Empfehlung für Festbrennweite erbeten

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    • Empfehlung für Festbrennweite erbeten

      Threadstarter

      Hallo zusammen!

      Ich besitze eine Nikon D7000. Bisweilen nutze ich sie mit dem Standard-Zoomobjektiv (Nikon AF-S DX 18-105mm 3,5-5,6 ED), welches dem Bundle beilag, als ich die Kamera gekauft habe. Ich habe die Kamera damals für eine Safari angeschafft, und mir dazu ein Tamron 70-300 mm Objektiv gekauft, welches gute Dienste erbracht hat.

      Inzwischen spiele ich mit dem Gedanken, mir noch eine Festbrennweite für Personen- und Landschaftsaufnahmen anzuschaffen. Zunächst favorisierte ich das Nikkor AF-S 50 mm 1:1.8G. Das hat bei Amazon sehr gute Kundenbewertungen bekommen, und mir scheint, dass man viel Objektiv fürs Geld bekommt (knapp 200€).
      Durch den Crop-Faktor wird die effektive Brennweite an meiner Kamera aber eher wie 75 mm, was mir für meine Ansprüche zu viel ist. Ich habe die Brennweite mal mit meinem DX Objektiv eingestellt, und man muss schon recht viel Abstand nehmen, um eine Person als ganzes aufs Bild zu bekommen. In Räumlichkeiten sind fast nur noch Potraits möglich.
      Also habe ich mich mal nach den 35 mm Objektiven umgeschaut:

      Nikkor AF-S 35 mm f1,8G ED (ca. 470€)
      Sigma 35 mm f1,4 Art (ca 750€)

      Meine Anforderungen: hohe Lichtstärke, hohe Bildqualität was Schärfe und Farbwiedergabe angeht, sinnvolles Preis/Leistungsverhältnis.


      Hat jemand Erfahrung mit diesen oder ähnlichen Objektiven? Macht es Sinn, auf den Autofokus zu verzichten, um Lichtstarke ältere Objektive mit in die Auswahl zu nehmen? Wenn ich unseren Kater oder mal Kinder bei Famlilienfeiern fotografiert habe, ist der Autofokus mitunter nicht schnell genug oder findet den Fokus nicht. Wie schnell ist man da, wenn man manuell fokusiert?

      Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar Tips für mich hättet. :wink:
      The difference between men and boys is the price of their toys! :wink:
      Grüße, Marcel
    • Bei Personenfotografie würde ich persönlich immer eine leichte Telebrennweite nehmen.
      Keine Verzerrungen, hoher Respektabstand zum Objekt, gute Möglichkeit der Freistellung (Bokeh)

      Im Test hervorragend abgeschnitten hat das Tamron SP 90/f2,8 (Di VC USD Makro) Ca. 420 Euro

      Ist aber nur meine Meinung ;)

      Für Landschaften würde ich zum 35er Nikkor tendieren
    • Ich habe auf der D700 das 1.8er mit 50mm. Paßt zu allen generellen Anlässen, bei denen man sich Schlepperei mit diversen Objektiven ersparen will.
      So etwa gibt es von Nikon auch in 35mm für knapp 200 Euro im DX Format. Ich habe selbst mit Nikon-DX keine Erfahrungen. Schau mal - z.B. im Nikon-Forum, wie das Objektiv bewertet ist. Wenn es qualitativ paßt, kaufen.
      Das von Dir angegebene Objektiv von Nikon ist für Vollformat. Geht definitiv bei normalerweise in den Randbereichen noch besserer Qualität als beim-DX-Objektiv, ist aber schwerer und teurer.

      Alte MF-Objektive kann man nehmen. Technisch funktioniert das im Normalfall. Man kann auch als Notbehelf die Schärfe ungefähr voreinstellen und dann den Rest mit der Blende machen. Spaß bringt das aber nicht, zumal die aktuellen Kameras auf Einstellhilfen wie Schnittbild oder Fresnelraster verzichten.

      Nachtrag:
      Nach diesem Test scheint es sein Geld wert zu sein.
    • Die 50er Festbrennweiten sind absolute Preis-Leistungskracher.

      Kann man grundsätzlich empfehlen.

      Die Frage ist, ob man irgendwann vielleicht auf Vollformat umsteigen möchte. In diesem Fall würde ich gar nicht nachdenken und das FF 50er sofort kaufen.
      Einziger Nachteil ist, daß man theoretisch keine ideal auf die Chipgröße gerechnete Linse verwendet, das kann gut sein hinsichtlich der Verzerrung, aber auch schlecht z.B. für die Auflösung.

      Daneben würde ich persönlich immer ein Objektiv kaufen, welches noch einen echten Blendenring besitzt, was bei den "G" Modellen nicht mehr der Fall ist. Die AF oder AF-D Objektive dagegen bieten sowohl Autofokus, als auch den Blendenring. Klar, das ist Geschmacksache, aber früher war genau das einer der Entscheidungspunkte pro Nikon gegen Canon, weil man dort schon früher die Blende nur über "fly by wire" steuern konnte. Wer es nicht anders kennt, für den ist´s vielleicht egal - ich bin da noch vom alten Schlag.
      Die AF-S Reihe dürfte glaube ich auch den Blendenring haben, zusätzlich bieten sie noch den Ultraschall Motor direkt im Objektiv als"Booster".

      An einer APS-C Kamera hat man durch den Crop Faktor mit 50mm eigentlich ein schönes Portrait Objektiv.

      Ob das rein qualitativ SInn macht, ist eine andere Frage. Ich benutze selber noch alte Vollformat Objektive aus der Analog Ära an einer Fuji S5pro / ähnlich Nikon D200 und muss zugeben, daß man da mittlerweile auf verlorenem Posten agiert was Schärfe angeht (wobei die Fuji wegen des fetten Anti Aliasing Filters dbzgl erst recht keinen Hering vom Teller zieht. )
      Bewusst neue, teure FF Objektive kaufen würde ich daher nur, wenn ein Umstieg evtl mal ansteht oder die Linse preislich sehr attraktiv ist (beim 50er absolut gegeben, bei den WW IMHO nicht unbedingt).

      Ein weiterer Vorteil des 50er ist, daß man nirgendwo sonst so eine hohe Lichtstärke für so wenig Geld bekommt. Außerdem ist es klein und leicht.


      Für Landschaftsaufnahmen dagegen bist Du mit dem Zoom doch eigentlich gut bedient. Hohe Lichtstärke braucht man da selten. An einem Crop Sensor ist das 50er für die Landschaft sowieso meistens zu langbrennweitig.

      Da die DXer nur einen kleineren Bildkreis ausleuchten, ist es strategisch aber in jedem Fall eine Einengung in weitere , u.U. teure, reine APS-C Objektive zu investieren. Da hätte ich dann gar keine Lust drauf. Außer man ist sich absolut sicher, nie zu FF zu wechseln.


      Mit Modellen ohne AF würd ich mich aber definitiv nicht mehr abgeben, außer wir reden vielleicht über Macros, Tilt Shifter oder ähnliche Spezialitäten.
    • Ich hab mir vor ein paar Jahren für meine Nikon ein Sigma 150 Festbrennweite geholt. Eigentlich Makro. Aber man kann damit auch gut "normale" Sache fotografieren.

      Seine Stärke erhält es im Innenbereich, da es extrem lichtstark ist und man auch ohne Blitz gute Aufnahmen machen kann. Haustiere und kleine Kinder danken es einem, wenn man sie nicht so offensichtlich anknipst. ;)

      Prinzipiell bin ich mit einigen meienr Teles gut zufrieden, liebe aber meine Festbrennweite und werde dauerhaft auf diese Gläser umrüsten. Das Fotografieren macht mir einfach mehr Spaß mit einer FB. Mit dem AF habe ich keine Probleme.
      Herzlichst,
      Stefan
    • Threadstarter

      Danke Stefan, danke Timus! :verneig:

      Das hat mich jetzt wieder ein wenig bestärkt, das 50er Nikkor zu nehmen. Die anderen beiden deutlich teureren Objektive haben ja auch spezielle Linsen, ED Linsen beim Nikon, beim Sigma heißen die anders. Und ich weiß nicht, ob das den deutlich höheren Preis rechtfertigt. Vermutlich lohnt es sich eher noch mal 100€ in Adobe Lightroom zu investieren, um die Bilder professionell nachzubearbeiten, anstatt so viel Geld in die Linsen zu pumpen.
      The difference between men and boys is the price of their toys! :wink:
      Grüße, Marcel
    • Da gibt es viele Bezeichnungen, von denen man nur teilweise beeindruckt sein solte.

      Bei bestimmten Ojektiven macht es Sinn, während es bei anderen kein Nachteil ist, bloß weil es nicht draufsteht.

      ED Gläser (extra niedrige Farbdispersion) werden z.B. gerne bei hochwertigen Teles verbaut. Kann man schon als Qualitätskriterium gelten lassen im Vergleichz u Kit-Zooms, aber bei einem Zeiss Otus Distagon steht auch kein ED explizit da - und dürfte trotzdem der momentan heilige Gral sein.

      APO ist auch so ein Klassiker. Wenn es zwei Objektive gibt, die sich nur durch den APO Begriff unterscheiden , ist das apochromatisch (auf 3 Wellenlängen) korrigierte das bessere ( oft bei Sigma zu finden).

      Aber die Kürzel an sich sagen erstmal nicht unbedingt viel, gerade wenn man markenübergreifend vergleichen will.


      Wenn es sehr lichtstark sein soll und man etwas mehr Geld ausgeben will , kann man auch das 1,4er 50mm ins Auge fassen - ein echter Brecher. Soetwasals Tele ist fast unbezahlbar. Von daher ganz angenehm.


      Lightroom ist praktisch - kann man machen, ich benutze es auch gerne.


      Für einen echten Qualitätssprung allerdings, denke ich immer noch, am besten auf FF sparen. Die D600 z.B. soll recht unterschätzt sein. Aber ist halt teuer - ich hab mich auch noch nicht durchringen können.

      Für die absoluten Schärfefanatiker kommen neuerdings auch Bodies ohne Moire Filter raus - aber das geht dann schon richtig ins Geld.
    • Als Nikon User melde ich mich hier zu Wort:
      für deine DX Kamera solltest du ein DX Objektiv kaufen, es ist leichter, kleiner und passt besser (haptisch) an deine D7000.
      Der Landschaftsbereich ist mit deinem Zoom ganz gut bedeckt, wenn die 18 am unteren Ende zu lang sind, kannst du ein 16mm ansehen, gibt es glaub ich von Sigma? Die WW-Zooms sind für Landschaften auch zu empfehlen, aber eben keine FB. Da gibt es im Bereich 10/11-16-17 oder 10-20mm. Kosten aber über 400. Vorteil ist dabei, dass bei Architektur und Gebäudeaufnahmen die Linien gerader abgebildet werden. Ist aber heutzutage im Nachhinein einfach zu beheben.

      Eine Porträtlinse sollte zwischen 50 und 60mm im DX liegen. Das 50/1.8 DX von Nikon soll sehr gut sein. Ich habe öeider nur FF und dazugehörige Objektive, aber Freunde und Bekannte kommen damit gut zurecht.

      Am besten einfach ausprobieren.

      LG Christian
    • Threadstarter

      Soweit ich das verstanden habe, ist ein ff Objektiv kein Nachteil an einer DX kamera. Da die Objektive meistens in den Randbereichen ihre Schwächen zeigen und diese auf dem DX Sensor nicht zur Geltung kommen. Daher tendiere ich schon zu einer Vollformatlinse. Auf FF umzusteigen ist auch noch kein Thema. Ich bin mit der 7000er zufrieden. Die Ausstattung ist gut und die Kamera erst drei Jahre alt. Ich vrsuche ein vernünftiges Maß zu finden, damit noch Geld für die nächste Uhr übrig bleibt. ;)

      Bei den ausgewählten Objektiven habe ich mich an den Amazon Bewertungen orientiert. Das Nikon 1.8er hat fünf Sterne bei über 300 Bewertungen. Das ist schon mal recht gut. Das 1.4er Nikon kommt nicht ganz so gut weg. Zumindest bezüglich des Preises ist das 1.8er verlockend. Die Lichtstärke des 1.4er vielleicht gar nicht schlecht für Innenaufnahmen. Mal sehen, welche Linse ins Haus kommt. ;)
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      Grüße, Marcel
    • Es gibt Argumente für beide Positionen.

      Bei größeren Zoom- oder lichstarken Teleobjektiven ist der Einwand berechtigt, daß diese in der FF Version an DX Kameras klobig und unangenehm wirken können, ganz einfach auch durch das Gewicht.

      Generell ist ja ein positiver Punkt bei den APSC Kameras, daß sie fast immer etwas kleiner und leichter sind als die Vollformat Pendents. Umgekehrt relativiert sich das wieder, weil bei den typischen Anwendungen (Urlaub, Wanderungen oder gar Hochgebirgs-Expeditionen...) oft schon die Spiegelreflex T-Form an sich störend ist, egal ob jetzt 300g mehr oder weniger am der Schulter hängen.

      Was ich nicht machen würde, wenn man kategorisch ausschließt mal auf FF zu wechseln, ist sich ein FF Tele mit hoher Lichtstärke zu kaufen und dies dann an einem Crop Sensor zu benutzen. Dann hat man viel Geld ausgegeben für einen Bildkreis, den man nicht benutzt und muss einen Betonklotz mit herumschleppen.


      Bei dem 50er, welches hier zu Diskussion steht, zieht das Argument aber nicht, weil es ein ganz kurzes, schnuckeliges Objektiv ist und recht leicht.
      Hab das selber an einer Crop Kamera - absolut kein Problem. Verhält sich vom Handling nicht anders als an einer fetten F4s


      Das 1,4er ist schon das überlegene Schätzchen ( wenn man sich z.B. mal die DXO Ratings und Schärfewerte anschaut), aber das 1.8er ist immer noch sehr gut und richtig günstig. Von daher bleibe ich bei der absoluten Kaufempfehlung.
      Beide Linsen findet man regelmäßig in den Top Listen der "Must Have" Objektive, z.T. Schulter an Schulter oder mit nur wenig Abstand zu den unbezahlbaren Zeiss Otus T* ern. Das 85mm wäre auch so ein Kandidat, aber das geht schon ins Geld. Mit dem 50er macht man absolut nichts falsch.

      Das mit den Problemen am Bildfeldrand stimmt theoretisch, aber durch die Verkleinerung der Bilddiagonalen an APSC verringern sich leider nicht nur die Randaberrationen. Die Vollformatobjektive haben oft eine geringere Auflösung ( betrachtet in Linienpaaren pro mm ! ). Das heißt nicht, daß sie schlechter sind als die für DX Format, sie sind schlicht nicht dafür konstruiert. Mittelformatlnsen z.B. bieten oft noch weniger LP/mm, aber bedingt durch die riesige "Sensorfläche" ist die Anzahl der verfügbaren und darstellbaren Linienpaare auf der Gesamtfläche trotzdem größer, selbst wenn die Auflösung in Line/space halfpitch / mm geringer ist - > Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum ! ;)

      Die Industrie hätte mit dem alternativen Filmformat erst gar nicht anfangen sollen, aber leider hatten sie Mitte der 90er einiges Geld in das verkleinerte APS Analogsystem gesteckt - welches total floppte - und wollten dann die bereits konstruierten Linsen mit Gewalt in den Markt drücken. Da kam die Digitalära gerade recht...
      Zur Ehrenrettung lasse ich gelten, daß es tatsächlich immer noch Probleme mit den größeren Chips gibt, weil sie mit der 36mm Kantenlänge einfach nicht in das Exposure Field typischer Litho Anlagen der Halbleiterindustrie hineinpassen. Auch ein Grund, warum die Vollformater immer noch so teuer sind - wenngleich der Preisaufschlag m.E: trotzdem zu derbe ist.
    • Threadstarter

      Das mit der Auflösung ist interessant, das war mir nicht bewußt. Allerdings gibt es von Nikon kaum Festbrennweiten für das DX Format. Das einzige DX Objektiv, welches einigermaßen passt ist das 40 mm Micro, welches allerdings nur eine Lichtstärke von 2.8 mitbringt. Und ich suche ja was Lichtstarkes. Also sind die genannten Objektive schon eine gute Wahl.

      Die D7000 ist jetzt auch nicht soo klein und hat ein Metallgehäuse. Da kann die Optik auch etwas schwerer sein, so lange es sich nicht um ein großes Tele handelt. Da ich nur Gelegenheitsfotograf bin, wird die auch noch ein paar Jahre in meinem Besitz bleiben. Mit fortschreitender Technik wird vielleicht eher mal eine Systekamera interessant.

      Man liest gelegentlich was von Frontfocus und Backfocus. Lässt sich das bei den Nikkor Objektiven über die Kamera korrigieren, oder muss das über den Service korrigiert werden?

      Edit: es gibt ein Nikor 1.8 DX, allerdings nur mit 35 mm Brennweite. Vielleicht nicht so ideal für die Personenfotografie.
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      Grüße, Marcel
    • Threadstarter

      Priorität: Festbrennweite, Lichtstark, Personenfotografie. Als Brennweite scheint mir 50 bis 80 mm geeignet (FF Objektiv entsprechend 35 bis 50, resp. Crop Faktor).
      Frage: Lohnen sich die teureren Objektive mit ED und anderen Speziallinsen bei meiner Kamera und meinen Ansprüchen?

      Landschaftsfotografie stelle ich erst mal hinten an. Ist doch ein anderes Linsenprofil.
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      Grüße, Marcel
    • Für Porträtfotografie würde ich über das 1.4 er mit 50mm nachdenken. Bei DX ist das Freistellen bei gleicher Blendenöffnung nicht so stark möglich wie bei FX. Was die Brennweite selbst angeht, solltest Du ausprobieren, ob 50mm für Dich ok sind. MMn würde das bei dem Cropfaktor passen, aber es gibt auch Leute, die schwören für Porträts auf mindestens 135mm. ;)
    • seadweller77 schrieb:

      Durch den Crop-Faktor wird die effektive Brennweite an meiner Kamera aber eher wie 75 mm, was mir für meine Ansprüche zu viel ist. Ich habe die Brennweite mal mit meinem DX Objektiv eingestellt, und man muss schon recht viel Abstand nehmen, um eine Person als ganzes aufs Bild zu bekommen. In Räumlichkeiten sind fast nur noch Potraits möglich.

      Wenn das ein Thema ist, wäre 50 resp. 80mm vielleicht doch etwas viel. Wegen des geplanten Verwendungsprofils solltest Du Dir daher schon ziemlich sicher sein.
    • "Mit fortschreitender Technik wird vielleicht eher mal eine Systekamera interessant."


      Wird IMHO nie ein vollwertiger Ersatz für eine Siegelreflex sein, aber kompaktere Kameras haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, gerade wenn es um Größe und Gewicht geht.

      Als schnuckelige Kamera zum Mitnehmen finde ich die Fuji X Pro Serie z.B. sehr gut. Die Optiken sind hervorragend und was die SChärfe angeht großen Spiegelreflexobjektiven ebenbürtig . manche behaupten, bedingt durch den fehlenden Spiegel, sogar mit optischen Vorteilen in situ.


      Bei der Brennweite würde ich meinen : +1 oder wie das heute so schön heißt.

      135mm (KB) ist auch gerne genommen.


      Dann wärst Du mit dem Crop Konversionsfaktor wieder ~ beim 85mm/1,4er (allerdings nicht günstig)

      Sowohl die beiden 50er als auch das 85er wären genau die Linsen, die ich bedenkenlos auch für das DX Format empfehlen würde - mit der Option sie später vielleicht doch noch an einer FF Kamera nutzen zu können.
      Andersrum dagegen wird das nix. Daher würde ich das 2.8er DX Macro liegen lassen.
    • Threadstarter

      Vielen Dank für eure ausführlichen Posts und äußerst hilfreichen Antworten. Ich habe jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und das Nikon AF-S 50mm 1.4G geordert und freue mich schon darauf, am nächsten Wochenende die ersten Bilder zu machen!
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      Grüße, Marcel
    • Threadstarter

      Heute ist das Objektiv angekommen! Ich habe es gleich drauf gesteckt und erst mal unseren Kater fotografiert. Als Beleuchtung dienten drei Energiesparlampen hinter einem Ikea Papierschirm.






      Die Bilder sind bei voll offener Blende geknipst. das Bokeh gefällt erst mal. Was die Schärfe angeht, muss ich erst mal ein paar mehr Bilder machen. Ich denke bei der Blende ist der scharfe Bereich sehr eng. Wenn man da ein wenig vor und zurück wippt, oder der Kater sich bewegt, dann wirds schnell unscharf.

      Nochmals vielen Dank für eure Beratung! :verneig:
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      Grüße, Marcel