Beiträge von Watch-Watcher

    Ich habe ja den Thread gestartet mit der Vorstellung meiner Panasonic DC-TZ202.


    Sie gehört immer noch, auch 3 Jahre nach der Vorstellung, zu den besten Kleinbildkameras auf dem Markt. An der Spitze stehen Modelle von Sony.


    Auch nach 2 ½ Jahre in Gebrauch, habe ich bei weitem nicht alle Features dieser Kamera genutzt oder ausprobiert, und das wird dir mit einer SLR- oder Systemkamera nicht anders gehen.


    Generell würde ich sagen, das alle Kameras, auch die Kleinbildkameras in den günstigeren Preisklassen unseren Ansprüchen genügen sollten.


    Für die Qualität der Bilder ist immer die Person verantwortlich, die den Auslöser drückt.


    Ich habe festgestellt, zumindest bei Uhrenaufnahmen, dass die reflexionsfreie Ausleuchtung der Uhren ein weitaus größeres Problem ist, als die Qualität der Kamera.


    Auch glaube ich, dass man mit einem Handy gute Fotos machen kann, nur ich kommen mit diesen flachen Dingern nicht zurecht.

    Fehlt mir auch! Und die Konsequenzen dürften sich in Grenzen halten :lupe:


    Ich kenne keinen Konzi dem die Konzession entzogen wurde, aufgrund von Handel an Graue, etc. - im Netz finde ich auch nichts drüber :pistolero:


    Meines Wissens nach wurde dem grossen Regensburger Juwelier die Konzession entzogen, die er aber dann nach einigen Jahren wieder erhielt. Der tatsächliche Grund ist mir aber nicht bekannt.

    Olli,


    nehmen wir einmal an, es würde wieder eine Panerai-Präsentation auf einem Westfalen-Stammtisch geben, und die Jungs von Panerai nebst Konzi würde eine nette Kollektion der aktuellen Modelle mitbringen und uns zeigen.:lupe:


    Das wäre ja schon nicht schlecht.:gut:


    Und dann kommst du als Teilnehmer und haust deine Sammlung :verneig:auf den Tisch.


    Dann würde die Präsentations-Kollektion wahrscheinlich das Nachsehen haben.:lol:


    Ach so, beinahe vergessen. :blume::blume::blume::blume::blume::blume:

    Auszug aus dem Newsletter:


    • Anfang 2022, ein neues Automatikmodell im Einstiegspreissegment, das sehr robust sein und den Geldbeutel schonen wird
    • Außerdem eine aktualisierte Essence Leggera 43mm Kollektion mit neuem Branding und einigen neuen Zifferblattkombinationen
    • Später wird es einige neue Komplikationen geben.
    • Eine neue Kollektion, die etwas widerspiegelt, das mir persönlich sehr am Herzen liegt

    Ich wurde nach einem Vergleich von Wristshoots gebeten und das mache ich doch gerne.


    Die Absicht Wristshoots in den Vergleich einzubeziehen hatte ich schon, jedoch war es für mich nahezu unmöglich 4 verschiedene Uhren, im gleichen Winkel, bei gleicher Belichtung etc. am Arm abzulichten und habe daher auf diese Aufnahmen verzichtet.


    Die jetzt folgenden Fotos habe ich aus meinem Archiv und da ist die Essence natürlich auch in grün abgebildet.


    Mein Handgelenkumfang ist ca. 20 cm und die Auflagefläche ist ca. 6,5 cm, und mag den einen oder anderen von Nutzen sein.


    Am präsentesten am Arm ist definitiv die IWC, nicht nur wegen des größten Durchmessers von 40 cm, sondern auch wegen der breiten Bandanstöße.


    Danach folgt die Omega und die die Rolex und die Formex tun sich meiner Meinung nach nicht viel in der Präsenz am Gelenk.



    Liebe Uhrenfreunde,


    in meiner Kollektion befinden sich 4 Uhren, die ich als Sportdresser/Sportuhr bezeichne und da diese Modelle sich ähnlichsehen, möchte ich euch diese einmal zeigen und miteinander vergleichen.


    Es handelt sich um folgende Modelle


    ·         Rolex Datejust 116234

    ·         Omega Seamaster Aqua Terra 150M

    ·         IWC Ingenieur Edition Laureus IW323909

    ·         Formex Essence 39 ThirtyNine


    Bevor ich mit dem Vergleich beginne, möchte ich einige Anmerkungen machen.

    Die dargestellte Reihenfolge der Modelle erfolgt nach dem Jahr des Kaufes und ist keine Wertungsreihenfolge meinerseits.


    Von der Datejust und der Aqua Terra gibt es inzwischen Referenzen mit einem größeren Durchmesser und mit modernisierten Werken. Designmässig wurden bei den aktuellen Modellen auch leichte Änderungen vorgenommen, die aber den Charakter der Uhr kaum verändert haben.


    Bei der IWC Ingenieur handelt es sich um eine der letzten Referenzen, die im Gentadesign angeboten wurden. Die aktuelle Ingenieur von IWC ist designmäßig nicht mit der hier gezeigten vergleichbar.


    Auch von der Formex Essence 39 gibt es ebenfalls ein Schwestermodell mit einem größeren Durchmesser, doch ansonsten sind die Modelle identisch.

    Bei den abgebildeten Uhren, handelt es sich um Modelle, die sich in meinem Eigentum befinden, mit Ausnahme der blauen Formex Essence 39, die sich in meiner Kollektion mit einem grünen Zifferblatt befindet.


    Da alle anderen Modelle aber über ein blaues Zifferblatt verfügen, habe ich mir von einem Forumskollegen die Essence mit blauen Zifferblatt für die Vergleichsaufnahmen ausgeliehen. Das sieht bei den Fotos einfach harmonischer aus. ;)


    Hier nun Fotos der Modelle, um die es sich in diesem Vergleich handelt.



    Rolex Datejust 116234






    Omega Aqua Terra 150M






    IWC Ingenieur Edition Laureus






    Formex Essence ThirtyNine







    D E S I G N H I S T O R I E



    ROLEX - Das Design der heutigen Datejust geht auf das Jahr 1945, bzw. auf das Jahr 1954 zurück, als Rolex dann zusätzlich, und erstmalig, die heute typische Lupe über das Datum legte. Bis heute wurde das Gehäusedesign den aktuellen Anforderungen nur sehr behutsam angepasst. Schaut man sich eine Datejust der Neuzeit und eine Datejust von 1954 an, erkennt man aber ganz klar die Verwandtschaftsgene.


    OMEGA - Die Omega Aqua Terra im heutigen Gehäusedesign wurde 2007 präsentiert und wurde bis zur heutigen Zeit ebenfalls ein wenig aufgefrischt. Man kann aber auch hier schon von einem typischen Aqua Terra-Design reden.


    IWC - Bei der Ingenieur sieht es designmässig etwas anders aus. Das Urdesign der Ingenieur, das aus dem Jahre 1954/55 stammt, war eine runde Dreizeigerherrenuhr mit Lederband und hat mit dem Design der hier vorgestellte Ingenieur nichts zu tun.

    1976 kreierte Gerald Genta für IWC eine sportive Ingenieur, die als Jumbo-Ingenieur bekannt wurde. Über die Jahre wurde auch dieses Design den Marktanforderungen angepasst und letztendlich wurde 2013 die Ingenieur Ref. 3239 vorgestellt. Aus dieser Reihe stammt die IWC in diesem Vergleich.


    FORMEX - Die Essence 39 ist eine sportive Uhr, die sich ebenfalls in meiner Sammlung befindet. Erstmalig wurde die Essence im Jahr 2018 vorgestellt. Sie ist somit ein Youngster in diesem Vergleich und kann noch nicht auf eine lange Historie zurückblicken.


    Für die nachfolgenden Vergleichsaufnahmen habe ich die Uhren in eine 4-er Collage zusammengefügt, da so die Unterschiede besser sichtbar sind.



    Von links nach rechts sind es immer Abbildungen der Rolex, Omega, IWC und der Formex.








    Diese Aufstellung gibt einen schnellen Überblick über die teilnehmenden Uhren des Vergleiches.






    G E H Ä U S E



    ROLEX – Bei dem Gehäuse der Datejust handelt es sich um ein hochglanzpoliertes Gehäuse, das bei der 116234 mit einer geriffelten Lünette aus Weißgold versehen. Die Wasserdichte liegt bei 10 bar.


    OMEGA – Das Gehäuse der Aqua Terra ist schon aufwendiger bearbeitet, als das der Datejust und verfügt neben hochglanzpolierten Flächen auch über satinierte Elemente. Diese befinden sich an der rechten und der linken Seite des Gehäuses und verlaufen bis zu den Hörnern hin. Zur polierten Lünette hin sind es wiederum polierte Flächen und zu den Innenseiten der Hörner hin, geht es satiniert weiter. Omega gibt für dieses Modell eine Wasserdichte von 15 bar an.


    IWC – Auch das Gehäuse der Ingenieur ist aufwendig gestaltet und hat satinierte Flanken mit gebrochenen, polierte Kanten. Auch verfügt die IWC über einen Kronenschutz, den die anderen Modelle nicht aufweisen können. Unterhalb des Kantenschutzes befindet sich ebenfalls eine polierte Fläche, die sich auf der linken Seite der Gehäuseflanke wiederholt. Die Lünette ist satiniert und mit 5 rein dekorative und runden Aussparungen versehen. Mit 12 bar wird die Wasserdichte von IWC angegeben.


    FORMEX – Die Essence verfügt ebenfalls über ein Gehäuse, bei dem es sowohl hochglanzpolierte als auch satinierte Flächen gibt. Wie bei der Omega sind die flanken des Gehäuses satiniert. Poliert sind dagegen Teile der Ober- und Unterseite. Die Lünette selber ist an den Seiten hochglanzpoliert aber der plan zum Zifferblatt liegende Lünettenteil ist satiniert. 4 Inbusschrauben, die einen Federmechanismus halten, sind seitlich in die Lünette integriert. Dieser Federmechanismus schützt das Uhrwerk zusätzlich gegen Stöße und Schläge. Die Essence weist eine Wasserdichte von 10 bar auf.




    Bei diesem Seitenansichtsvergleich kann man gut sehen, wie unterschiedlich die Gehäuse aus dieser Perspektive doch sind. Schön anzusehen sind die die Kronen, die mit dem jeweiligen Herstellerlogo bzw. Symbol versehen sind.






    Auch die Rückseiten der Uhren sind sehr unterschiedlich. Von dem nackten Gehäusedeckel der Rolex und dem gravierten Boden der IWC hin zu den Sichtböden der Omega und der Formex ist alles vertreten.






    Z I F F E R B L A T T



    ROLEX – Bei dem Zifferblatt der Datejust handelt es sich um ein glattes Blatt mit blauem Sonnenschliff und aufgesetzte, silberumrandete Blockindexe, die mit grüner Leuchtmasse ausgelegt sind. Eine Schienen-Minuterie in weiß schließt das Zifferblatt ab. Der dann folgende Rehaut ist mit einer rundumlaufenden ROLEX-Gravur versehen.


    OMEGA – Das Blatt der Aqua Terra hat eine vielschichtigere Struktur als das der Datejust und auch der Blauton des Sonnenschliffes ist ein wenig dunkler. Das Design wird als TEAK-Dekor bezeichnet, da schwarze, senkrecht verlaufende Linien den Eindruck einer Teakholzbeplankung eines Bootes wiederspiegeln. Auch bei der Aqua Terra ist auf dem Zifferblatt, zur Rehaut hin, eine Minuterie aufgedruckt. Die aufgesetzten Indexe haben eine spitzzulaufende Form, sind silberfarbig umrandet und der Farbton der Leuchtmasse ist hier türkisblau.


    IWC – Im Gegensatz zu den Zifferblättern der Datejust und der Aqua Terra ist das Zifferblatt der Ingenieur in einem matten Blauton gehalten. Das Blatt wirkt optisch mehrstufig, bedingt durch eine kreisrunde Prägung, die den inneren Teil des Blattes vom Teil des Blattes trennt, auf dem die aufgesetzten, silberumrandeten Indexen platziert sind. Ausgelegt sind die Indexe mit grüner Leuchtmasse. Es folgt dann eine schmale, vom Zifferblatt abgesetzte Rehaut mit einer weißen Indexminuterie.


    FORMEX – Ein besonderes Zifferblatt hat aber die Essence. Auch in einem Blauton mit Sonnenschliff gehalten, hat das Zifferblatt eine Struktur, die ihre Eigenheit hat. Horizontale Linien, mit scharfen Kanten, die aus den Vollen CNC-gefräst sind. Die aufgesetzten Indexe sind silberumrandet und mit türkisblauer Leuchtmasse ausgelegt. Der vom Zifferblatt abgesetzte Rehaut ist ebenfalls in der Zifferblattfarbe gehalten und mit einer weißen Indexminuterie bedruckt.






    Z E I G E R



    ROLEX - Bei den Zeigern handelt es sich um Balkenzeiger, die zu ca. 2/3, wie die Indexe, mit grüner Leuchtmasse ausgelegt sind. Lediglich der Sekundenzeiger bleibt silberfarbig.


    OMEGA - Die Zeigerform der Aqua Terra sind wirklich aqua-terra-speziell und eigenwillig, doch im Zusammenspiel mit der Form der Indexe ein unverwechselbares Designelement. Der Stundenzeiger ist mit Leuchtmasse in türkisblau versehen, wobei bei dem Minuten- und Sekundenzeiger lediglich die Pfeilspitze mit Leuchtfarbe belegt sind.


    IWC – Hier verwendet IWC teilskelettierte Balkenzeiger, die in dem nichtskelettierten Teil mit grüner Leuchtmasse ausgelegt sind. Der Sekundenzeiger bleibt zunächst silberfarbig doch ist das Endteil in rot gehalten und ein Teil davon ist ebenfalls mit grüner Leuchtmasse abgedeckt.


    FORMEX – Hier wurden Stunden- und Minutenzeiger gesetzt, die man beim flüchtigen Hinsehen auch als Balkenzeiger bezeichnen würde. Doch das täuscht, denn lediglich die türkisfarbige Leuchtmasse der Zeiger hat ein Blockformat. Von der Zeigerachse ausgehend verschlanken sich die Zeiger zum Rand hin ein wenig. Wie bei der Datejust bleibt auch der Sekundenzeiger bei der Formex silberfarbig






    D A T U M S F E N S T E R



    ROLEX – Bei 3 Uhr ist das Datumsfenster bei der Datejust angesiedelt und die rolextypische Lupe auf dem Saphirglas vergrößert die Zahlen. Die weißgrundige Datumsscheibe ist, zumindest bei dieser Referenz, abwechselnd mit schwarzen und roten Zahlen bedruckt und wird auch als Roulette-Datumscheibe bezeichnet.


    OMEGA - Das Datumsfenster befindet sich auch hier bei 3 Uhr und ist mit einer silberfarbigen, dem Indexdesign angepassten Umrandung versehen, die sich zur Zeigerachse hin verengt. Die Farbe der Datumsscheibe ist schwarz mit silbernen Druck.


    IWC – Die weiße Datumsscheibe, die mit den schwarzen Zahlen bedruckt ist, befindet sich bei 3 Uhr. Das Fenster hat keine Umrandung und passt zum Charakter der Uhr.


    FORMEX - Das Datumsfenster befindet sich hier bei 6 Uhr und harmoniert sehr schön mit den Doppelindexen bei 12 Uhr. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass die Grundfarbe der Datumsscheibe bei der Essence in Blau gehalten ist, also auf die Zifferblattfarbe abgestimmt ist. Die Druckfarbe der Zahlen ist weiß.





    U H R W E R K



    Die Daten der eingeschalten Kaliber sind in der tabellarischen Form des Vergleiches aufgeführt und dort für einen Vergleich übersichtlich dargestellt.



    S T A H L B A N D



    ROLEX – An der Datejust ist das 3-gliederige Oysterband montiert, bei dem die äußeren Gliederteile satiniert sind und das Mittelglied glanzpoliert ist. Poliert sind auch die Außenseiten der Glieder, die mittels Schrauben miteinander verbunden sind. Durch die polierten Mittelglieder wirkt das Band eleganter als die satinierten Bänder der Vergleichsuhren, ist aber auch kratzempfindlicher. Im Zusammenspiel mit dem polierten Gehäuse und der Weißgoldlünette ist die Datejust definitiv die eleganteste Uhr im Vergleich.


    OMEGA – Das ebenfalls 3-gliederige Band der Aqua Terra ist vollkommen satiniert, aber auch hier sind die Seitenteile der verschraubten Glieder poliert. Da das Gehäuse nahezu komplett satiniert ist, wirkt die Aqua Terra sportlich.


    IWC – Bei dem Band der Ingenieur handelt es sich um eine Besonderheit. Es ist auch 3-gliederig und wie bei der Aqua Terra gänzlich satiniert. Aber es handelt sich hier um ein Band, das ins Gehäuse integriert ist. Diese Bandintegrierung gibt der Ingenieur einen noch eigenständigeren Charakter, macht aber auch das Anbringen von handelsüblichen Lederbänder nahezu unmöglich. Lobenswert ist die Gliederverbindung, denn mittels eines Drück-Schiebe-Mechanismus kann der Gliedverbinder gelöst und entnommen werden und das Glied kann einfach entnommen werden. Die Ingenieur ist zweifelsfrei die Uhr im Vergleich, die den maskulinsten und sportlichsten Charakter hat.


    FORMEX – Das Band der Essence verfügt über die kürzesten Glieder der 4 Uhren und fügt sich dadurch sehr angenehm ans Handgelenkt. Es ist ebenfalls 3-gliederig und vollkommen satiniert, mit der Ausnahme, das die gebrochenen Kanten der Glieder hochglanzpoliert sind, ebenso wie die Seiten der Glieder. Das gibt der Essence, im Zusammenhang mit der polierten Lünette, einen gewissen Schick.








    B A N D B E F E S T I G U N G



    ROLEX - Das Band der Date Just ist auf herkömmliche Weise mit Federstege am Gehäuse befestigt.


    OMEGA – Wie auch bei der Rolex ist auch hier das Band auf konventionelle Art durch Federstege mit dem Gehäuse verbunden.


    IWC – Intelligent ist hier die Befestigungsweise des Bandes ans Gehäuse. Mittels eines Drück-Schiebe-Mechanismus kann der Gliedverbinder gelöst werden und das Band kann vom Gehäuse getrennt werden.


    FORMEX - Die Anbindung des Bandes ans Gehäuse erfolgt über einen werkzeuglosen Schnellwechselmechanismus und somit entfällt das mühsame und nervenaufreibende Entfernen der Federstege. Vorbildlicher geht es nicht.





    S C H L I E S S E



    ROLEX - Als Schließe wird eine Faltschließe verwendet. In dieser Schließe befindet sich eine klassische Feinverstellung, die durch Versetzten des Federsteges eine individuelle Anpassung an die Handgelenkgröße ermöglicht. Die Schließenkappe hat keine Bohrungen in dem der Federsteg einrasten kann. Innerhalb der Schließenkappe gibt es dagegen 3 Einbuchtungen, die dem Federsteg halt geben. Optisch sicher schön, aber nicht so praktisch wie bei einer Kappe mit Bohrungen. Zusätzlich verfügt das Band über ein Easylink-Verlängerungssystem, das eine einfache Verlängerung des Bandes um ca. 4 mm ermöglicht. Zusammen mit einem kurzen Glied ist wirklich eine individuelle Längeneinstellung des Bandes möglich.


    OMEGA - Omega verwendet am Band eine Schmetterlingsschließe, die mittels Drücker geöffnet wird. Leider hat diese Schließe keine Feinverstellungsmöglichkeit. Doch erfreulicherweise verfügt das Band über ein kurzes Glied, das wenigstens eine grobe Größenanpassung ans Handgelenk ermöglicht.


    IWC - Obwohl es sich beim Verbindungsmechanismus der Bandglieder um ein geniales System handelt, verfügt die Faltschließe über keine Feinverstellung. Aber auch hier gibt es im Band ein kurzes Glied, das immerhin eine grobe Größenanpassung ans Handgelenk ermöglicht.


    FORMEX - Eine Schmetterlingsschließe, die mittels eines Drückers geöffnet wird, verbindet die beiden Bandhälften. Obwohl das Formexband über eine ausklappbare Verlängerung, ähnlich dem Easylinksystem der Datejust, verfügt, fehlt doch ein Feinverstellungsmechanismus. Bedingt durch die kurzen Glieder ist schon eine relativ genaue Anpassung des Bandes ans Handgelenk möglich.








    Das war es mit meinem Sportuhren-Gegenüberstellung und jetzt erwartet jeder ein Fazit dieses Vergleiches und ich kann sagen, das dieser - zumindest für mich - relativ einfach ist.


    Die Uhren befinden sich ja in meinem Eigentum und bei der Anschaffung dieser habe ich mir ja schon Gedanken gemacht und jetzt kommt eine ganze kurze Erklärung dazu.



    ROLEX - Die Datejust von Rolex habe ich mir gekauft, da es einfach ein Uhrenklassiker ist, der zu jeder Gelegenheit getragen werden kann.


    OMEGA - Bei der Anschaffung der Aqua Terra von Omega hat mich überwiegend die technische Seite des Werkes und auch das Zifferblattdesign zum Kauf animiert.


    IWC –Hier war es das Gerald-Genta-Design, mit den integrierten Bandanstößen, die zu meiner Kauentscheidung führte.


    FORMEX – Es war das tolle Preis/Leistungsverhältnis, das ausschlaggebend für den Kauf war. Außerdem fehlte mir in meiner Sammlung noch eine Uhr mit einem sommergrünen Zifferblatt. Nur aus optischen Gründen habe ich in meinem Vergleich ein geliehene Essence mit blauen Zifferblatt abgebildet.



    Die grüne Formex Essence ThirtyNine sieht übrigens so aus.






    Hiermit endet nun dieser Vergleich endgültig und jeder mag sich ein eigens Bild über die jeweiligen Uhren machen und für sich entscheiden, wer sein Favorit wäre bzw. in welcher persönlichen Reihenfolge er die Modelle einordnen würde.



    Vielen Dank für’s lesen.