zu nehmen.👍🏻

    Sehr schöne Radi... aber der Preis schreckt dann doch mehr als ab... Ich meine die wurde aus "Schrott" hergestellt, oder?:lupe::grb:

    Volkmar,...du zahlst ja nicht den 'Schrott'(preis) sondern für die einmalige 'Experience' das warme Gefühl zu erleben, welches Du empfindest wenn Du an Board der Eilean mit allen anderen über den Tisch gezogen wirst:G

    dafür sind die Felder/Spieler doch eher zu stark gewachsen.

    ...sehe ich anders.

    Ich war nie ein großer Freund von TW, aber auf dem Golfplatz hat er ca 10 Jahre die Tour 'beherrscht' wie kaum ein zweiter und verdient absoluten Respekt in der Welt des Golf Spiels....und auch in den 00er Jahren gab es 20-30 auf der Welt die zwar an guten Tagen mit ihm mithalten konnten, aber den letzten 'punch' nicht hinbekommen haben.

    Tiger war da eine absolute Ausnahme, so lange auf so einem Niveau zu spielen.

    ...wie gesagt ,...gefühlt habe ich JD seit Jahren nicht mehr gesehen weder bei Turnieren die ich auf sky empfangen kann noch irgendwo in den PGA News, die ich täglich via fb vollgeknallt bekomme....


    Also wundern tut mich das nicht.....aber Stephan Jaeger ....sagt mir auch nicht viel