Trageverhalten mit eurer Rolex

    • Der Dirk, das war ein klasse Schenkelklopfer !



      Mag die Fragestellung hier auf den 1. Blick auch etwas banal anmuten, so finde ich es als kleiner Uhren-Jeck doch durchaus interessant, zu erfahren, wie Ihr das so im Alltag mit Euren Schätzchen handhabt.


      Tragt ihr sie täglich immer und überall (euer Freundeskreis weiß darüber Bescheid). Liegt sie nur im Bankschliessfach?



      Da gibt es ja eine ganz militante "eine Uhr MUSS immerzu getragen werden" Fraktion...

      Da ich das ca 1Dutzend (für meinen Maßstab) teure Uhren bezahlt habe, erlaube ich mir auch zu entscheiden, wann und wie häufig ich sie anlege. Und das MUSS eben nicht DAUERND sein.
      Zwar habe ich schon meistens eine Uhr am Arm, aber gelegentlich sind es auch Exemplare aus dem bezahlbareren Bereich.
      Das gilt aus naheliegenden Gründen besonders, wenn ich in Zentral- und Südamerika Aufenthalt habe, was regelmäßig der Fall ist.


      Aber es gibt für mich bei wertvollen Dingen, die ich mir lange gewünscht habe und auf die man vielleicht ein Weilchen gespart hat, noch einen anderen Blickwinkel.

      Den des Schonens und bewahren wollens. So hatte ich über 15 Jahre ein 993 Cabrio in der Garage, mit dem ich keine 40tkm gefahren bin. Die Freude über den neuwertigen Zustand, über den Besitz dieses für mich lange gehegten Traumes, ja über dieses technische und gestalterische Gesamtkunstwerk reduzierte sich für mich nie allein auf das "Benutzen" .

      Das Bewußtsein, ihn jederzeit zur Verfügung zu haben einerseits, dass er makellos und geschützt in der Garage steht andererseits sind Facetten der Freude, wie ich sie gegenüber einem wertvollen Objekt empfinde.

      Und ein wenig geht es mir so auch mit meinen wertvolleren Uhren. Kann das jemand nachvollziehen ?

      Nicht zuletzt auch aus Sicherheitsgründen bewahre ich also meine Schätzchen im Bankschließfach auf. Etwa 3 dürfen zu Hause abwechselnd an den Arm und nach Lust/Laune/Zeit wird ausgetauscht.


      Im Freundeskreis ist es bekannt, dass ich meistens eine Krone am Arm habe - stört keinen, interessiert die wenigsten.



      Wie sieht’s im Job aus (checken die Kollegen das überhaupt?


      Erkennen die wenigsten. Und wenn, wird meist wohlwollend reagiert. Scheint zu passen. Öfter mal tragen sie auch selbst eine.


      Ist es für euch noch was ganz besonderes eine Rolex am Arm zu haben und wisst diese zu schätzen oder ist es dem ein oder anderen Egal wenn sie spuren vom Alltag bekommt.


      Auch wenn ich es mir heute leisten kann, erinnere ich mich noch an die Zeit, als ich gern eine besessen hätte, es aber wg anderer Prioritäten nicht konnte. Und das ist wohl bei den allermeisten mitbewohnern unseres Planeten eher der Normalzustand.

      Deshalb fände ich es bedauernswert, wenn ich vergessen hätte, dass es etwas besonderes ist, eine oder mehr Rolex Uhren zu besitzen.
      Demzufolge bemühe ich mich auch, achtsam mit meinen Uhren umzugehen.
      Beste Grüsse aus dem Rheinland

      Jan
    • B-747 schrieb:

      Und ein wenig geht es mir so auch mit meinen wertvolleren Uhren. Kann das jemand nachvollziehen ?
      Ja!

      Und eben das macht es doch auch aus! Jeder ist da wohl etwas anders. Ich finde das gut!
      Aussagen wie "Die Uhr muss immer an den Arm" halte ich für Blödsinn.

      Der eine zieht die Rolex halt nie aus, egal ob Garten, Baustelle, Sauna, Mountainbike ... der andere legt sie eben schon ab wenn er mit der Tochter/Nichte oder wie auch immer spielt...

      so what? :kaffee:
      Gruß
      Robert
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