Beiträge von Florentine

    Und interessant wird es zu beobachten sein, wieviel Jahre DeChambeau diesen Spielstil wird spielen können.

    ...ist mit Sicherheit kein Kandidat für die Champions Tour....genauso wenig wie TW,RM,DJ und alle anderen 'Kraft'Golfer....3 Ermüdungsbrüche im Schienenbein von TW kommen ja nicht durch Yoga;)

    Jaeger hats unterboten und die gehören zu Richemont.

    ....Jaeger LeCoultre hat ein neues Chronographen Kaliber (letzte 5 Jahre) konstruiert:grb:

    Das 751H ist nun auch schon ein paar Jährchen auf dem Markt und hat damals schon wesentlich mehr geboten als die Kaliber die ich angesprochen und kritisiert habe;)

    Es fällt mir in der jüngeren Vergangenheit nicht leicht positiv über die Entwicklung von Panerai zu schreiben.

    JMP hat das Vertrauen von höchster Stelle in die Hand bekommen und ich werde ihm persönlich immer dafür dankbar sein, dass er ein Fan Projekt, wie die PAM01080 mit unterstützt und realisiert hat:verneig:


    Marken unterliegen einem steten Wandel und wechselnden Anforderungen. Prägend ist dabei aber nicht nur der Markt und seine Bedürfnisse sondern auch (in nicht zu unterschätzendem Umfang) der CEO.


    Ich denke, dass man auch als externer Beobachter ganz gut den Unterschied zwischen Signore A. Bonati und JMP erkennen kann.

    Während S.Bonati eher die Vergangenheit als Modellversuch gepflegt und konstruiert hat, zielt JMP ganz klar in die Zukunft.

    Für mich fehlt aktuell die 'Brücke' dazwischen. Ideologisch und vom Design Anspruch.


    Soziale Medien sind heute unumgänglich und stellen einen hohen Anteil im Marketing dar, den es zu verstehen und zu beherrschen gilt.


    Ich gehöre aufgrund meines Jahrgangs mit Sicherheit nicht zu den zukünftigen Zielgruppen und der Generationen die diese 'tools' beherrschen und sie dementsprechend (be)nutzen.


    Erstaunt (ja fast ein wenig entsetzt) bin ich allerdings um so mehr, wenn ein CEO diese tools weder versteht,noch nutzen kann oder im Falle von Panerai der CEO (oder das departement welches auf der payroll steht)ständig fake Produkte über die sozialen Medien goutiert und positiv bewertet.


    Man stelle sich vor die Familienmitglieder/ Manager von Gucci/Prada/Versace würden in diesen Medien billige Chinafakes (Markenkopien) liken.


    Man muss sehen wie sich die Marke entwickelt und welche neuen Kunden sie begeistern kann.

    Einen großen Teil der 'alten' Kunden und Menschen die ich persönlich über die Jahre kennengelernt habe, werden höchst wahrscheinlich nicht mehr dazu zählen.


    Die Gefahr das Panerai durch diese Politik und Produkt Ausrichtung zum 'Label' verkommt ist immens.

    Es ist für den aktuellen CEO das erste Unternehmen welches 'Anhänger/Fan Boys' hat die sich in den social Medien organisieren und über die Produkte austauschen.

    Diese 'Fankurve' scheint er (trotz vollmundigen Versprechen) immer mehr zu vergessen und stülpt der Marke ein neues Image über.


    Erinnert mich ein wenig an die aktuellen Diskussionen einer 'Super League' im professionellen Fussball....eine business Idee ist ohne Fan's recht wenig....eben nur eine Idee.


    ....so long ...schöne Restwoche:wink:

    687/685 sind für meine Begriffe ein sehr unterschätztes Duo der jüngeren Panerai Geschichte.

    Wenngleich auch von Historikern und DNA Analysten zerredet wg der 'dünnen' geschichtlichen Relevanz sind die beiden Entwürfe sehr gelungen weil sie das P3000 so schlank (dünn) wie noch keine Radiomir mit diesem Kaliber verpacken.


    Die 687 ist natürlich gerade wg dem Blatt ein besonderer Hingucker und alles andere als schlicht:gut:

    In Bezug zu der Kollektion die kürzlich vorgestellt wurde und der weiteren Entwicklung der Marke, glaube ich das die Händler die diese Uhren haben entspannt in die Zukunft blicken können.


    Große Schnäppchen oder Reduzierungen erwarte ich nicht. Höchstens von Privat wenn jemand schnellen cash braucht.


    Dolle Zwiebeln:gut:

    Ob ein normaler Chrono 2-,3- oder 5-Tage Gangreserve hat, ist wohl für die meisten Nutzer komplett wumpe. Da wäre z.B. das Thema Bauhöhe für mich wesentlich relevanter (damit kämpfe ich bei meinen neuerer Omegas).

    ....nicht wenn man ein halbes Dutzend Uhren in der Schatulle hat und regelmässig durch wechselt;)

    Da ist ein höhere GR schon sehr praktisch.....zugegeben nicht unbedingt 'nützlich'


    Bei der Bauhöhe stimme ich Dir zu und das ist ein Thema was dann zum 'Problem' wird wenn ich 'elegantere' Chronos bauen möchte.


    Ein positives Parade Beispiel ist da (immer noch) der Portugieser Chronograph 3714, nie wurde ein 7750 'Traktor' eleganter verpackt ...oder versteckt;) je nach dem....


    Die modernen Chronokaliber sind alle zw 7,9-8,15 (Richemont) hoch.

    Das B01 von Breitling hat indes 'nur' 7,2 mm; dennoch haben sie in der jüngst vorgestellten Kollektion, die man ja durchweg als eher elegant/sportlich bezeichnen kann, nicht wirklich geschafft die Seitenansicht so fein hin zu bekommen wie der Anblick von der ZB Seite.

    Solche Kaliber fallen in Flieger / Diver oder Seamaster Chronos nicht sonderlich auf (wobei Omega es auch schafft durch Ihren 'step cases' das gut zu kaschieren.....wenn's elegant wird ....leidet eben die Manschette;)

    Immer mehr Hersteller bringen Manufakturwerke (ob jetzt 100% dort gefertigt - das lasse ich jetzt mal beiseite), mit 3-Tage Gangreserve und hoher, reproduzierbarer Ganggenauigkeit und Wartungsfreundlichkeit. Bestes Beispiel gerade die neuen Werke von AP, aber auch Rolex, Hublot usw

    Ich habe in diesem Zusammenhang von Kalibern speziell im Richemont Konzern gesprochen.

    Dort wurden dieses/letztes Jahr 'Manufakturkaliber' vorgestellt die eben genau DEINE angesprochenen features nicht haben.


    Klar brauch man 'Einstiegschronographen' aber ob das noch bei einem Preistag von 7-9k zutrifft überlasse ich mal dem Markt.

    Wenn es nur nach Optik geht (was hier ja immer gerne genannt wird) dann werde ich dort bei Longines/Mido/Tudor ebenso fündig zum Bruchteil der aufgerufenen Preise.....mit den gleichen features.



    Wie gesagt 45 h Gangreserve und 30 Minuten Stopper waren toll in den 80/90er Jahren mit Valjoux Kaliber und Dupraz Modulen und sind bis heute beim Dorf Uhrmacher für ein paar Öre zu warten.

    Im Jahre 2021 erwarte ich für Chronos ab 7,5 k etwas anderes...

    Das es andere Kunden gibt, mit anderen Anforderungen an das Produkt, freut mich für die Hersteller und kann damit auch sehr gut leben:gut:


    Das das Thema 'Wartungsfreundlich' hier ebenfalls von Dir positiv erwähnt wurde, erstaunt mich ebenfalls.

    Wartungsfreundlich wäre für mich wenn ich meine 'Manufaktur Uhr' beim Uhrmacher um die Ecke abgeben könnte und der repariert und wartet sie mir mit der dazugehörigen Unterstützung (Teile/Zubehör) vom Hersteller.

    Das Gegenteil ist aber seit Jahren der Fall und im Umkehrschluss kostet der Service so viel um bei manchen Modellen zu überlegen ob man sie nicht gleich verkauft....und Erlös +Servicekosten in etwas neues zu inverstieren.

    Die komplette neue Kollektion lässt mich erstaunt und ernüchternd zurück.

    Gerade bei solchen Entwürfen wie der Radiomir 'Eilean' (beide Modelle) entlarvt man sich, für meine Begriffe, als völlig ungeeignet mit so einem 'Erbe' umzugehen und man spürt förmlich die Belastung.


    Nach dem Motto "viel hilft viel" wurde da rein gekloppt was geht ....in einem sehr reduzierten Entwurf wurden nicht nur die Holzplanken 'stilistisch' versucht zu verarbeiten , gleich auch der Bodendeckel , gravierte Seitenflanke und für meine Begriffe völlig unpassende Steppnähte auf dem Band.


    Man hat eine Ikone des reduzierten Designs zur Drag Queen rausgeputzt.


    Man hat(te) doch mit der Eilean ein Produkt mit dem man sich parallel mit dem Engagement im Yachtsport mit modernen Produkten und den High Speed Super Yachts eine Linie aufbauen kann, in der man seinen 'maritimen' Bezug ganz ohne den N.z. Müll und fragwürdigen Kampagnen aufbauen kann.....den Elfmeter hat man erst mal verschossen......

    Schön wäre es, wenn die Spitze deutlich breiter wäre

    Ich weiss nicht seit wann Du den Sport verfolgst, aber die letzten Jahre ist die Spitze deutlich breiter geworden.

    Die Jahre als ein TW quasi den Sport über eine Dekade allein regiert hat ist vorbei und unter den ersten 50 der Welt ist heute jeder in der Lage ein PGA Sieg nach Hause zu bringen.

    Ich kann mich auch gut noch an die 90er erinnern da war es Nick Faldo und Greg Norman die sich quasi alles was es zu holen gab unter einander verteilt haben....dahinter gab es vielleicht 5-10 die noch was holen konnten.

    Ich sehe die Qualität der Spieler heute auf einem ziemlich breiten Niveau.


    und ganz ehrlich die Quoten belegen ja, das ein Hikedi M. die wenigsten auf dem Spielschein hatten vor dem Masters;)

    Zalatoris hat die Zukunft vor sich

    Rose wird sich richtig in den Hintern zwicken

    Er hat auch 4 sehr gute Tage gehabt und jünger wird er auch nicht, Augusta ist wirklich ne Nummer , da darfst du dir nix erlauben.

    Wer die Chance hat sollte sich die Anlage mal live anschauen ( geht an bestimmten Tagen nach Termin) ... natürlich nur gucken nicht spielen😜 solche Höhenunterschiede auf einem Platz kenne ich von keinem course in den Alpen

    Gratulation Hideki Matsuyama🇯🇵👍🏻.... wie vermutet reichte eine solide Runde

    Beachtlich die Leistung von Will Zalatoris👍🏻

    ...spannender Finaltag. Ich bin gespannt wie Matsuyama mit dem Druck umgeht. Ich tippe mal, eine solide Par Runde würde ihm heute den Sieg bringen.

    Die alten Herren in Augusta werden die Grüns heute noch mal polieren:G

    Tommy Fleetwood setze ich auch noch mal auf die Liste der Anwärter👍🏻

    Morgen trennt sich die Spreu vom Weizen😉

    Ich kann mir nicht helfen aber Dechaumbeau ist mir nicht sonderlich sympathisch, ganz abgesehen von seinem Stil..... Länge ist nicht alles .... das hat auch Bubba erst lernen müssen

    Verstehe ich nicht ganz - z.B. bei der vermutlich erfolgreichsten Uhr von IWC ever, der Portugieser 3714 (ebenso wie der 3712) wird bereits seit 1998 bzw. 1996 nur bis zur 30. Minute gestoppt. Wie ist das denn dann eine Erscheinung der Neuzeit und getrieben von blinden Modeuhr-Käufern?

    Eben....7750 oder Dubois Depraz Modulchronos sind Standard seit den 70/80/90er Jahren .

    Deine angesprochene 3714 ist deshalb eine Design Ikone geworden weil man ein reduziertes Design mit schönen Linien in einer Größe (41mm) vorgestellt hat was damals und Dress Chronos revolutionär war..... heute sind 41 mm mit einem 'Neuen' Kaliber wo die Datumsfenster noch nicht mal stimmig wirken wie aufgewärmte Kartoffelsuppe, klar kann die schmecken ist aber nix besonderes.


    Besonders unter dem Aspekt , da die Richemont Töchter ja Chronographen Kaliber die letzten Jahre an den Start gebracht haben die längere Gangreserven hatten und andere tolle features wie das stoppen von Minute und Stunde über einen Totalisator , 60 Minuten Anzeige aus der Mitte .


    Da schaue ich mich doch als Kunde eher auf dem Gebraucht Markt um und kaufe ein 7750 das jeder Wald und Wiesen Uhrmacher Geselle warten kann und brauche kein Manufaktur SchnickSchnack.


    aber wie schon erwähnt......an 'alt und matt' ist auch was dran;):gut:

    Musste man beim Werk auf die Abmessungen vom 7750 achten? Sonst macht das doch keinen Sinn, das wieder so kkein zu bauen, dass in der fertigen Uhr Datum und Wochentag so weit innen liegen. Sieht doch wieder eher bescheiden aus. Vielleicht kann das mal jemand erklären...


    stere

    Erklärungsbedürftig finde ich eher warum man (Markenübergreifend) bei 'modernen' Chronographen Kaliber durchgängig 'downgrading' betreibt und die Kunden immer noch jubeln.


    Auf der einen Seite fühlt sich jeder düpiert wenn man seine mit Stolz geschwellter Brust präsentierte Uhr in Foren als Modeührchen bezeichnet, auf der anderen Seite befeuern die Hersteller mit Ihrer Modellpolitik genau den Markt.


    Niemand regt sich anscheinend darüber auf das man nur noch 30 Minuten Intervalle stoppen kann, niemand echauffiert sich über Gangreserven von 42 h ....wo und wie das Datum positioniert ist , scheint eh egal....usw usf.


    Wieder einmal sehe ich Parallelen zum Automobil....da wird seit Jahren an der Ausstattung gestrichen was geht und gespart, 6 Zylinder werden durch 4 oder 3 ersetzt und der Kunde jubelt über ein Beifahrer Display und einen USB Anschluss:dance:....wenn's läuft ....alles richtig gemacht:gut:

    Ist doch in Ordnung ...der Markt bekommt das was er verlangt .

    Bei vielen Dingen bin ich einfach raus oder einfach ein alter Sack.

    Bald gibt es den 911er Elektrisch und ich blättere in Lifta Prospekten.....as times goes by.

    Wir hatten unseren Spass:G

    :schock:.....die Auswirkungen synthetischer Drogen kann auch nach Jahren noch schlimme Folgen haben:opa:

    Zuerst habe ich an einen verspäteten April Scherz geglaubt aber sie meinen es wohl ernst.


    Und eine Mid size Big Pilot .....eine Ikone und das Erbe G.Blümlein's mit den Füssen getreten:bash:

    Sind ein paar nette Sachen dabei, ich Frage mich aber wie die langfristige Strategie bei Breitling aussieht. Wird jetzt alles der letzten 140 Jahre nochmal auf den Markt gebracht und dann...?

    Ich vermisse ein bisschen die extremen Sportuhren die Breitling zu dem gemacht haben was wir heute kennen.

    Retro liegt eben ( immer noch trotz vielen Rufen nach ‚was neuem‘ ) im Trend und verkauft sich gut

    Breitling hat selten vorher, ausser den Navitimern, ein besonderes Augenmerk auf detailgetreue ‚Hommagen‘ gelegt.

    Das passiert doch in jüngster Vergangenheit sehr erfolgreich und geschmackvoll, wie ich finde.

    Zumal es im Breitling Portfolio einiges gibt was eine ‚Auferstehung‘ verdienen würde.



    Man darf halt eines nicht vergessen; die Uhr ist heute zum reinen Accessoire ‚verkommen‘ . Die technischen Ansprüche eines Chronographen wie sie in der Mitte des letzten Jahrhunderts gefordert wurden, für Flüge ausserhalb der Hemnisphäre, Überschallflüge, Mondlandungen und Raumfahrt , für Tauch Expeditionen und Höhlenerstentdeckungen sind obsolet. Heute schaffen das Uhren die keine 200 € kosten oder man verlässt sich auf die Festplatten der Mini Computer und backup Systeme.


    Hinzu kommt das die meisten Kunden von heute nicht wissen wofür man eine Rattrapante Mechanik braucht, wie man den Rechenschieber anwendet oder die Geschwindigkeit per Tachymeter abliest.


    Die letzte Anfrage von Kunden für solche Einsätze sind mindestens 40 Jahre her..... selbst Militärs bedienen sich heute eher im Kaufhaus als im Val de Joux 😉