Beiträge von 3Btlg

    Zunächst ein riesiges Kompliment an die Ersteller und Betreiber dieser wirklich detaillierten Datenbank!!!


    Einen Wunsch hätte ich noch: die genauere Aufschlüsselung bezüglich der von Panerai verwendeten Basiskaliber der sogenannten „In House“, die ja keine „In House“ im eigentlichen Sinne sind. Hier wäre, analog zu den „OPIII“ usw hier die Erwähnung von ValFleurier und des entsprechenden Basiskalibers mE wünschenswert. Zudem wäre ein Hinweis klasse, bei welcher anderen Richemont-Uhrenmarke diese Basiskaliber noch verbaut sind.


    Diese Seite sollte bekannt sein:


    Panerai In-House Movements – A PAM Of Worms
    In my most recent Instagram post, I uncovered a well-guarded secret. The new P.9200 caliber used in Panerai’s recently introduced chronograph family is a basic…
    perezcope.com


    Zitat daraus:


    „If we go deeper down the rabbit hole, one could easily get the impression Panerai did not develop any of their in-house movements. Panerai’s first so-called own movement was the P.2002 from 2005. The 8-days unit was designed and produced by what soon would become the Manufacture Horlogère ValFleurier. Yes, the movement was exclusive to Panerai but not made in-house as Panerai had zero expertise in this field. All movements after the P.2002 came from the very same place – ValFleurier. The “in-house” fanfare was smoke and mirrors from the very beginning.“


    Mit diesen ergänzenden Angaben könnte man z.B. bei späteren Recherchen nach Ersatzteilen auch gezielt bei den anderen Richemont-Marken suchen. Allgemeine Hinweise in der Datenbank über die Basis der Kaliber wie z.B. „P2000-Familie“ finde ich zu unkonkret.


    (Sorry für die zu große Schrifttype bei dem Zitat, ich kriege das irgendwie nicht angepasst auf meinem Eipät..)

    Auf die neue Aerospace bin ich auch gespannt, leider verheißen die aktuellen neuen Modelle nichts gutes: wenn das so weitergeht, dann kommt eine Aerospace mit B-Logo und an den Haaren herbeigezogener Bezugnahme auf ein historisches Willy Breitling-Design aus den fünfziger Jahren. So, wie Breitling die neue Superocean-Linie verhunzt hat, so schaffen die das auch bei der Aerospace :(

    Aus Sicht der Investoren hat Herr Kern sicherlich einen sehr guten Job gemacht. Die Verkaufszahlen belegen das ja. Das diejenigen, die Breitling als „Instruments for Professionals“ gekauft haben nun der Marke vermehrt fernbleiben, sollte aber auch (hier) geäußert werden dürfen.

    Genau Bernd, diese absolute Leere auf dem Blatt unter der 12h-Markierung geht gar nicht! Die silbernen Drücker / Krone bei der schwarzen Night Mission sind auch ein Fauxpas. Das Design wird immer „femininer“- sorry to say aber ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken könnte.

    Die Avenger wurde als Neu-Interpretation der 83ˋ-Schneider- Chronomat im Jahre 2001 erstmals lanciert und hat nun rein gar nichts mit Willy Breitling zu tun. Wenn man der nun auch die Flügel stutzt, dann ist das mega inkonsequent. Dann hätte man bei der Übernahme durch CVC gleich alle Uhren auf das B-Logo umstellen sollen, ja müssen. Das wäre eine klare Ansage gewesen. Fazit für mich: meine Avenger Bandit bleibt bei mir und die neue sollen andere kaufen. Es wird genug Interessenten geben, vor allem in Asien, da bin ich mir sicher.

    Vor vierzig Jahren, Anfang September 1983 flatterte den Konzessionären, die damals noch schlicht „Händler“ hießen, der neue Breitling-Katalog ins Haus. Mit einer „Sonderserie“, damals sogar noch mit der Referenz: 809050- mit Mineralglas statt dem späteren Saphirglas bei der 81.950, die dann zur Ikone werden sollte. Diese Neuheit hat uns damals geflasht, aber 36mm „Navitimer“, offensichtlich für den asiatischen Markt, flashen im Gegensatz dazu wohl kaum jemanden. Justmy2cents…

    Meine Kundendaten dürfen nur zweckgebunden erhoben werden, jede Verwendung für einen anderen Zweck ist per DSGVo ausgeschlossen.


    Zb muss, wenn ich meine E- Mail Adresse zur Sendungsverfolgung angeben, erst eine Einwilligung eingeholt werden, wenn mir der Shop einen Newsletter zusenden will.


    Insofern ist die Weitergabe von Kundendaten von Bücherei an Rolex gesetzlich nicht zulässig.


    Dass eine Bücherei Kundendaten an Rolex weitergibt, halte ich auch für eher unwahrscheinlich…..

    Im Ernst: es geht doch nicht nur um Kundendaten. Es geht zum Beispiel um die sog.: „Firewall“, die ein Unternehmen intern installieren muss, wenn es sowohl im B2C, als auch B2B-Geschäft tätig wird, was in unserem Fall hier eindeutig passiert. Die Umsetzung dieser Firewall ist aber praktisch unmöglich, weshalb es immer wieder zu ungewollten/gewollten Verstößen kommt, die allerdings in der Praxis rechtlich praktisch nie geahndet werden (können). Ist aber alles offtopic und ich klinke mich hier raus und lasse dich in deinem DSGVO-Glauben, wird sonst ein ellenlanger Post…

    Genau Diese Weitergabe ist gesetzlich nicht erlaubt.


    Insofern halte ich das für eine gewagte Unterstellung.

    Lass dir mal von jemandem, der mittlerweile mehr als dreissig Jahre im Wettbewerbsrecht unterwegs ist sagen, dass die Gesetze diesbezüglich so lückenhaft sind -und auch bewusst so lückenhaft formuliert wurden!- dass sie für alle Beteiligten maximal „hinweisenden Charakter“ haben.

    Exakt so: die Regelungen haben nur hinweisenden Charakter. Und das trifft auf alle Marktteilnehmer zu und ist keine spezifische Besonderheit der oben genannten Firmen.

    Als CEO einer anderen Uhrenmarke muss ich mir doch als erstes die Frage stellen, ob ich Rolex durch Bucherer nun alle meine Informationen (Servicezeiten, Margen, Informationsmaterialien, Kundenfeedback bei den Verkaufsgesprächen usw.usf.) liefern will, wenn ich weiter dort präsent bin. Bei der Swatch-Group und Breitling bin ich mir da nicht so sicher. Kleinere Marken könnten sich dagegen durch die Übernahme sogar aufgewertet fühlen. Ich schätze, es wird sich nur kurzfristig fast nichts ändern, mittelfristig dagegen schon. Wer weiß, vielleicht kauft Herr Kern als Antwort darauf dann Rüschenbeck?

    Schade, dass Breitling immer noch keine Nightshots veröffentlicht. Ansonsten finde ich, dass die Fliegeruhren sich im Laufe der letzten vier Jahre immer besser entwickelt haben. Die Kollektion wirkt nun recht stimmig. Bin gespannt, welche Uhren denn dafür nun aus dem Programm gehen. Mit dem Einsatz des B23 habe ich keine Probleme, vielleicht verrät uns Watchfred, ob eine Sellita oder ETA- Basis zum Einsatz kommt.

    Und wieder sind zehn Jahre ins Land, seit dem "30th Anniversary" des Schneider-Chronomat: was kommt denn zum "40th-Anniversary"? Glaube kaum, dass dieses Jubiläum vergessen wird?!

    WatchFred, wenn es eine neue Aerospace geben wird-sorry für die ketzerische Frage, aber kommt sie mit Schwingen-oder B-Logo? Ich könnte mir das Endurnce-Pro-Case sehr gut für eine Basis bei der neuen (re-designten?) Aerospace vorstellen. meine ist aus 2003, die könnte ja dann eine Schwester bekommen….

    ….zur "fehlenden/falschenProduktstrategie" der Chronomat B01: die Chronomat war mausetot, als wir mit dem Re-Design begannen, die Verkäufe weltweit über Jahre eingebrochen. Die "neue" hat die Stückzahlen mehr als verzehnfacht, so "falsch" scheint mir das nicht wirklich…..

    Hand aufs Herz: wenn die neue Chronomat als einzigen Unterschied die Schwinge anstatt des B-Logos auf dem Zifferblatt gehabt hätte, hätten sich dann die Stückzahlen nicht „mehr als verzehnfacht“?