Rolex plant Umstrukturierung des Vertriebsnetzes in Deutschland

  • Glaub manche Verkäufer denken sich die Geschichten im Biergarten aus.


    War vor nem Jahr oder so bei Bucherer in München….hab dort bis jetzt zwei Uhren gekauft….als es um ne Tudor GMT ging, meinte er zu mir das es rund drei Jahre dauert….konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. So eine Aussage dir man teilweise online bestellen kann.


    Dort geh ich erst wieder hin wenn meine Verkäuferin wieder da ist

  • Glaub manche Verkäufer denken sich die Geschichten im Biergarten aus.


    Dort geh ich erst wieder hin wenn meine Verkäuferin wieder da ist

    u.a. darum geht es ja in dem faden:

    das beziehungsgefüge verkäufer/rolex>käufer und was ändert sich durch die neuen, angestrebten, direkten vertriebswege?

    hier ist durch das letztliche marktgefüge einfach der wurm drin weil der zahlende/wertzuschätzende kunde z.t. als bittsteller/zahlvieh abgestempelt wird.

    niemand kann es voraussehen, aber ich bleibe bei meiner aussage vom anfang:

    ob man (mit dem direktvertrieb) wirklich richtig steht, sieht man erst wenn das licht angeht (und das hängt zu 100% von der qualität des personals ab).

    ich hoffe es wird gut/besser...

  • Wird spannend wenn ich mir die Geschichten von den AP Besuchen so durchlese….

    Dort scheint es wohl normal zu sein dem Kunden ungefragt Modelle anzubieten damit man sein Wunschmodell bekommt.


    Wenn Rolex seiner Linie treu bleiben möchte und Beikauf bzw. Kombigeschäfte verbietet bin ich auf die Zuteilungsstrategie gespannt, schließlich hat man nicht nur Stammkunden.


    Wobei der Modellhype deutlich abgenommen hat und nur noch ein paar Uhren über Liste sind.

  • Ich denke, Rolex wird seine Modelle immer loswerden….


    Woher nimmst du diese Weisheit? Kannst du mir das Glaskugelmodell mal schicken? Oder hast du Steintafel Platte #2 mit dem 11. Gebot gefunden?

    2008 war es z.B. nicht der Fall. Da ist man aus dem Konzi-Laden raus und hat je nach Modell 30-60 % platt gemacht. Beim Grauen gab‘s 30 % auf Sporties und auf den steueroptimierten Börsen CC 100 Re-Importe mit 35-40 %.

  • Wenn Rolex seiner Linie treu bleiben möchte und Beikauf bzw. Kombigeschäfte verbietet bin ich auf die Zuteilungsstrategie gespannt, schließlich hat man nicht nur Stammkunden.


    Wobei der Modellhype deutlich abgenommen hat und nur noch ein paar Uhren über Liste sind.


    Damit wäre die Strategie doch schon ganz gut umrissen.


    Die Nachfrage nach bestimmten Rolex-Modellen übersteigt seit Jahren das Angebot, wobei das sicher auch ein künstlich erzeugter Effekt ist. Denn ob man bei Stückzahlen von bisher geschätzten 1,05 Millionen Stück noch von tatsächlicher Knappheit sprechen kann lasse ich mal dahin gestellt. Aber wir durften alle beobachten was möglich ist. Nahezu jedes Modell war plötzlich wunderbar und wurde über LP an den Kunden gebracht. Selbst S/G erfuhr einen Hype.


    Aktuell werden viele Modelle schon wieder über Konzi-Telefonvertrieb angepriesen. Mir geht das eher auf den Zünder, wenn mir Uhren als „hot shit“ angepriesen werden nach denen ich nie gefragt haben: „Wir haben da ne ganz tolle Referenz 124273, exklusiv für Sie zurückgelegt…bla bla bla!“


    Wenn die Stiftung mit den neuen „temporären“ Produktionsstätten von 2026 an die Stückzahl schrittweise bis 2029 erhöht und vielleicht 1,5 bis 1,6 Millionen vom Fließband spucken kann, ist die Lücke bis zur Inbetriebnahme in Bulle, im schönen Kanton Freiburg geschlossen. Beim Selbstvertrieb über Rolex Boutiquen oder Bucherer sollte dann das Gros der Modelle für die Masse da hoc oder mit milden Wartezeiten verfügbar sein, freilich zu stetig angehobenen Preisen. Ob dann für 08-15 Kronen wie Sub und DJ am Sekundärmarkt noch LP oder drüber aufgerufen wird wage ich zu bezweifeln. Erst recht wenn Rolex das CPO Programm weiter hochzieht.


    Ob dann noch ein nach sozialistischer Planwirtschaft klingendes Zuteilungsmodell an der Trabbiverkaufsstelle nötig ist gilt es abzuwarten. Ggf. für Mitteleuropa, wenn weiterhin die Masse in den nahen Osten, Asien und die USA abfließt.


    Ein Kauf nach Qualitäts-/Exklusivitätsgründen kann dann besser über den Preis gesteuert werden als nach „guter Historie“, Warte- oder Bewerbungslisten oder sonstigen intransparenten Kriterien, um vom Verkäufer als würdig oder passend eingeschätzt zu werden. Niemand sollte sich von einer Uhrenmarke – so prestigeträchtig sie auch sein mag – am Ring durch die Manege führen lassen, nur um sich irgendwann vielleicht mit einer Zuteilung einer Submariner geschmeichelt fühlen zu dürfen.

  • Na na na „08-15 Krone wie Sub“.


    Dann bitte auch 08-15 Kronen wie Explorer, Oyster Perpetual und Air King einbeziehen ;) .

    Beste Grüße

    Simon

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    Es ist, wie es ist.

    ÖRR ja, Zwang nein, seit 12 Jahren vor Gericht und immer noch nix GEZahlt ;)

    Kein Kuchen ist auch keine Lösung.

    Eisenkraut auch Wunschkraut genannt, nicht zu verwechseln mit der Zitronenverbene.

  • Es ist ja niemand gezwungen, eine Rolex zu kaufen.

    Und wenn man das telefonische „Anpreisen von hot shit“ nicht möchte, kann man das als Kunde eines seriösen Konzis garantiert abstellen. Man muß es nur kommunizieren.

    Auch mein Gedanke. Unglaublich, wie hilflos manche hier Rolex ausgeliefert sind…. :prust:


    Und wie sehr man sich künstlich über einen Hersteller echauffiert, dessen Uhren man doch angeblich gar nicht will. :dance: