Kann man die retten? - Chronomat Automatic 808 (1967)

    • Kann man die retten? - Chronomat Automatic 808 (1967)

      Threadstarter

      Liebes Forum,

      ich versuche mal mein Glück - sonst verschwindet die Uhr wieder auf unabsehbare Zeit in einer Schublade.

      Diese Uhr meines Vaters hat (seit Jahrzehnten) einen gehörigen Wasserschaden, über den er sich selbst so sehr geärgert hat, dass sie nicht repariert wurde.
      Deshalb ist vermutlich technisch nicht mehr viel zu machen. Allerdings würde ihn gerne überraschen und sie zumindest optisch insoweit herrichten lassen, dass ihr Anblick nicht mehr so sehr schmerzt. Vielleicht hat jemand einen Tipp? Es geht mir bei der "Reparatur" auch nicht um den ohnehin leider geminderten Wert der Uhr, sondern um den studentischen Geldbeutel. :) Vielleicht fällt einem da was ein?

      Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus.

      Vorne steht CHRONOMAT AUTOMATIC und auf der Rückseite schwach erkennbar 808 DDE BR 11525/67.
      Ich habe versucht mich etwas einzulesen, aber vielleicht hat ja sogar der ein oder andere ein paar Informationen für eine Laiin.
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    • Mein Tip:
      Wart lieber ab bis du einen Job hast und lass Sie danach fachmännisch reparieren
      oder Papa hat das auch verschuldet, darf er auch reparieren lassen........

      Man sollte Sie mal offen sehen............
      Gruss Michael :kiki:
      Near Switzerland
      :rufusmücke:



      Manche Menschen kaufen mit Geld, das sie nicht haben, Dinge die sie nicht brauchen, um Menschen zu imponieren, die sie nicht mögen !


    • Threadstarter

      mgladbach schrieb:

      Mein Tip:
      Wart lieber ab bis du einen Job hast und lass Sie danach fachmännisch reparieren
      oder Papa hat das auch verschuldet, darf er auch reparieren lassen........

      Man sollte Sie mal offen sehen............
      Das Öffnen kann ich allerdings ohne Spezialwerkzeug nicht selbst vornehmen, wenn ich mich da richtig informiert habe, oder? Ich nehme das in Angriff und poste noch ein Bild.
    • Die Referenz ist 1808 und nicht 808. Das Modell heißt Chronomat und der Aufzug ist automatisch (Chronomatic) Die Nummmer DDE BR11525/67 ist die Patennummer der Drehlünette. (Mechanismus) Die Seriennummer steht unter der Refe. 1808 ganz klein. Das verbaute Uhrwerk ist das Kaliber 12 von Breitling. Informationen zum Kaliber gibt es im Netz genug.
    • Threadstarter

      herbert50 schrieb:

      Die Referenz ist 1808 und nicht 808. Das Modell heißt Chronomat und der Aufzug ist automatisch (Chronomatic) Die Nummmer DDE BR11525/67 ist die Patennummer der Drehlünette. (Mechanismus) Die Seriennummer steht unter der Refe. 1808 ganz klein. Das verbaute Uhrwerk ist das Kaliber 12 von Breitling. Informationen zum Kaliber gibt es im Netz genug.
      Wunderbar, kurz und knackig, vielen Dank!!
    • Hallo novikitothetoria,
      noch etwas zur Reperatur der Breitling.
      Die meisten alten Breitling haben kein Uhrwerke von Breitling sonder zugekaufte Werke von Venus, Valjoux usw. Diese Grundwerke sind in vielen Marken verbaut. Hier ist eine reine Reperatur des Uhrwerkes leichter, da die Ersatzteile von unabhängigen Uhrmachern meistens noch besorgt werden können. Schwierig wird es bei Teilen, welche ausschließlich nur von Breitling sind. Z.B. Zeiger, Krone, Lünetten und Zifferblätter. Fehlen solche Teile oder sind sie beschädigt so wird es teuer. Eine Reperatur mit Ersatzteilen geht nur mehr über Breitling. (Trautmann) Einige Ersatzteile gibt es selbst bei Trautmann nicht mehr. (Lagerbestände)
      Das Chronomatik Kaliber deiner Uhr ist eine Entwicklung von Breitling und ein paar anderen Firmen und daher nur in einigen Marken verbaut.
      Vermutlich wirst du die Uhr einschicken müssen und Breitling wird dir eine Reperatur (Konzept) vorschlagen.
    • Threadstarter

      herbert50 schrieb:

      Hallo novikitothetoria,
      noch etwas zur Reperatur der Breitling.
      Die meisten alten Breitling haben kein Uhrwerke von Breitling sonder zugekaufte Werke von Venus, Valjoux usw. Diese Grundwerke sind in vielen Marken verbaut. Hier ist eine reine Reperatur des Uhrwerkes leichter, da die Ersatzteile von unabhängigen Uhrmachern meistens noch besorgt werden können. Schwierig wird es bei Teilen, welche ausschließlich nur von Breitling sind. Z.B. Zeiger, Krone, Lünetten und Zifferblätter. Fehlen solche Teile oder sind sie beschädigt so wird es teuer. Eine Reperatur mit Ersatzteilen geht nur mehr über Breitling. (Trautmann) Einige Ersatzteile gibt es selbst bei Trautmann nicht mehr. (Lagerbestände)
      Das Chronomatik Kaliber deiner Uhr ist eine Entwicklung von Breitling und ein paar anderen Firmen und daher nur in einigen Marken verbaut.
      Vermutlich wirst du die Uhr einschicken müssen und Breitling wird dir eine Reperatur (Konzept) vorschlagen.
      Vielen herzlichen Dank für diese ausführliche Hilfe! Ich war gestern in einem Juweliergeschäft, er sagte was von 3000-5000 Euro. Hat aber nicht reingeschaut und ich habe dann auch nicht weiter insistiert.

      Vielleicht ist es das Gelf für einen Kostenvoranschlag "wert". Neben dem nostalgischen und emotionalen Faktor, wie wird denn eine so aufbereitete Uhr wie diese gehandelt?
    • novikitothetoria schrieb:

      Vielen herzlichen Dank für diese ausführliche Hilfe! Ich war gestern in einem Juweliergeschäft, er sagte was von 3000-5000 Euro. Hat aber nicht reingeschaut und ich habe dann auch nicht weiter insistiert.
      3.000 - 5.000 Euro? Hat der Lack gesoffen??
      Ich glaube, Dein "Berater" hat die Reparaturkosten ganz bewusst völlig überzogen angesetzt, damit er Dir eine neue Uhr verkaufen kann.
      Mal zum Vergleich: eine Komplettrestauration einer Vintage- Omega, die vor 1940 hergestellt wurde, kostet ca. 2.000 Euro.

      Sende die Uhr zu Breitling und lasse Dir einen Kostenvoranschlag unterbreiten, dann hast Du Gewissheit. So bleibt es nur Kaffeesatzleserei.
      Hate your enemies. Save your friends. Find your place. Speak the truth.
      Kurt Cobain

      ¯\_(ツ)_/¯
    • Schade, dass der Verursacher des Schadens nicht gleich reagiert hat und eine Reparatur veranlasst hat. Ich denke, das hätte die Reparatur-Kosten stark sinken lassen, vermutlich wird hinten im Werk auch alles korrodiert sein.
      Ich würde die Uhr auch einschicken und einen KVA besorgen.
      Manchmal verstehe ich es echt nicht, warum man mit Luxusgüter, oder sagen wir generell mit Gebrauchsgegenstände so emotionslos umgeht.
    • Threadstarter

      Vielen Dank für eure Antworten!! :)

      Ja, das finde ich auch. Ich bleib dran. Und Danke für den Hinweis, Steffen, ich habe dir geantwortet.

      Tatsächlich hat er sich selbst so über sich selbst geärgert, dass er den Schaden einfach nicht mehr sehen wollte. Vielleicht zu emotional...und dann halt auch teuer. Tja.

      Liebe Grüße und vielen Dank noch einmal.
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