Beiträge von cicero

    Um wieder etwas Ruhe in die Sache zu bringen:

    Zum einen sollte WL nicht ein Preisfindungsinstrument sein.

    Zum andern wollen mäßig uhrenaffine Menschen halt wissen, ob der Fund/das Erbstück etwas wert ist und bejahendefalls wie viel.


    Nun zur Uhr. Eine Omega Speedmaster Mark 4.5 mit Lemania 5100. Eine tolle Uhr, die heute auch absolut alltagstauglich ist.

    Ein Service wäre dringend nötig. Kostet bei Omega rund 800 Euro. Das Stahlband ist ausgeliefert, ein neues nicht billig.

    Serviciert kann die Uhr im Verkauf mE um die 2000 bringen.


    LG aus NÖ

    Lieber Neuling!


    Anbei eine grobe Info zu Uhr und Werk (Stimmgabel) :


    https://www.blackbough.co.uk/p…-030-sold-in-1974-wwoehz/


    Das Gehäuse ist sicher nur vergoldet (wegen des Stahlbodens) und der Uhr würde ein Service gut tun. Vor allem ist das Plexiglas doch mitgenommen. Ein Service kostet bei Omega (am Graben in Wien) so um 500 Euro.


    Wenn Du sie verkaufen willst, gibt's Dorotheum, willhaben.at und natürlich auch eBay.

    Da Stimmgabel Uhren nicht so gefragt sind, schätze ich die Uhr im unbearbeitet Zustand auf 250 bis 400 Euro ein. Ist aber nur meine persönliche Meinung.


    LG aus NÖ

    Ich würde die günstigere Uhr nehmen.

    Die immer wieder geäußerte große Bedeutung von Box und Papieren werde ich nie verstehen. Wichtig ist mE, dass die Uhr gefällt. Box und Papier sind Staubfänger. Und Fälschungen sollten bei dem verbauten Kaliber kein Thema sein.


    LG aus NÖ

    Ich kann mich dem Lob für die AT nur anschließen - allerdings hab ich keine Rolex zum Vergleich 😐.

    Meine AT (39 mm ZB silberweiß mit dunkelblauen Indices) hab ich mir zu einem runden Geburtstag geleistet - damals noch unter 2000 Euro.

    Sie geht wunderbar genau und trägt sich angenehmst. Sie ist einoe meiner absoluten Lieblingsuhren.


    LG aus NÖ

    Liebe Forumsmitglieder!


    Ich möchte etwas zur Deeskalation beitragen, zumal Canossa mit seinen 324 Beiträgen ja nicht unbedingt zu denen gehören dürfte, die sich zwecks Wertbestimmung (meist verbunden mit einer rührseligen Geschichte aus der Familie oder zu einem Dachbodenfund) mal schnell anmelden und dann nichts mehr von sich hören lassen.


    Und wenn er nun vorhandenes Wissen schnell abfragen will - warum nicht? Dazu sollte das Forum ja auch da sein.


    Und nun zur Frage an sich: ME ist das eine 145.022, die in den 70er und 80er Jahren gebaut wurden (mit Kal. 861) . Nähere Aufschlüsse sollte das Werk bzw. der Gehäuseboden innen geben.

    Wenn man mehr Infos haben will, empfehle ich folgendes Dokument:


    http://www.standop.net/Uhren/D…terbroschueregstandop.pdf


    LG aus NÖ

    Also zunächst Willkommen im Forum.

    Die Uhr braucht jedenfalls ein Service. Kostet bei Omega um 750 Euro. In Deinem Fall kommt noch eine Gold Lünette und ein anderes Zifferblatt (das war nämlich golden) dazu.

    In jedem Fall zahlt sich das bei dieser Golduhr aus.


    LG aus NÖ

    Meine originale 105.003 aus den 60ern hab ich gegeben (einem Sohn zur Hochzeit).

    Die neue finde ich schön, aber im Verhältnis zur FOIS preislich völlig überzogen. Das Schaltrad ist das mE nicht wert.

    Aber wem es gefällt, der soll sie sich gerne kaufen.

    Interessanter finde ich folgende Überlegung:

    Preislich liegt sie neu in einem Bereich, wo sich mittlerweile auch die Originale befinden. Vor die Wahl gestellt, würde ich wahrscheinlich einer Alte kaufen - allenfalls würde ich das Stahlband der neuen dort montieren (aber nur deswegen, weil man das Originalband nicht mehr bekommt).


    LG aus NÖ

    Das Werk erscheint zwar alt, dürfte aber nicht von Omega sein, da die in den 50er und 60er Jahren immer rotvergoldet waren. Auch fehlt die Werknummer, die auf dem Bild links von der Unruh sein müsste. Meistens hatten die Unhruhen auch Schrauben.

    Beim offenkundig aufgearbeiteten Ziffernblatt verwundert mich der atypische Aufdruck antimagnetic (gabs nur bei billigen Autobahngoldomegas - also fakes - bzw. häufiger bei den originalen chronographe suisse Uhren, die auf verschiedenste Chronographenwerke zurückgriffen).


    aLG aus NÖ

    Also bei einem verzogenen Gehäuse würde ich eine Komplettrevision mit dem Austausch diverser Teile bei Omega machen. Dies aus 2 (3) Gründen :

    1. Die Uhr ist dann wieder voll einsatzfähig.

    2. Niemand weiß, ob langfristig Gehäuse vorhanden sein werden. Daher besser jetzt als nie.

    (3. Mir persönlich gefallen aufgearbeitete nahezu neu wirkende Uhren besser. Für die Patina sorge ich schon selbst😄)


    LG aus NÖ

    Für eine derart teure Toolwatch ist eine Wasserdichtigkeit von 3 bar ein Hohn.


    Da würde ich mir eher eine Tissot Sea-Touch um ein Viertel des Preises, aber mit dem gleichen Werk kaufen.


    LG aus NÖ