Beiträge von TerVa

    Es gibt veschiedene Varianten der Demos. Allesamt kann man über iTunes auf die Werkseinstellungen heben.


    Aber €100,- weniger für ein Demo-Gerät ist jetzt nicht überdingt das Top Angebot. Welches iPhone ist es denn?


    Theo : Viel Spaß damit - Apple Watch ist mein Alltagsbegleiter, und auch, wenn ich nicht alle Features nutze, so will ich sie nicht mehr missen.

    Meine erste Fiddy habe ich vom Vorbesitzer für unter 6K gekauft. Sie war damals ein paar Monate alt. Das war noch ein fairer Preis. Wobei "fair" für eine simple Uhr mit Unitas wohl ein sehr relativer Begriff ist. Für den Kauf bin ich damals spontan von der Arbeit verschwunden und in den Flieger gestiegen.

    Ist ja überhaubt nicht böse gemeint....aber wenn Sub dann richtig !

    Das ist der Grund, warum man Rolex-Träger oft als Kandidaten für eine tiefenpsychologische Behandlung betrachtet. Und der Kauf einer Uhr wegen des Namens "Rolex" auf der Blatt ist nicht nur merkwürdig, sondern auch ein Fehler. Denn ein Würstchen bleibt ein Würstchen - auch wenn man es in eine Rolex steckt.


    Aber Du weißt ja, was ein Patek-Träger über den Rolex-Träger denkt: Für eine gescheite Uhr hat es wohl nicht gereicht.


    Man merkt hoffentlich die Ironie auch ohne die Verwendung von Smileys.


    Jeder soll tragen, was er will - oder was er braucht.

    Sag ich doch. Jeder hat die Erfahrung gemacht - ich auch. Zwei Stück gehabt. Schnell wieder verkauft. Selbst meiner Frau waren sie zu weiblich - dabei hat sie es gar nicht so mit Uhren.

    Un der Walser ist auch im Video.

    Das hat er sich auch verdient. Mit einem wenig mehr Einsatz wäre auch die Watchlounge dabei gewesen. Aber leider sind diese Zeiten lange vorbei.


    Der Event war natürlich wieder typisch Hublot und damit in seiner konsequenten Durchführung einzigartig. Und das ist Deutschland.

    Das ist Klischeedenken - wenn Du meine Frau fragen würdest - sie würde Dir erklären, dass der Daytona-Träger mit seiner kleinen Frauenuhr wohl ein Problem hat.


    Fakt ist doch, dass es im Grunde völlig egal ist, was man trägt. Wenn man denkt, dass eine Uhr ein persönlichen Defizit kaschiert oder löst, dann ist dieses Defizit offensichtlich immens!


    Und auch wenn die Datona eine sehr wertige und gute Uhr - an Deinen Arm passt sie gar nicht. Bei dem Arm wirkt sie noch winziger. Und auch, wenn ich nicht ketzerisch sein will ( das ist ehrlich nicht meine Absicht!!) - eine fette dunkle Casio würde cooler aussehen.


    Alternativ eine Hublot Oceanographic 4000. Du bist kein Typ für eine feminine Uhr.

    Ein aktuelles iPhone (plus, 256GB) kostet in der Herstellung rund $280 und im Verkauf rund $1000. Ich denke, da sprechen wir von anderen Verhältnissen.


    Aber natürlich stimmt, was Du sagst. Aber das heißt noch lange nicht, dass man es nicht besser machen kann. Und dass Andere es klar besser machen.


    Das Ärgerliche für Viele: Gerade ein Konzern, z.B. Richemont, aber auch alle anderen, bietet trotz fehlender eigenen Emotionen Produkte an, die beim Kunden Emotionen erzeugen. Nicht faktische Argumente, aber Emotionen. Im Grunde wie ein Drogenkartell. Nur mit dem Unterschied, dass Drogen die eigene Wahrnehmung deutlicher verändern, während Uhren die Hoffnung schüren, die Umwelt würde den Träger anders wahrnehmen. Was sie natürlich nicht macht.

    Eigenes Kaliber...Gerade das p4000 ist schön anzusehen, flach und wirkt sehr wertig

    Eigenes Kaliber? Von wem? Von Panerai nicht - auch, wenn dieser Name auf die Platine graviert wurde. Es wird innerhalb des Konzern produziert - das ist richtig. Strickt man aber diese Logik weiter, dann wäre jedes ETA-Werk, so lange es in einer Uhr aus dem Swatch-Konzern verbaut wird, ein Manufakturwerk.


    Aber vergessen wir diese Werksdiskussion, denn sie ist im Grunde nicht relevant - manufaktur oder nicht ... wen juckt das eigentlich wirklich. Aber der qualitative Absturz zu Pressboden und Federstegen und der teilweise Verbau von Billigstvarianten der Werke in den Basismodelle, die ja die Marke grundsätzlich prägen und tragen, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Käufer. Insbesondere, wenn man diese Uhren preislich noch weiter nach oben katapultiert. Und, sorry für das Thema, dann wundert man sich, wenn Käufer sich für ein paar Hundert Euro ein Fake kaufen, das mittlerweile qualitätiv über dem Original liegt?


    Da fragt man sich doch, warum Käufer dieses Spiel überhaupt mit machen. Mann könnte meinen, die Profilierungssucht manches Trägers sei so Fortgeschritten, dass jeder Funke Verstand vergessen wird. Oder doch nicht? Letztlich wird sich die nächsten Jahre zeigen, ob das so weiter geht. Sicher reibt man sich im hause Panerai / Richemont vor Lachen den Bauch. Könnte aber passieren, dass man sich dort bald eher die Augen reibt, wenn Umsätze und Bonuszahlungen doch nicht mehr so prickelnd sind.

    Ich erinnere mal gern an den p-day in Florenz wo man die Boutique komplett geschlossen hat , während sich die Fanboys aus der ganzen Welt vor Ort trafen.

    Das ist aber nichts neues - Am Pday in Frankfurt 2005 hat Panerai sich offiziell rausgehalten. Inoffiziell war dann eine Art Sonderausstellung bei Rüschenbeck, die der ehemalige Deutschland-Chef von Panerai, Herr Rößner, quasi unter der Hand organisiert hat.


    Damals wie heute - heute aber ausgeprägter - herrscht der Glaube, man habe die Marke und das Potential selbst aufgebaut. Welch Irrglaube - und Vollgas in die Sackgasse.