Beiträge von herbert50

    Hallo Nico,

    ich bin da nicht so optimistisch bei der Uhr.

    Eine Top Time in so einem Gehäuse hab ich noch nicht gesehen.

    Die Referenz 2002-9 kenn ich ebenfals nicht.

    Die Gravuren mit B Breitling und 2002-9 sehen nicht nach Breitling aus. Die restlichen Gravuren am Rückdeckel kenn ich so auch nicht von Breitling.

    Das Zifferblatt sieht zwar alt aus aber der Aufdruck mit Breitling Geneve und Top Time sehen wie die Zeiger komisch aus.

    Ich glaube da wurde gebastelt und nachgraviert.

    Vielleicht meldet sich Watchfred, ein Fachmann für alte Breitling zu deiner Uhr.

    Hallo, die von dir gezeigte andere Uhr hat mit der TransOcean nichts zu tun. Ich kenne die Uhr aus ebay Kleinanzeiger.

    Ich gebe hier im Forum gerne und umsonst mein Wissen weiter und wenn ich etwas schreibe habe ich auch Ahnung davon. Da ich hier im Forum immer sachlich bleibe, schreibe ich nicht mehr was ich mir eigentlich denke.

    Man kann sich alles durch unwissenheit schön reden. Für seriöse Auskünfte sollte man schon die Geschichte der Firma und die daraus entstandenen Modelle kennen.

    Die Chronometer Zertifizierung hat mit TransOcean nichts zu tun. Das Herz der TransOcen ist ein vollautomatisches, stoßsicheres antimagnetisches 25 Rubine Werk. Die Uhr gab es für Damen und Herren. Es gab sie mit Datum und ohne. Es gab sie in Stahl, mit massiver Goldkappe und in 18 Kt. Gold.

    Und es gab sie auch als Chronometer, amtlich geprüft mit offiziellem Gangschein. Bei den Chronometer Modellen war dies zusätzlich am Zifferblatt unter TransOcean aufgedrückt und im Uhrwerk eine zusätzliche Nummer eingraviert.

    Was sie alle gemeinsam haben ist das matt-versilberte Zifferblatt mit entsprechendem Aufdruck, das veredelte Uhrwerk B126 mit Datum oder B125 ohne Datum, die Gravuren am Rotor (Transocean usw.) und das wasserdichte Gehäuse mit der besonderen Gravur an der Außenseite des Deckels (Fliegerschwingen) mit Breitling Transocen.

    Wenn eine Uhr diese Merkmale nicht hat ist es keine TransOcean sondern halt ein anderes Modell bzw. zusammengebastelt.

    Zeig doch mal ein Foto von der Uhr im Internet.

    Nur weil ich so etwas noch nicht gesehen habe, heißt das nicht das es so etwas nicht gibt.

    Habe selber einen Navitimer 806-36 mit Valjoux 7736 mit einer Seriennummer von 1968, obwohl es dss 7736 erst ab 1969 gegeben hat.

    Ich glaube das in den letzten Jahren vor dem Konkurs das genommen wurde was halt verfügbar war und nach dem Konkurs noch einige Uhren aus gekauften Teilen von Uhrmachern zusammengebaut wurden.

    Ein AOPA Navitimer ist jedenfals seltener als die twin plane.

    Das ist ein AOPA Navitimer mit großen Hilfszifferblätter (Subdials) und roten Markierungen.

    Die Seriennummer und der Zusatz -36 für das 7736 am Rückdeckel fehlt.

    Das Valjoux 7736 sieht komisch aus. Foto ist nicht so gut. Eigentlich müste es auf der Platine einen SIP code (Prägung) mit TJ geben. Ist zwischen Unruhe und Brücke.

    Valjoux 7736 mit großen Subdials und roten Markierungen ab ca. 1968/69. In Kombination mit dem AOPA Logo hab ich das noch nicht gesehen.

    Nein das 7736 ist nicht anfällig. Ein Navitimer mit Valjoux 7736 hat immer den Zusatz -36 oder E. Es ist nur so, dass zum Ende der Produktion und dem Konkurs von Breitling alles verbaut wurde was noch da war. Viele Teile wie Rückdeckel, Gehäuse, Zifferblätter, Uhrwerke usw. wurden beim Konkurs verkauf und wer die Teile hatte, baut sich einen Navitimer.

    Das Valjoux 7736 war sehr gängig und leichter als ein Venus 178 zu bekommen. Daher gibt es viele Uhren die nicht wirklich zusammengehören. Oft Rückdeckel mit Stainless steel back und Gehäuse in Stahl oder komische Gravuren usw.

    Mach ein Foto vom Rückdeckel außen und innen, eins vom Uhwerk und eins vom Zifferblatt, dann kann ich dir mehr sagen.

    Breitling Watch Ltd Swiss steht im unteren Drittelel an der Innenseite des Deckels.

    Die Seriennummer steht eigentlich an der Außenseite des Deckels unter der Referenznummer. Sie ist 7-stellig z.B. 12XXXXX und ist eingraviert.

    Die Uhrmacherzeichen sind nur eingeritzt und im Deckelinnerem.

    Bei den Navitimer mit Valjoux 7736 wurde viel gebastelt und umgebaut.

    Das Valjoux 7736 wurde in der Referenz 806-36 und 806E erst ab ca. 1970 verbaut. Produktionsende ca. 1978. Nockenschaltung.

    Das Venus 178 wurde in der Referenz 806 ab 1955 bis ca 1970 verbaut. Schaltrad.

    Das Venus 178 mit Schaltrad ist etwas komplizierter aufgebaut und die Drücker gehen leichter als beim 7736.

    Wertmindernd ? Es ist eher die Frage wie alt ist der Navitimer.

    Hallo Johannson,

    könnte auch eine Premier mit der Referenz 765 von ca 1955 sein mit einem Venus 178 Werk.

    Die Premier gab es in unterschiedlichsten Ausführungen. 2 oder 3 Hilfszifferblätter, eckige Drücker, runde Drücker (Wasserdicht) Stahl, Gold usw.


    Hier ein Foto mit einigen 765 Premier Modellen.

    Das Foto ist nicht von mir.

    Habe selber auch einige Premier Modelle aber mit unterschiedlichen Referenzen.

    Zu der gezeigten Breitling des Themenstarters.

    Es ist eine originale Breitling Referenz 81470 Cosmos. Mit dem Quarzwerk ESA Y2900231. Dieses Modell gab es in 3 Gehäusevarianten 1 Stahl, 2 Bicolor und allseitiger Goldplaquierung. Der Rückdeckel aller Modelle ist immer in Stahl. Bei der vergoldeten Variante ist das Band an der Innenseite nicht vergoldet. Diese Uhren stammen aus der Neugründung der Firma Breitling unter Schneider. Bei der gezeigten Uhr ist jedoch die Lünette falsch. Das Zifferblatt ist für einen Rechenschieber Lünette. Das "besondere" an der Uhr ist das Zifferblatt mit der Krone des König von Jordanien. Der König von Jordanien hatte eine schwäche fürBreitling Uhren und lies sich bei Breitling Sonderblätter anfertigen. Es gibt auch ältere und neuere Modelle mit diesen Sonderblättern. Bekanntere Sondermodelle sind die der Irakischen Luftwaffe.

    Was mich bei vielen Diskusionen stört ist immer die Frage nach Wert und Wertigkeit oder ob etwas schön ist. Diese Uhren aus der Zeit wo mechanische Uhren nicht so beliebt waren und der Konkurrenzkampf enorm war, sollte man eher als Zeitdokument sehen und den Wert nicht in den Vordergrund stellen.

    Anbei ein Auszug aus meinem Breitlingkatalog von 1982




    Du brauchst genau das Zifferblatt welches zum Gehäuse in Gold Double gehört. Indexe in Gold mit Datumsfenster. Ich habe die letzten 10 Jahre mehrere Transocean gekauf, aber ein Zifferblatt alleine hab ich noch nie gesehen. Ein originales kaputtes Blatt restaurieren ist möglich, aber Ersatz? Ich würde bei Trautmann einmal Anfragen zwecks Ersatzblatt. Die Kosten sind hoch, denn dies geht nur über ein komplettes Service.

    Oder schauen ob du ein B für das bestehende Blatt bekommst und die Uhr dann so zu belassen wie sie halt ist.

    Das B am Zifferblatt war wie die Indexe aufgesetzt und vergoldet.

    Die Uhrwerk der Transocean B-126 ist ein ETA 2472. Es wurde von Breitling überarbeitet mit 25 Steinen, Perlschliff und Werkvergoldung. Die Transocean gab es auch noch als Chronometer. Bei dennen ist am Werk noch eine zusätzliche Nummmer eingestanzt.

    Von welcher Referenz das jetzige Zifferblatt ist, wird sich kaum klären lassen. Es gab viele unterschiedliche Zifferblätter mit Datumsfenster. Zeitlich past es zur Seriennummer von 1958.

    Nein, so ein Zifferblatt gab es bei den Transocean Modellen nicht.

    Gehäuse, Rückdeckel und Zeiger sind von der Transocean. Krone und Zifferblatt nicht. Das goldene B ist abgefallen?

    Am Rotor des Werkes steht

    Breitling Transocen 25 Jewels B126 und Swiss. ?

    Hallo,

    was steht an der Außenseite des Rückdeckels?. Normal steht da BREITLING die Materialbezeichnung wie Stanless steel back, da Gehäuse vergoldet und Rückdeckel Stahl und dann noch die Referenznummer.

    Die Nummer 893601 steht für das Jahr 1959. Werk eventuell Venus 227 ?

    Das Modell heist Chronomat. Vorbild war der von Ernest Schneider gebaute Chronograf für die Frecce Tricolori, ein mechanischer Chronograf um 1983 mit dem Kaliber 7750. Neben den vielen Quartzmodellen dieser Zeit wieder einmal eine mechanische Uhr. Der Chronomat in dieser Form kam ca. 1984 auf dem Markt. (100 Jahr Breitling) Die ersten Modelle hatten die Referenz 81950 bis ca. 1990. Ab 1990- 93 die Referenz A13047. Der Buchstabe stand für das Material. A= acier, B= bi-color und K= 18 Karat gold. Ab ca. 1994 kam das B auf den Sekundenstoppzeiger und am Zifferblatt stand unter Breitling noch 1884.

    Das Gehäuse sah wirklich um 1995 so aus.

    Habe mir von chrono24 einige 5500 Explorer herausgesucht.


    Händler in der Schweiz. Zeiger haben komische Farbe.

    https://www.chrono24.at/rolex/…xplorer-1--id14207454.htm


    Händler in Deutschland. Zifferblatt und Zeiger nicht mehr so schön, aber vermutlich noch original.

    https://www.chrono24.at/rolex/…precision--id11533613.htm


    Händler aus England. Zifferblatt nicht original. Tauschblatt

    https://www.chrono24.at/rolex/explorer-dial--id13065134.htm


    Händler aus England. Zeiger komisch und erneuert.

    https://www.chrono24.at/rolex/…irca-1968--id13403186.htm


    Händler aus England. Für mich sieht diese am besten aus.

    https://www.chrono24.at/rolex/…e-explorer--id7656332.htm


    Händler aus England. Blatt sieht gut aus. Original ?

    https://www.chrono24.at/rolex/…-bracelet--id11635065.htm

    Hallo an alle und besonders an Vintage Rolex kenner. Ich sammle schon länger alte Uhren besonders Chronographen, aber nicht Rolex. Da hab ich nur eine in der Kiste liegen. Ich möchte eine kleine Rolex mit schwarzem Blatt, Mercedes Zeiger und arabischen Ziffern. Also eine Explorer mit Tritium Blatt. Bei der Suche landete ich bei der klassischen Explorer Referenz 1016 Gehäuse 36 mm und der kleinen 5500 mit 34 mm. welche eigentlich eine Air King ist mit Explorer Blatt. Die frühen Modelle hatten noch Radium Blätter. Preislich liegen Welten zwischen der 1016 und 5500. Bei der 5500 Explorer gibt es die Precision mit dem Kaliber 1520 oder 1530 und die vermutlich seltene Super Precesion mit dem Chronometerkaliber. Preislich und auf Grund der kleinen Größe ist die 5500 Air King Explorer Precesion mein Favorit. Doch auf Grund der Air King Referen wird es schwierig, eine normale Air King von einer Air King Explorer zu unterscheiden, bzw. einer mit getauschtem Blatt. Kann man gut nachgemachte Zifferblätter erkennen? Oder braucht man einen Digimeter um die Beter-Strahlung von Tritium messen zu können. Ich habe mir auf Chrono24 einige 5500 Air King Explorer angesehen. Preislich lagen die bei ca. 6 bis 8.000 Euro. Die Händler sind teilweise aus England, also kann ich die Uhr nicht einmal richtig prüfen. Wie ist die Meinung eines Vintage Rolex Experten. Ist es zu riskant eine 5500 zu kaufen, da zu viel gebastelt wird und wurde und man es kaum erkennt. Einfacher wäre die 1016. Aber die kosten richtig Geld.