Beiträge von TheLupus

    Die Preise der Neuheiten sind wirklich recht weit oben angesiedelt.

    Die Rose am Goldband liegt wohl bei 71 TEUR - gut 9 TEUR über dem Voll-Rosegold Skydweller-Pendant.

    Das ist mir natürlich bewusst, aber Rolex lanciert sie ja ganz offiziell mit diesem Namen:



    Das ist ungefähr so, als würden sie demnächst die GMT nicht mehr GMT Master II nennen, sondern stolz ankündigen, dass sie ne neue „Batgirl“ launchen.


    Noch Fragen? :D


    Golduhren sind selten zurückhaltend – eine Vollgolduhr ist immer präsent und ein Stück weit „in your face“. Bei der GMT-Master II mit Tiger-Iron-Zifferblatt passt das für mich aber genau. Die warmen Rot-, Braun- und Goldtöne harmonieren perfekt mit dem Gelbgold. Hier ist es aus meiner Sicht nicht zu viel, sondern genau der richtige Rahmen für dieses besondere Zifferblatt. :)


    Zum Verkauf steht mein RIP Knives Fury MS (Mid Size) von Danny Yard, das als individuelle Anfertigung für mich gebaut wurde. Diese konkrete Konfiguration ist ein 1 of 1.


    Danny Yard fertigt unter dem Namen RIP Knives in Los Angeles handgebaute Custom-Messer. Seine Arbeiten sind vor allem für ihren eigenständigen taktischen Stil, aufwendige Klingengeometrien und sehr sauber ausgearbeitete Ergonomie bekannt. Recon1 führt ihn inzwischen als einen der „Trending Makers“ und beschreibt insbesondere seine komplexen Grinds und ergonomischen Designs; dort sind zahlreiche Fury-, Fury-MS-, Russo- und X-Modelle dokumentiert. Auch Arizona Custom Knives handelt regelmäßig Arbeiten von Danny Yard im klassischen Custom-Knife-Segment.



    Das Fury MS ist die Mid-Size-Version des Fury und für mich eine sehr gelungene Größe: noch klar als kräftiger Custom Folder erkennbar, dabei aber deutlich alltagstauglicher als das große Fury.



    Meine Ausführung wurde von Danny nach meinen Vorstellungen gebaut:

    • Damascus-Klinge, Flat Grind
    • durchgehendes Titanium-Chassis
    • glatte Titanschalen mit gefrästen Gills und Speed Holes
    • geschwärzter Pivot und geschwärzte Hardware
    • gold anodisierte Standoffs und Pivot Collars
    • Dark-Ti Clip
    • Ceramic 14-Ball Bearings
    • extrem leichtgängige, sehr saubere Action


    Die Kombination entspricht auch der von Danny dokumentierten Fury-MS-Bauweise mit Titanium-Chassis, Speed Holes und keramischer 14-Ball-Lagerung; genau diese Variante wird in der Sammlerszene für ihre sehr geschmeidige Action hervorgehoben.


    Das Messer befindet sich im Neuzustand, wurde nicht benutzt und stammt direkt von Danny. Das COA von RIP Knives sowie das Case sind selbstverständlich dabei. Auf dem COA ist die Anfertigung mit Datum und den konkreten Specs dokumentiert.


    RIP Knives sind in Europa eher selten zu finden. Gerade das Fury beziehungsweise Fury MS gehört zu den bekannteren Modellen von Danny Yard.

    Zum Größenvergleich: Auf einem der Bilder ist das Fury MS zusammen mit einem Chris Reeve Sebenza 21 Large zu sehen.



    Preis: 1.700 €



    Privatverkauf unter Ausschluss von Garantie, Gewährleistung und Rücknahme. Verkauf selbstverständlich nur im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen.


















    Video

    Robert TheLupus auf Instagram
    RIP Knives - Fury MS (Mid-Size) Damast Steel Flat Ground Full smoothie...
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    Denke, sowas passt echt nur bei Celebrities, also weltbekannten Schauspielern, Künstlern oder Sportlern. Ansonsten wirkt sowas wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit.


    Würde ich pauschal nicht jedem attestieren, der eine Uhr mit Vollbesatz trägt. Was ist denn dann mit besetzten Ohrringen, Ringen oder Ketten? Müssen jetzt alle Diamant-Schmuckkäufer (Sarovski auch?) zur Therapie auf die Couch? Und gilt das auch für Vintage oder eine Patel mit unnützen Komplikationen > 1 Mio Euro?

    Danke. Was für eine Teil.

    Von der SD gab es auch eine 1 of 1 vor 2 Jahren.


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    Rolex und ein Großdatum? Was zunächst eher nach Glashütte als nach Genf klingt, könnte in den kommenden Jahren tatsächlich Realität werden. Eine im April 2026 veröffentlichte Patentanmeldung zeigt, dass sich Rolex intensiv mit einer mechanischen Großdatumsanzeige beschäftigt – und dabei einen technisch durchaus eigenständigen Ansatz verfolgt.


    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie diese Konstruktion funktioniert, sondern auch: Für welches Modell könnte Rolex sie vorgesehen haben?


    Meine Vermutung: Wir könnten das Großdatum ab 2027 oder in den darauffolgenden Jahren entweder in einer neuen beziehungsweise grundlegend überarbeiteten Datejust oder in einer weiteren Ausbaustufe der Perpetual-1908-Familie sehen.


    Worum geht es bei dem Rolex-Patent?


    Die Patentanmeldung US 2026/0104672 A1 beschreibt eine mechanische Großdatumsanzeige, bei der das Datum nicht wie bei den bekannten Rolex-Modellen über einen einzigen Datumsring dargestellt wird.


    Stattdessen verteilt Rolex das Datum auf zwei separate Scheiben:


    • links befindet sich die Zehnerstelle mit den Ziffern 0, 1, 2 und 3,
    • rechts befindet sich die Einerstelle mit den Ziffern 0 bis 9.


    Dadurch können die Zahlen erheblich größer dargestellt werden als bei einem konventionellen Datumsring.


    Die Anmeldung stammt von Rolex SA. Als Erfinder wird Ludovic Zbylut genannt. Die Priorität reicht bis zum 15. Oktober 2024 zurück, die US-Veröffentlichung erfolgte am 16. April 2026. Es handelt sich derzeit noch um eine Patentanmeldung und nicht um ein bereits erteiltes Patent.


    Das ist wichtig: Eine Patentanmeldung bedeutet noch nicht zwangsläufig, dass Rolex diese Konstruktion tatsächlich in einer Serienuhr einsetzen wird. Sie zeigt aber, womit sich die Entwicklungsabteilung konkret beschäftigt.


    Das eigentliche Problem bei einem Großdatum


    Ein Großdatum mit zwei Scheiben ist an sich keine neue Erfindung. Entsprechende Anzeigen kennt man unter anderem von A. Lange & Söhne oder Glashütte Original.


    Die Herausforderung liegt vielmehr in der Gestaltung des Übergangs zwischen den beiden Ziffern.


    Ordnet man zwei normale runde Scheiben nebeneinander an, entsteht zwischen ihnen aufgrund ihrer kreisförmigen Außenkanten zwangsläufig ein gebogener, linsenförmiger Zwischenraum:


    2 )( 9


    Andere Hersteller lösen dieses Problem beispielsweise durch einen Mittelsteg im Datumsfenster oder durch zwei Scheiben, die auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind.


    Rolex verfolgt offenbar einen anderen Ansatz. Die beiden Scheiben sollen:


    • auf derselben Ebene liegen,
    • ohne sichtbaren Mittelsteg auskommen,
    • keinen gebogenen Spalt erzeugen und
    • optisch möglichst wie eine einzige zusammenhängende Anzeige wirken.


    Dafür sind die Scheiben im Bereich des Datumsfensters nicht vollständig kreisrund. Ihre Kanten sind abgeflacht beziehungsweise so aufeinander abgestimmt, dass zwischen den beiden Ziffern nur eine sehr feine, gerade Trennlinie verbleibt.


    Der Abstand soll laut Patentschrift weniger als 0,2 Millimeter und in bestimmten Ausführungen sogar weniger als 0,05 Millimeter betragen.


    In der Detaildarstellung mit der Anzeige 29 lässt sich das gut erkennen: Zwischen der 2 und der 9 ist kein breiter Steg vorgesehen, sondern lediglich eine möglichst schmale, gerade Linie.


    Warum können sich die Scheiben nicht einfach drehen?


    Genau an dieser Stelle wird die Konstruktion interessant.


    Normale kreisrunde Scheiben können sich bei konstantem Achsabstand problemlos nebeneinander drehen. Bei den von Rolex vorgesehenen abgeflachten Außenkanten wäre das nicht möglich. Die Scheiben würden beim Schaltvorgang aneinanderstoßen, sich verklemmen oder im ungünstigsten Fall beschädigt werden.


    Rolex löst das Problem, indem die linke Zehnerscheibe beim Datumswechsel kurzzeitig zur Seite bewegt wird.


    Die Achse dieser Scheibe ist deshalb nicht starr im Uhrwerk gelagert. Sie sitzt auf einem beweglichen Hebel. Während des Schaltvorgangs vergrößert der Mechanismus vorübergehend den Abstand zwischen den beiden Scheiben.


    Erst dadurch können sie sich frei drehen.


    So funktioniert der Datumswechsel


    Der Ablauf lässt sich vereinfacht in vier Schritte unterteilen.


    1. Die normale Anzeigeposition


    Im Ruhezustand liegen die beiden Datumsscheiben beinahe direkt nebeneinander:


    [ 2|9 ]


    Die Ziffern erscheinen dadurch optisch als weitgehend zusammenhängendes Großdatum. Zwischen ihnen bleibt lediglich die schmale, gerade Trennlinie.


    2. Die linke Scheibe weicht zur Seite aus


    Beginnt der Datumswechsel, bewegt der darunterliegende Mechanismus den Hebel, auf dem die Achse der linken Scheibe sitzt.


    Die gesamte Zehnerscheibe wird dadurch ein kleines Stück nach links gezogen:


    [ 2 9 ]


    Der Abstand zwischen den Achsen A1 und A2 wird vorübergehend größer. Die abgeflachten Scheibenränder können sich nun nicht mehr gegenseitig behindern.


    Genau diese seitliche Bewegung ist in den Patentzeichnungen durch den roten Pfeil hervorgehoben.


    3. Die erforderlichen Scheiben werden weitergeschaltet


    Anschließend erfolgt der eigentliche Datumssprung.


    Bei einem normalen Wechsel, beispielsweise von 27 auf 28 oder von 28 auf 29, muss nur die rechte Einerscheibe um eine Position weitergedreht werden.


    Beim Übergang von 29 auf 30 müssen dagegen beide Scheiben geschaltet werden:


    • die linke Scheibe wechselt von 2 auf 3,
    • die rechte Scheibe wechselt von 9 auf 0.


    Das zentrale Steuerrad mit der Bezugsziffer 30 übernimmt dabei mehrere Funktionen. Es bewegt den Hebel der linken Datumsscheibe, schaltet die Einerscheibe und kann über besonders ausgeführte beziehungsweise längere Zähne bei Bedarf auch die Zehnerscheibe weiterbewegen.


    Die Zehnerscheibe wird somit nicht täglich geschaltet, sondern nur bei den entsprechenden Datumsübergängen.


    4. Die Scheiben werden wieder zusammengeführt


    Nach dem Schaltvorgang bringt eine Feder den beweglichen Hebel wieder in seine Ausgangsposition zurück.


    Die linke Datumsscheibe nähert sich erneut der rechten:


    [ 3|0 ]


    Damit entsteht wieder die enge, gerade Trennlinie zwischen den beiden Ziffern.


    In einem Satz zusammengefasst:


    Rolex zieht die linke Datumsscheibe während des Schaltvorgangs kurz zur Seite, dreht die benötigten Scheiben und führt sie anschließend wieder nahezu spaltfrei zusammen.


    Was zeigen die einzelnen Patentzeichnungen?


    Die drei Abbildungen verdeutlichen jeweils einen anderen Teil der Konstruktion.


    Abbildung 2 zeigt die normale Anzeigeposition. Die beiden Scheiben stellen die Zahl 29 dar. Besonders gut erkennbar ist der sehr schmale und gerade Zwischenraum zwischen den Ziffern.







    Abbildung 1 zeigt den vollständigen Mechanismus. Die linke Zehnerscheibe ist mit dem großen roten Pfeil markiert. Ihre Achse A1 befindet sich auf dem ebenfalls markierten beweglichen Hebel.






    Abbildung 4 zeigt die linke Scheibe in der seitlich versetzten Stellung. Die Scheibe wird nach links bewegt, damit sich beide Datumsscheiben während des Wechsels berührungsfrei drehen können.






    Was ist daran tatsächlich neu?


    Rolex hat das Großdatum nicht neu erfunden. Auch eine geteilte Datumsanzeige mit Zehner- und Einerscheibe ist seit Langem bekannt.


    Der besondere Ansatz liegt vielmehr in der Kombination aus vier Merkmalen:


    1. zwei nebeneinanderliegenden Datumsscheiben auf derselben Ebene,
    2. speziell geformten, nicht vollständig kreisrunden Scheibenrändern,
    3. einer nahezu geraden Trennlinie ohne Mittelsteg,
    4. einer beweglichen Achse, durch die eine Scheibe beim Schalten kurzzeitig ausweicht.


    Die Konstruktion löst damit in erster Linie ein optisches Problem. Das Großdatum soll nicht wie zwei getrennte Anzeigen wirken, sondern möglichst den Eindruck eines einzigen großen Datumsfensters vermitteln.


    Typisch Rolex wäre dabei weniger die Erfindung der Komplikation selbst als vielmehr der Versuch, ein bestehendes Konzept konstruktiv zu optimieren, zu industrialisieren und für den langfristigen Alltagseinsatz abzusichern.


    In welcher Rolex könnte das Großdatum erscheinen?


    Die Patentanmeldung nennt naturgemäß kein konkretes Serienmodell. Dennoch stellt sich die Frage, in welcher Produktlinie eine solche Anzeige sinnvoll wäre.


    Für mich kommen vor allem zwei Möglichkeiten infrage.


    Möglichkeit 1: eine neue oder grundlegend überarbeitete Datejust


    Die Datejust wäre aus historischer und funktionaler Sicht der naheliegendste Kandidat.


    Seit ihrer Einführung im Jahr 1945 gehört die Datumsanzeige zu den prägenden Elementen der Modellreihe. Auch die charakteristische Zykloplupe ist eng mit der Datejust und der gesamten Rolex-DNA verbunden.


    Ein Großdatum könnte deshalb den größten technischen Entwicklungsschritt der Datejust seit langer Zeit darstellen. Rolex könnte die Ablesbarkeit des Datums erheblich verbessern, ohne auf eine Lupe angewiesen zu sein.


    Allerdings wäre das gleichzeitig ein deutlicher Bruch mit einem der bekanntesten Gestaltungselemente der Marke. Eine Großdatums-Datejust ohne Zykloplupe wäre sofort als Rolex zu erkennen, würde aber dennoch überraschend anders wirken.


    Denkbar wäre deshalb auch, dass Rolex nicht die gesamte Datejust-Linie umstellt, sondern eine zusätzliche Variante oder eine neue Modellgeneration mit eigenständiger Datumsanzeige entwickelt.


    Möglichkeit 2: eine neue Perpetual 1908 mit Großdatum


    Fast noch besser könnte die Konstruktion zur Perpetual 1908 passen.


    Die 1908 gibt Rolex die Möglichkeit, klassische Komplikationen und traditionellere Uhrmacherei abseits der bekannten Professional- und Oyster-Modelle zu entwickeln. Mit der Referenz 1908 und insbesondere der später vorgestellten Settimo-Variante hat Rolex bereits gezeigt, dass diese Kollektion weiter ausgebaut werden soll.


    Ein Großdatum würde gut zu einer eleganten, klassisch gestalteten Dresswatch passen. Es könnte bei drei oder sechs Uhr platziert werden und würde sich gestalterisch deutlich von der üblichen Rolex-Datumsanzeige mit Zykloplupe unterscheiden.


    Zugleich könnte Rolex die technische Besonderheit des nahezu stegfreien Großdatums in einer Modelllinie präsentieren, bei der das Uhrwerk und die klassische Mechanik stärker im Vordergrund stehen.


    Eine Perpetual 1908 Date oder 1908 Grande Date wäre daher aus meiner Sicht ein sehr plausibler Einsatzbereich.


    Meine Vermutung: Vorstellung ab 2027 oder später


    Dass die Patentanmeldung 2026 veröffentlicht wurde, bedeutet nicht, dass eine entsprechende Uhr unmittelbar bevorsteht. Die Priorität aus dem Jahr 2024 zeigt allerdings, dass Rolex bereits seit einiger Zeit an der Konstruktion arbeitet.


    Zwischen einer Patentanmeldung, der Entwicklung eines serienreifen Kalibers und der Einführung einer neuen Modellfamilie können mehrere Jahre liegen. Ebenso kann Rolex die Technik zunächst schützen und erst deutlich später verwenden – oder am Ende gar nicht in Serie bringen.


    Meine persönliche Vermutung lautet dennoch:


    Ab 2027 oder in den darauffolgenden Jahren könnten wir diese Großdatumsanzeige entweder in einer neuen Datejust-Generation oder in einer erweiterten Perpetual-1908-Familie sehen.


    Die Datejust wäre der historisch logische Kandidat. Die 1908 wäre dagegen der gestalterisch und uhrmacherisch wahrscheinlich freiere Rahmen.


    Sollte Rolex das System tatsächlich einsetzen, wäre es keine spektakuläre Komplikation im klassischen Sinn. Es wäre vielmehr eine sehr Rolex-typische Lösung: technisch aufwendig, nach außen bewusst zurückhaltend und vollständig auf Ablesbarkeit, Präzision und eine möglichst saubere Gestaltung ausgerichtet.