Die neue Omega Speedmaster Moonwatch 321 Platinum • Die Uhr zum Kaliber 321

  • Liebe Lounger,


    heute vor 50 Jahren betritt mit Neil Armstrong der erste Mensch den Mond. Als Uhr für die Apollo 11 Mission hat sich die Omega Speedmaster ST 105.012 mit dem Kaliber 321 qualifiziert. Zur Feier dieses Jubiläums präsentiert Omega heute die erste neue Speedmaster mit der Wiederauflage dieses legendären Handaufzugskalibers: Die Speedmaster Moonwatch 321 Platinum.


    © Omega SA


    Nachdem Anfang dieses Jahres durch Omega bekanntgegeben wurde, dass dieses in Sammlerkreisen ausgesprochen beliebte Chronographen-Kaliber zum 50. Jubiläum der Mondlandung eine Wiederauflage erfahren würde, bestimmten zahlreiche Spekulationen um das Aussehen der Uhr die Diskussion. Wie Omega-CEO Aeschlimann bereits im Verlauf des Jahres angedeutet hat, sollte die erste neue Speedmaster mit Kaliber 321 in Edelmetall ausgeliefert werden.



    © Omega SA


    Ab jetzt hat das Rätselraten ein Ende, denn die Neuigkeiten sind auf dem Tisch, wenn auch nicht so vollumfänglich, wie gehofft. Was wir bisher wissen:


    + Die Uhr hört auf den Namen Speedmaster Monnwatch 321 Platinum.


    + Wie der Name bereits intendiert, ist das 42 mm große Gehäuse aus Platin gefertigt. Allerdings wird mit Pt950Au20 eine spezielle Legierung verwendet, die auch Goldanteile beinhaltet.


    + Die Lünette der Uhr ist aus schwarzer Keramik gefertigt und die Tachymeterskala besteht aus weißer Emaille.


    + Der Gehäuseboden gibt dank Saphirglas einen Blick auf das Kaliber 321 frei. Das Werk wurde in eigenen Werkstätten nach den ursprünglichen Spezifikationen reproduziert. Insgesamt soll die jährliche Produktion des Kalibers 321 circa 2.000 Exemplare betragen.


    + Die Uhr wird an einem schwarzen Lederband mit Platin-Stiftschließe ausgeliefert.


    © Omega SA


    + Das Zifferblatt besteht aus schwarzem Onyx mit Hilfszifferblättern aus echtem Meteorit. Bis auf den zentralen Chronograhphen-Indikator, sind alle Zeiger aus Weißgold gefertigt. Eine genauere und herstellerseitige Konkretisierung des Materials der zentralen Stoppsekunde liegt gegenwärtig nicht vor.


    © Omega SA


    + Weder Preis, noch Stückzahl, noch das Auslieferungsdatum wurden von Omega bisher offiziell kommuniziert. Die Spekulationen reichen mit Blick auf den Preis aktuell bis zu 50k Euro, was wiederum von der potenziellen Limitierungsnummer abhängt. Auf dem Gehäuseboden ist in seiner gegenwärtig dargestellten Form allerdings keine Gravur zu sehen, die diese Idee bekräftigt.


    © Omega SA


    Was wir von Omega in der Vergangenheit allerdings bereist gehört haben, ist ein geplanter Auslieferungsstart gegen Ende 2019/Anfang 2020 sowie ein weiteres Modell, das die Wiederauflage des Kalibers 321 feiert. Womöglich sogar in Edelstahl, was vielen Sammlern und Speedy-Fans sicher noch mehr in die Karten spielt...


    Sobald weitere offizielle Informationen zur neuen Speedmaster Moonwatch 321 Platinum vorliegen, teile ich sie hier mit euch. Wie sind eure Eindrücke zur Uhr?

  • DavidSchank

    Hat den Titel des Themas von „Die neue Omega Speedmaster Moonwatch 321 Platinum“ zu „Die neue Omega Speedmaster Moonwatch 321 Platinum • Die Uhr zum Kaliber 321“ geändert.
  • Danke für den interessanten Post :gut:


    Die Uhr ist schön, leider wird der Preis für die Masse der Fans in unerreichbar hohen Regionen liegen.

    Sowas als Stahlversion zu einem vernünftigen Preis, das wäre eine wünschenswerte Jubiläumsuhr, aber nicht solch ein abgehobenes Schickimickiding. Davon gibt es wahrlich schon genug.


    Bleibt die Hoffnung auf ein zweites Modell in Stahl, dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil :bgdev:

  • Gefällt mir auch sehr gut. Schade dass sie nicht mit Metallband angeboten zu werden scheint. Aber wer weiß, das sind ja erst die ersten Infos. Vielleicht kommt ja noch eine "normale" Jubi-Variante ohne Meteorit, dafür mit gefassten Indizes und mit dem neuen Standart-Werk? Würde mir komplett reichen.

  • Superschöne Uhr aber eine Uhr die bei dem zu erwartenden Preis vollkommen an den weltweiten Erwartungen der vielen Speedyfans vorbeigeht. Schade, dass Omega nun auch so arrogant und abgehoben agiert.

    Dass die erste Speedmaster mit Kaliber 321 in diesem Jahr als Edelmetall-Version kommt, wurde von Omega vorab angekündigt. Dass die zweite Version in Stahl kommt, wurde zumindest nicht verneint. Vielleicht erstmal abwarten, bevor man den Stab bricht. Das Jahr hat noch ein paar Tage ;)

  • david : Du musst dabei aber sicher eingestehen, die „Nobelmarken“, heben immer mehr ab und der Großteil der Fans bleibt auf der Strecke. Die Preise kann doch kein Normalverdiener mehr aufbringen. Klar, es wird gemacht, weil es der Markt hergibt. Irgendwann ist damit aber auch Schluss.

    Man sollte als Konzern nie die „kleinen Leute“ aus dem Blick verlieren, denn diese Schicht ist meist die langfristig treue Kundschaft, sofern man sie Kunde sein lässt und das ist bei der Preisentwicklung eher nicht der Fall.

  • Reg dich doch einfach mal ab!!!!!


    Es ist die Erste!!!!!!!!! Mit 321 - Wenn davon nur 12,76438 Stücke in Welchem Material auch immer zu Preisen ab 17,4 Mio kommen ist es doch auch Latte!!


    Deine „Kleiner Mann“ Version wird schon noch kommen :rolleyes:


    Dauernd nur nörgeln - Wie kann man denn nur? :troest:

  • david : Du musst dabei aber sicher eingestehen, die „Nobelmarken“, heben immer mehr ab und der Großteil der Fans bleibt auf der Strecke. Die Preise kann doch kein Normalverdiener mehr aufbringen. Klar, es wird gemacht, weil es der Markt hergibt. Irgendwann ist damit aber auch Schluss.

    Man sollte als Konzern nie die „kleinen Leute“ aus dem Blick verlieren, denn diese Schicht ist meist die langfristig treue Kundschaft, sofern man sie Kunde sein lässt und das ist bei der Preisentwicklung eher nicht der Fall.

    Absolut, Kai! Wer in guten Zeiten die Verbindung zur Basis verliert, kommt in schwierigeren Zeiten oft von der Strecke ab. Dafür sehe ich aktuell bei Omega allerdings keine besorgniserregenden Hinweise. Die klassische Speedmaster (Handaufzug, Stahlboden, Hesalit-Glas) kostet gegenwärtig 4.600 Euro, während Konkurrenten ihre Ikonen mit deutlich gewichtigeren Preisschildern versehen.


    Dass die beiden diesjährigen Apollo-11-Modelle in Moonshine Gold und Platin preislich außerhalb der meisten Uhrenkassen spielen, ist zweifelsohne der Fall. Auch dass es sich Omega gegenwärtig erlauben kann, solche hochpreisigen Sondereditionen in kürzester Zeit zu verkaufen. Gerade mit Blick auf die noch ausstehende, zweite Variante mit Kaliber 321 in diesem Jahr bin ich optimistisch, dass das Gehäusematerial Stahl sein kann.

  • Eine absolute Traum Speedy. Gerade auch wegen des Platins.

    Und sorry...Aber gerade die Meteorit Subdials sind doch das Salz in der Suppe.

    Und zum 50 sten der Mondlandung darfs auch mal etwas edler sein.

    Im Gegensatz zu anderen Brands, die auch schon das ein- oder andere Jubiläum gefeiert haben, liefert Omega hier ganz feine Kost:gut:

    Unter den Blinden ist der Einäugige Pirat!


    Da sprach der alte Häuptling der Indianer:
    Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf


    Grüsse Jan aka " Der Niveaulounger "