Beiträge von BSBV

    Hallo!


    Bin hier neu in diesen Forum


    Das ist schön, und noch schöner wäre hier: Neue Lounger richtig "HALLO" zu sagen. Danke.


    Würde mir gerne eine Rolex zulegen.


    Da bist Du nicht allein, b.z.w. der Einzigste ..... ;)



    Aber zu welchen Händler hier in Österreich sollte ich am besten gehen? Wer kann mich am besten beraten?


    Jeder gute Konzi. Google mal, auch auf der Homepage von Rolex (https://www.rolex.com/de/rolex-dealers/germany.html), findet man die Adressen von Rolex-Fachhändlern. :lupe:


    Viel Erfolg, und viel Spass. :gut:

    AVDD87


    Hallo Alex,

    leider bist Du da eine Bastel-Uhr reingefallen, aber immerhin hat die Uhr ein originales GUB-Werk.


    Was tun, sprach Zeus ?

    1. Wenn Dir die Uhr gefällt, dann so lassen und behalten. "Lehrgeld."

    2. Oder, Du beginnst zu suchen .... anderes Gehäuse und anderer Boden die zum Werk passen, aber würde geldlich ins Endlose gehen.

    3. Außerdem läuft man Gefahr wieder auf einer Bastel-Uhr reinzufallen.


    Dann lieber bei 1. belassen, und sollte es ne andere Glashütte-Uhr werden, vorher lieber fragen.

    Wenn man freundlich fragt, dann bekommt man hier gute Infos und Ratschläge.

    @all Lounger Kleiner wichtiger Tip.


    Es reicht auch aus, wenn man einen User mit @ vorweg anschreibt.

    Man muss nicht immer alles (Bilder) ins Zitat holen, wenn man eine Frage hat. Danke.


    Hier nur ein Beispiel (nicht persönlich nehmen) : zapp

    Gerne Alex.


    So wie das aussieht hat die Uhren einen Pressboden, der aufgeheblt werden kann. Ich kann verstehen das Du nichts kaputt machen willst. Da ist der Weg zum Uhrmacher ein guter Weg. Wenn möglich mache mal ein Foto mit dem Handy vom Werk.

    Mit Glück ist das Werk ein Originales.

    Hallo AVDD87 .... Vorname ?,


    nun bin ich nicht der Experte für Glashütte Uhren, aber die Deine sieht schwer nach Bastel-Ware aus.

    Warum ? Boden ... Plaque 20 Mikrometer. Das sagt normalerweise aus, dass das Gehäuse vergoldet ist. Sehe ich aber nicht. Sieht nach Edelstahl aus. Passt nicht wirklich zusammen.

    Auch das Zifferblatt sieht nachgemacht aus, und die Zeiger .... nee, nicht wirklich.

    Hoffentlich passt das Werk wenigstens.... :lupe:

    Kannst Du mal bitte das Werk zeigen ?


    Es gibt von diesen Uhren leider viele, nach Ersatzteil-Ideen, zusammengewürfelte Uhren.

    Weiß jemand, was alles zugekauft wird und was man selber fertigt? Würde mich mal interessieren... :grb:


    Da ich den Großteil meiner Zeitschriften mittlerweile abgegeben habe, bleibt mir nur ein kleiner Rest, wo auch etwas über JLC drin steht. Diese Hefte habe ich verständlicherweise behalten.


    So auch eine Zeitschrift aus dem Jahre 2004 (Armbanduhren 07/04






    Und aus Chrono 6-2006







    Sollte sich daran nichts geändert haben, dann stehen die Maschinen bei der Manufaktur ValFleurier, die sowieso der Richemont-Gruppe gehört.

    Dasselbe Werk wird übrigens auch von Baume & Mercier als "in-house" bezeichnet.


    Aus der Fachpresse, 2018:


    Mehrere Jahre Entwicklungsarbeit stecken im ersten Manufakturkaliber (BM12-1975A) aus dem Hause Baume & Mercier das jetzt in den Modellen Clifton Baumatic zum Einsatz kommt.


    Nach Jahren der Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Manufaktur ValFleurier und den Forschungs- & Innovationsteams von Richemont stellt Baume & Mercier sein erstes mechanisches Manufaktur-Uhrwerk mit automatischem Aufzug, das Kaliber Baumatic TM BM12-1975A.


    Lässt auch ein bißchen Raum für "Wer hat da mit Wem zusammen gearbeitet ?" offen.


    3. September 2019

    Fachpresse:

    Das ständige Streben nach Perfektion kommt bei der Luminor Due in der sorgfältigen Weiterentwicklung des Uhrwerks zum Ausdruck. Das Manufaktur- Uhrwerk ist rein mechanisch und folgt streng den anspruchsvollen Spezifikationen von Panerai. Ab sofort ist es ausschließlich mit Automatikaufzug verfügbar. Bei dieser Entscheidung spielten praktische Überlegungen eine zentrale Rolle. So galt es, das physische und ästhetische Design der Uhr mit den anspruchsvollen Abmessungen – dem Hauptmerkmal der neuen Kollektion – in Einklang zu bringen. Dies war auch der Grund für die Einführung des neuen Kalibers P.900. Mit einer Stärke von 4,2 mm ist es eines der flachsten Automatikwerke der Panerai Manufaktur in Neuchâtel. Es ist die erste Panerai Automatikuhr dieses Durchmessers, die sowohl eine Datumsanzeige als auch eine Gangreserve von drei Tagen aufweist.



    Meine Vermutung: Da hat sich Panerai mal bei B&M bedient. Ein bißchen das Werk reduziert und fertig war das "neue" P. 900.

    Mal eine andere Frage. Wieso nennt Panerai das P.900 (ehemals OP XXXIV) "in-house" wenn es doch ein Val Fleurier Ébauche ist? Dasselbe Werk wird übrigens auch von Baume & Mercier als "in-house" bezeichnet.


    Gut möglich, das sich hier evtl B&M und Panerai zusammen getan haben und das Werk entwickelt haben, weil beide Häuse so ein Werk brauchten, und nicht auf evtl vorhandene Werke zurück greifen wollten oder durften. (Beispiel: Das Chronographenwerk in der B&M-Uhr, das angeblich von JLC stammen soll. Das wurde aber von JLC dementiert; JLC hat nie ein Werk an B&M (be)geliefert.)


    Nur, das wird nicht an die große Glocke gehängt, so wie beim Omegawerk, wo eine Task Force gebildet wurde, wo die besten Uhrmacher von GO, BP, Breguet und Omega an einen Tisch geholt wurden, um das Problem mit der Co-Axial-Hemmung zu lösen, was auch gelang.


    Was bekannt sein sollte ist, das ab den 1990er Jahren Panerai mit der Produktion in Fleurier begann. Dieser Betrieb, Val Fleurier, beliefert Panerai sowie andere Richemont- Marken, darunter auch Baume & Mercier .


    Dazu noch der Werdegang:

    Henry-John Belmont, der zusammen mit Günter Blümlein die Renaissance von Jaeger-LeCoultre präsidierte, wurde mit dem Kauf von LMH (Jaeger-LeCoultre, IWC, Lange & Söhne) für 3,08 Milliarden Schweizer Franken Mitglied der Richemont-Gruppe, das war im Dezember 2000.

    Nach dem Tod von Günter Blümlein übertrug Richemont Belmont die Verantwortung für die Vertikalisierung der gesamten Uhrenproduktion der Gruppe.


    Am Vorabend seiner Pensionierung, traf sich Henry-John Belmont mit der Pesse, um den letzten Schritt dieser Industrialisierung vorzustellen – die Gründung der Manufaktur Val Fleurier.


    Die Manufaktur Val Fleurier ist das Ergebnis eines Prozesses, der in den 1990er Jahren begann, als die Richemont- Gruppe noch „Vendôme Luxury Group“ hieß.

    1999 beschloss der Inhaber der Richemont-Group, Johann Rupert, den neun Marken, die er besaß, ein größeres Maß an Autonomie zu geben (deswegen ist es NICHT immer die Richemont-Gruppe, sondern die einzelnen Hersteller selbst, die verantwortlich sind) – die Beherrschung der Verfahren, der Herstellung, des Vertriebs und der Kommunikation.


    Einige dieser Marken hatten nicht nur bereits ihr eigenes Uhrwerk, sondern verfügten auch über die industrielle Fähigkeit, sie zu entwerfen und herzustellen. Aber dies war nicht immer der Fall.

    Andere Marken hatten nicht die notwendige ‚Oberfläche‘ oder das Know-how, um eine eigene integrierte Fertigung zu schaffen.

    Hier kommt 'Val Fleurier' ins Spiel.

    Sodele liebe Leute,

    Heute beim Konzi gewesen, geht nicht anders, weil ich mir für das Kautschukgliederband 2 Zusatzglieder bestellt / bestellen muss/te, die jetzt zur Abholung bereit lagen.

    Letzte Woche Donnerstag bestellt, Gestern da. Garnicht mal so langsam.


    Bei dieser Wärme war das Band mit der üblichen Gliederanzahl, Plus Verschlußausklappvorrichtung, einfach zu eng für mein Handgelenk.


    Zuerst habe ich im Netz gesucht, und da bietet einer aus ES ein Bandglied für lockere € 400,00 an. :bash:

    O.k., man kann es ja versuchen. :rolleyes:


    2 Ersatzglieder kosten aber (neu) von / bei JLC sage und schreibe € 240,00


    Bandelemente abgeholt, angebracht, und sieht da, passt seht gut.


    CkPipaz.jpg


    Locker am Arm, und Schließenverlängerung eingeklappt.


    CnT3qAS.jpg

    Also ich kann mit dem ETA 2893-2 in meiner PAM 029 sehr gut leben.

    Allerdings hat man sich damals noch etwas Mühe gegeben, bezüglich Werks-Deko, und die Preise waren noch "kundenfreundlicher".

    Auch ein gutes Beispiel: Breitling und das Breitling 17 Werk.

    Basis: ETA 2824-2


    Graham auch. Die bezeichnen das Werk, welches in der Chronofighter eingebaut ist als Graham G1747.

    Basis: ETA-Valjoux 7750.


    Das könnte man weiter fortsetzen....

    Wie machen das andere Hersteller?


    IWC zum Beispiel bezeichnet das Werk in der Aquatimer (IW32900) als

    30120 Kaliber.

    Die Basis ist aber ein ETA 2892-A2. Auf der Homepage habe ich dazu keine Hinweise gefunden.


    Fragt man aber bei IWC nach, bekommt man eine klare Auskunft, dass das Werk zugekauft wurde. Diese Erfahrung durfte ich schon machen, und hoffe, dass das immer noch so ist.

    Ist ein ETA2892A2 mit Duboiz Depraz Chronographen Modul und Glucydur Unruh und Incabloc Stoßsicherung schlechter als ein Panerai Manufakturwerk?


    Nein, ist es nicht, aber es sollte von Anfang an offen gelegt werden / sein, und zwar vom Hersteller, das es sich NICHT um ein Manufakturwerk handelt.