Der allgemeine Auto-Thread

  • Hier ist jüngst mal das Thema Autobatterie angesprochen worden. Mich hat es jetzt bei beiden Autos erwischt. Beim Smart geht der Wagen manchmal, wenn der an der Ampel in die StartStopp geht nicht mehr an (hilft nur ein Neustart) und beim Benz ist die StartStopp Anzeige Dauergrau was ein Zeichen für eine schwache Batterie ist. Gestern beide mit dem Multimeter getestet: 11,8 V, was zu wenig ist.


    Meine Frage: da moderne Autos doch recht empfindlich auf Spannungsverlust reagieren können und ich mir auch das Neueinstellen einiger Einstellungen ersparen möchte: welche Möglichkeit hat man, die Bordspannung beim Batteriewechsel zu erhalten?

    Am besten über die Überbrückungspunkte eine zusätzliche Batterie an schliessen.

    Es gibt auch spezielle Ladegeräte, welche eine Spannungserhaltung für den Wechsel ermöglichen.

    Aber klär erst mal ab, ob die neu Batterie nach dem wechseln nicht anlernen müsst.

    Gruss Stefan

  • Zudem sollte man vllt wissen, dass WKDA zur Auto1 Group gehört und eine AG mit knapp 5000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von knapp 3,5 Mio. € ist. So ein bisschen sollte man die Kirche also schon im Dorf lassen. Das ist kein Hinterhofhändler.

    Bei den von dir genannten Zahlen kann man jeden nur beglückwünschen der sein Auto wiede mitnimmt, denn dann wäre der Laden Pleite. Es sind 3,5 Mrd..


    Bezgl. die Kirche im Dorf lassen. Wirecard hatte ähnlich viele Angestellte, war im DAX und hatte exorbitant hohe ausgewiesene und testierte Umsätze. Wie schnell sich das in Luft auflösen kann, werden dir viele Investierte bestätigen können.

  • Würde auch die Punkte im Motorraum nutzen.


    Die heutigen Autos sollten aber in der Regel nicht alle gespeicherten Einstellungen verlieren.
    Wenn man zwischen dem Batteriewechsel nicht gerade 15 Minuten oder so wartet, bleiben Sitzmemory und Radiosender usw. gespeichert. Fensterheber/Schiebedach müssen wohl neu Initialisiert werden (Hoch runter und über den Druckpunkt hinaus drücken am jeweiligen Endpunkt)


    Lenkwinkelsensor initialisieren (ganz nach links und rechts einschlagen)


    für mich wäre es ein größerer Aufwand,wenn ich keine zweite Batterie oder Ladegerät da habe, Das zu organisieren als einfach nur die Fensterheber und so weiter neu an zu lernen

  • Meine Frage: da moderne Autos doch recht empfindlich auf Spannungsverlust reagieren können und ich mir auch das Neueinstellen einiger Einstellungen ersparen möchte: welche Möglichkeit hat man, die Bordspannung beim Batteriewechsel zu erhalten?

    Ich kenne es beim Mopped so, dass man die Karre einfach über einen PC und den Diagnosestecker weiter mit Strom versorgen kann...

  • Würde auch die Punkte im Motorraum nutzen.


    Die heutigen Autos sollten aber in der Regel nicht alle gespeicherten Einstellungen verlieren.
    Wenn man zwischen dem Batteriewechsel nicht gerade 15 Minuten oder so wartet, bleiben Sitzmemory und Radiosender usw. gespeichert. Fensterheber/Schiebedach müssen wohl neu Initialisiert werden (Hoch runter und über den Druckpunkt hinaus drücken am jeweiligen Endpunkt)


    Lenkwinkelsensor initialisieren (ganz nach links und rechts einschlagen)


    für mich wäre es ein größerer Aufwand,wenn ich keine zweite Batterie oder Ladegerät da habe, Das zu organisieren als einfach nur die Fensterheber und so weiter neu an zu lernen

    Ich höre halt immer wieder von irgendwelchen Horrormeldungen von Steuergeräten, die sich durch einen Spannungsverlust verabschiedet haben. Deshalb schließen wohl Werkstätten präventiv eine Erhaltungsspannung an.


    Zu den Überbrückungspunkten: ich finde nur für den Pluspol etwas. Masse wird ja dann irgendwo an der Karosserie angeschlossen, richtig?


  • perfekt. Danke euch. Werde einfach erst die Batterie im Smart tauschen. Da ist nicht viel Technik. Und dann die alte Batterie aus dem Smart über Nacht laden und als Stütze für den Benz verwenden.

  • Ja Masse kannst an der Schraube der Domstrebe klemmen. Ist schön unlackiert.
    an der Domstrebe selber gehts auch…aber da wirst sie dann wohl zerkratzen.

    Man kann ja ein Stück Gummi dazwischenlegen, so kommen keine Kratzer rein :lol:

    Gruß Daniel (bekennende "polishing-cloth-Pussy") :G


    Aktuelle Uhren in der Box:
    Omega Aqua Terra >15.000 Gauss / Omega Speedmaster Moonwatch
    Rolex Submariner 114060 / Tag Heuer Aquaracer 300m

  • Abklemmen: Erst Masse, dann Plus. Anklemmen: Umgekehrt.

    Es ist auch kein Fehler, alle potentiellen Verbraucher abzuschalten, vor allem die, die auch bei Zündung Aus evtl. Strom ziehen wollen. Dazu gehören auch Kleinigkeiten wie Radio oder Innenraumbeleuchtung (Tür schließen).

    Außerdem würde ich vorher genau schauen, wie die Stromversorgung aufgebaut ist. Gerade die Fahrzeuge mit Start-Stop-Automatik haben unter Umständen noch eine kleine Stützbatterie, die oft woanders verbaut ist. Teilweise „unauffällig“ irgendwo im Kofferraum.


    *Klugscheißmode aus*

  • Alex


    Bist du dir sicher dass die Batterie kaputt ist? Das Auto ist doch erst ca. 3 Jahre alt?

    Meine Start/Stop Batterie habe ich heuer nach neun Jahren getauscht.

    Meines Wissens nach werden bei den modernen(?) Autos die Batterien ja nicht immer voll geladen. Da kannst du 100 km auf der Autobahn fahren und die wird nicht geladen wenn die Elektronik meint da ist ja genug drinnen.

    Ok, 11,8 ist zu wenig, aber vielleicht mal an einen normalen Ladegerät mal voll aufladen probieren. Den Tipp habe ich schon öfter bekommen.


    Ja, bei der B-Klasse z.b. ist im Beifahrer Fußraum eine Stützbatterie die beim Starten aktiv wird.


    mfg fmx

  • Beim Smart nach 6 Jahren denke ich eher. Die vom C ist nicht einmal 3 Jahre alt. Aber ich bin den Wagen den seit Ende Februar und den ganzen März nicht gefahren und seit dem geht die StartStopp nicht mehr. Nicht dass ich traurig darüber bin, aber man sucht dennoch die Ursache, und da bin ich auf die Batterie gekommen. Nachdem das Auto vorletzte Woche in der Werkstatt war, funktionierte die StartStopp plötzlich wieder für ein paar Tage. Vermutlich weil sie die Batterie während der Reparatur geladen haben.


    Aber ich probiere es vielleicht dennoch mal mit nem Ladengerät über Nacht. 12,8 bis 13 V sollten es als Ruhespannung doch schon sein. Oder?

  • 3 Jahre ist echt zu wenig. Ich hänge die Autos alle 4-6 Wochen im Winter über Nacht ans Ladegerät. Das erhöht die Lebensdauer der Batterien, und die Start/Stopp schalte ich meistens aus.


    Spannung messen bei der Batterie sagt fast gar nichts aus. Selbst wenn sie platt ist, zeigt sie oft nur 0.2 V unter Nennspannung. Erst unter Last geht sie in die Knie. Lass dich also von der Spannungsanzeige nicht täuschen. ;) Wenn sie allerdings noch geringere Spannung anzeigt, ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eh hinüber. Und wenn die Start/Stopp abschaltet, ist die Batterie sowieso hinüber. Wie Du sagst, sie ging nur wieder, weil das Auto in der Werkstatt am Ladegerät hing.

  • Ganz genau, Christian. Meine heutige Genusstour verlief vom Hamburger Westen durch den Elbtunnel, dann über die Hamburger Berge in die Nordheide, von dort über Buxtehude ins Alte Land und wieder heim nach Hamburg. Ein herrlicher Ausflug und der kleine Boxster macht genau das, was ich mir erhofft hatte: Er bringt zusätzliche Lebensfreude :jump:.

    Grüße aus Hamburg


    Björn



    The only difference between men and boys is the price of their toys.

  • BjörnM :


    Das klingt nach einem schönen Ausflug und dein Boxster erfüllt offenkundig seinen Zwecke (du hast ja an anderer Stelle darüber geschrieben). :gut:


    Meine Frau kommt übrigens aus der Ecke von einem Obsthof und wir haben die Region da schon oft mit unserem alten Porsche Schlepper unsicher gemacht. ;)


    Liebe Grüße

    Christian